Zwei Dörfer, zwei Gasthäuser, eine Glocke und die Natur im Emmental

Die Emme entspringt auf 2197m ü. M im Gebiet zwischen Hohgant und Augstmatthorn, dem Grenzgebiet zwischen dem Berner Oberland und dem Kanton Luzern.

Der Fluss mündet an der Grenze zum Kanton Solothurn bei Luterbach in die Aare. Dazwischen liegt das Emmental, mit Langenthal als regionalem Zentrum des oberen Emmentals und Burgdorf als grösserer Stadt im unteren Emmental.

Das Emmental ist ein Bezirk des Kantons Bern mit 98 000 Einwohnern auf einer Fläche von 690 m2. Es gibt acht Kantone mit weniger Einwohnern und sogar 10 Kantone mit einer geringeren Fläche!

Das Emmental ist berühmt für seine Meränggen im Kemmeriboden-Bad und seinen Käse (der König der Käse). Wer Käse sagt, sagt auch Landwirtschaft (ca. 10 % der Emmentaler Erwerbstätigen).

Die zahlreichen, meist grossen Emmentaler Bauernhöfe, ihr Ackerbau und ihr Vieh, einsame Linden auf Hügeln und Holzbrücken prägen die Landschaft. Von Burgdorf bis zur Quelle der Emme überspannen mehr als 30 Holzbrücken den Fluss, darunter die berühmte, 60 Meter lange Hasle-Brücke bei Hasle-Rüegsau.

Der Schriftsteller Albert Bitzius alias Gotthelf-Jeremias (1797-1854) kannte und schrieb wie kein anderer über das Leben im Emmental und seine Bewohner („Das Emmental ist ein Hügelland, düster aussehend von weitem, aber lieblich und heimelig in der Nähe„). Er setzte die Schönheit der Landschaft jedoch in die meist nicht sehr idyllischen Themen seiner Zeit.

Mitten im Emmental liegen die Dörfer Ursenbach und Dürrenroth. Die Geschichte von Dürrenroth ist so interessant wie sein Name, seine Glocke und zwei wichtige Gasthäuser.

Dürrenroth

1275 wird das Dorf unter dem Namen „Rota“ erstmals urkundlich erwähnt, wahrscheinlich in Anlehnung an die rote Farbe des Bachwassers. Im Jahr 1326 erscheint der Name „Ze der Dürren Rot in dem Dorf„, eine ausgetrocknete Rot (der Name des Baches). Heute fliesst der Rotbach jedoch wieder, so wie er es seit Jahrhunderten getan hat.

Das Dorf war lange Zeit im Besitz des Deutschen Ritterordens und der Herren von Sumiswald. Die mächtige Burg in Sumiswald steht noch immer. Bern kaufte das Dorf 1698 von den Herren von Sumiswald.

Der Dorfkern weist eine Reihe charakteristischer Gebäude auf. Die Kirche von 1486 (ein Neubau einer älteren romanischen Kirche) besitzt eine der ältesten Kirchenglocken der Schweiz. Die St.-Laurentius-Glocke von 1392 (offenbar aus der romanischen Kirche) ist eine der fünf Glocken im Turm.

Die spätbarocken Gasthäuser „Bären“ (1752) und „Kreuz“ (1806) sind nicht nur von kolossaler Grösse und monumentaler Bedeutung, sondern auch Komplexe mit schönen Gärten, Hotel- und Restaurantanlagen. Beide Gebäude waren bereits im 16. Jahrhundert Tavernen.

Landgasthof Bären

Das Kreuz verdankt seinen Namen dem Kreuzgang im Gebäude: Der Kreuzgang ist an vier Seiten mit identischen Eichentüren im Norden, Osten, Süden und Westen geschlossen. Die Nord-Süd-Achse bezieht sich auf das gegenüberliegende Kirchenportal.

Hotel Kreuz

Emmental im Jahr 1908 wichtige Pferdewechselstationen auf der Strecke Luzern-Bern. Im „Kreuz“ konnten Kutschen mit Pferden bei schlechtem Wetter sogar in den Gasthof im sogenannten Kreuzstock einfahren. Der Landgasthof „Bären“ und das Hotel „Kreuz“ sind Mitglied der Swiss Historic Hotels.

Ursenbach

Einige Kilometer nördlich liegt das Dorf Ursenbach (Ursibach in einer Urkunde von 1139). Dieses Dorf gehört seit 1414 zu Bern. Das Hauptmerkmal des Dorfes ist seine Kirche und vor allem der Brief der Stadt Bern vom 11. November 1515.

Bild in der Kirche

Bern bittet darin die Einwohner des Dorfes, die Renovierung der alten romanischen Kirche (12. Jahrhundert) zu finanzieren. Der Berner Brief war zwingend und bald darauf war der Umbau im spätgotischen Stil abgeschlossen, einschliesslich 14 Fenstern als Geschenk aus Bern, Luzern, Solothurn, Freiburg und Basel.

Der Brief vom 11. November 1515. (Bild in der Kirche)

Die heutige Kirche ist das Ergebnis dieser Renovierung. Seit dieser Renovierung ist jedoch nicht alles beim Alten geblieben. Der Glaube des Dorfes änderte sich bald nach der Reformation in Bern.

Was sich aber über die Jahrhunderte nicht verändert hat, sind die Landschaft, die vielen Bauernhöfe und die relativ grosse Bedeutung der Landwirtschaft.

(Quelle und weitere nformationen: www.emmental.ch)

Der Schweizer Alpen-Club

Der Schweizer Alpen-Club (SAC/Club Alpin Suisse, CAS) organisiert regelmässig Wanderungen in diesem Gebiet (und anderswo im Land). Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, organisiert der SAC nicht nur Skitouren, Bergsteigen und andere Sportarten im Hochgebirge und in den Alpen, sondern auch Wanderungen und weitere Aktivitäten in anderen Regionen.

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Impressionen der Umgebung

  

       

    

Colonia Iulia Equestris oder Nyon, die älteste Stadt der Schweiz

Die Gründung der Colonia Iulia Equestris, des heutigen Nyon (Kanton Waadt), im Jahr 45 v. Chr. war eine der letzten politischen Entscheidungen Julius Cäsars (100-44 v. Chr.). Dieser römische Feldherr hatte 58 v. Chr. die Kelten bei Bibracte, in der Nähe des heutigen Autun in Frankreich, besiegt.

Einige keltische Stämme, darunter die Rauraken und die Helvetier, waren in jenem Jahr nach Burgund gezogen, um sich dort fernab von den Germanen niederzulassen. Zu dieser Zeit hatte Rom diesen Teil Frankreichs (Gallien) noch nicht besetzt, und es lebten dort andere keltische Stämme.

Das Pech für die „Schweizer“ Kelten war, dass Cäsar Gallien erobern wollte und die neuen keltischen Stämme in Gallien nicht in dieses Bild passten. Die besiegten „Schweizer“ Kelten kehrten in ihr Gebiet zurück und schlossen Verträge mit den Römern. Caesar wollte römische Festungen an zwei strategischen Orten: Colonia Iulia Equestris und Augusta Raurica (gegründet um 45 v. Chr.) am Rhein.

Die reiche römische Geschichte von Nyon lässt sich im Stadtzentrum, im römischen Museum und in der Site archéologique majeur nachvollziehen, wo die Fundamente eines Amphitheaters, eines Forums, einer Basilika, eines Aquädukts, von Badehäusern, Insulae (Wohnvierteln) und des Strassenplans zu sehen sind.

Nach dem Abzug der Römer im fünften Jahrhundert zerfiel Augusta Raurica in zwei kleine Fischerdörfer, Augst und Kaiseraugst, mit ein paar hundert Einwohnern. Die Colonia Iulia Equestris hingegen entwickelte sich zu einer monumentalen Regionalstadt von Bedeutung.

Place du Château

Die Herzöge von Savoyen herrschten jahrhundertelang über Nyon und nutzten das Schloss (12. Jahrhundert) als Verwaltungssitz. Nyon hatte eine wichtige strategische Lage am Genfersee, zwischen Lausanne und Genf und an den Handelswegen. Bern eroberte 1536 das Waadtland und Nyon. Das Schloss war bis 1798 (Einmarsch der Franzosen) die Residenz des Berner Vogtes. Heute ist das Schloss ein Museum.

Ein weiteres wichtiges Bauwerk ist der Temple de Nyon, der im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Seit 1536 ist er eine protestantische Kirche.

Le Temple de Nyon

Der Park du Bourg de Rive am Rande des Sees und am Fusse der alten Stadtmauern zeigt stolz die (dort später aufgestellten) römischen Säulen. Das Kloster der Minderbrüder (Frères Mineurs) im Park stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1537 in ein Krankenhaus umgewandelt. Heute beherbergt es das Musée du Léman, das sich gegenüber dem Jachthafen befindet.

Musée du Léman

Nyon ist vor allem eine Stadt zum Flanieren und ein guter Ausgangspunkt für Besuche nach Aubonne und ihre Umgebung,  Lausanne, Genf, Rolle, Morges und zu anderen Orten mit herrlichem Blick auf die Alpen und den Genfersee.

(Quelle und weitere Informationen: www.nyon.ch)

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

  

Tour de l’Horloge

Park Du Bourg de Rive

 

Place du Château

Die Schweizergarde, ihre Kaserne und weibliche Gardisten

Am 22. Januar 1506 gründete Papst Julius II. (1443-1513) die Schweizergarde. In dieser Zeit erlebte Europa viele Kriege, die von den Fürsten oft mit Söldnern aus anderen Gebieten geführt wurden.

Zur Zeit der Gründung der Schweizergarde war die Eidgenossenschaft eine militärische Supermacht, die für ihre Siege über die mächtigsten Königshäuser bekannt war: Habsburg (1315–1499) und Burgund (1476 und 1477).

Ihre Soldaten zeichneten sich nicht nur durch ihre militärische Stärke, sondern auch durch ihre Loyalität und Tapferkeit aus. Diese Eigenschaften machten sie auch andernorts zu begehrten Streitern.

Auch der kriegerische Papst war beeindruckt und beschloss, eine Schweizer Garde als seine Leibgarde einzusetzen. Nicht nur beim Sacco di Roma am 6. Mai 1527, sondern auch am 10. August 1792 bei der Verteidigung des Tuilerienpalastes von König Ludwig XVI. (1754-1793) wurde die Garde ihrem Ruf gerecht.

Pratteln, Galerie Beyeler, Ausstellung Schweizer Garde, 2019. Foto: TES.

Die Schweizergarde besteht auch heute noch und setzt sich aus 135 Männern zusammen.  Diese einzigartige Institution besteht aus Männern mit Schweizer Bürgerrecht, die katholisch, unverheiratet und bei ihrem Eintritt zwischen 10 und 30 Jahren alt sind.

Ihre Aufgaben sind vielfältig und reichen von militärischen bis hin zu repräsentativen Funktionen. Sie spielen auch eine Rolle bei der Grenzkontrolle und überwachen die Grenzen der Vatikanstadt, die seit 1929 ein souveräner Kirchenstaat ist. Die Dienstzeit beträgt mindestens 25 Monate, danach besteht die Möglichkeit, den Dienst zu verlassen oder erneut anzutreten.

Gala-Uniform der Schweizer Garde. Landesmuseum Zürich

Nach der Bundesverfassung von 1848 durften Schweizer Bürger mit Ausnahme der Schweizergarde nicht mehr in ausländische Militärdienste eintreten. Damit endeten viele Jahrhunderte Schweizer Söldnerdienst.

Am 6. Mai 2024 wurden in Rom 34 neue Gardisten im Hof Saint-Damas des Apostolischen Palastes eingesetzt. Frauen waren noch nicht darunter, aber das wird sich bald ändern. Wenn alles nach Plan und mit päpstlicher Genehmigung verläuft, werden in der neuen Kaserne im Jahr 2030 auch Frauen untergebracht.

Die Arbeiten an der Kaserne, einschliesslich der Räume für Frauen, sind im Gange. Die 2016 gegründete Kasernenstiftung wurde zur Finanzierung eingerichtet, nachdem die Gardestiftung bereits im Jahr 2000 gegründet worden war. Nächster Schritt: Priestertum für Frauen und das Ende des Zölibats?

(Quelle und weitere Informationen: Museum der Schweizer Garde; Päpstliche Schweizer Garde)

Korrektorin: Petra Ehrismann

Die Klosterinsel Reichenau 724-2024

Die Klosterinsel Reichenau (Baden-Württemberg) ist einer der geschichtsträchtigsten Orte am Bodensee und feiert 2024 ein grosses Jubiläum.

Vor 1300 Jahren, im Jahr 724, hat der Wandermönch Pirmin das Kloster gegründet, das im frühen Mittelalter zu einem bedeutenden Impulsgeber für Kunst, Kultur und Politik wurde.

Die Insel war schon vor dem 8. Jahrhundert besiedelt. Mit der Gründung des Klosters begann allerdings der Aufschwung, und die Insel wurde zu einem der bedeutendsten Orte der europäischen Geschichte.

Zwei weitere Kirchen entstanden nach dem Bau des Klosters, St. Peter und St. Paul, und im 9. Jahrhundert eine weitere, St. Georg. Karl der Grosse (738-814) besuchte 780 das Kloster und erhob es zur Königsabtei und stellte es unter seinen Schutz.

Die Insel und das Kloster profitierten von der guten Lage auf den Handelsrouten zwischen dem Rhein und den damals wichtigsten Alpenübergängen.

Das Kloster Reichenau war ein Zentrum der Buchmalerei. Die Mönche verstanden sich bestens auf den Umgang mit Pergament, Tinte und Siegel, einschliesslich Fälschungen von Dokumenten, die im Sinn der Auftraggeber korrigiert oder ganz neu geschrieben wurden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer „Reichenauer Fälscherschule“.

Liber Viventium Fabariensis, 810-820, Stiftsarchiv St. Gallen

Die Schreiber arbeiteten nur zu einem kleinen Teil für den Bedarf des Klosters. Die meisten Bücher entstanden auf Bestellung von Fürsten und Königen. Die Reichenauer Bibliothek gehörte zu den grössten im karolingischen Reich.

Jahrhundertelang war die Insel ein Zentrum des Wissens, bevor es Universitäten gab.

Das Archäologische Landesmuseum in Konstanz widmet sich der Geschichte des Klosters und der Insel von der Gründung bis zur Auflösung im 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung „Mönche, Mission, Abenteuer, Archäologie & Playmobil“ zeigt u.a. viele Handschriften, Skulpturen, Altäre, Alltagsgegenstände, Schreibwerkzeuge, Schulhefte und die ganze Geschichte des Klosters und der Insel. Sie gibt Einblick in das Klosterleben und zeigt, wie vernetzt das Kloster und das Klosterleben damals waren.

Seit Anfang des 9. Jahrhunderts wurde das Verbrüderungsbuch mit den Namen der Mönche geführt. Mehr als fünfzig Klöster schloss es ein und die Listen umfassten schliesslich 38 000 Namen von Mönchen in Europa!

Die Welt der Mönche und Abteien war damals sehr europäisch geprägt, auch das Kloster St. Gallen war mit von der Partie.  Im Jahr 2000 wurde die Klosterinsel ins Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen.

(Quelle und weitere Informationen: Das Archäologische Landesmuseum in Konstanz; Thomas Ribi, „Wo Mönche Urkunden fälschten“, Neue Zürcher Zeitung, 25. April 2024).

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Fremde Richter und die Schweiz

Viele der 1500 Schweizer Seen sind Stauseen. Die Schweiz ist eines der ersten Länder, in dem Ökostrom oder „weisse Energie“ erzeugt wurde. Sogar Züge werden seit den 1920er Jahren mit dieser Energie betrieben.

Auch bei der Fernwärme ist die Schweiz eine Vorreiterin. In den 1950er Jahren konnte eine solche Anlage zum Beispiel in Basel 40.000 Wohnungen und Unternehmen versorgen. Auch Unternehmen und staatliche Institutionen gehen mit dem Naturerbe und den natürlichen Ressourcen respektvoll um.

Die wichtigste Trumpfkarte für den respektvollen Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen sind jedoch die Bürger und Bürgerinnen. Selbst Zigarettenkippen landen (noch) häufig in den entsprechenden Mülleimern. Der (meist kleinbäuerliche) Agrarsektor lässt in diesem dicht besiedelten Land für Vieh, Pflanzen und Tiere so viel Raum wie möglich.

Der Agrarsektor wird auch in der Schweiz subventioniert, allerdings effizienter, selektiver und restriktiver als im Haushalt der Europäischen Union (ca. 40 % des Budgets).

Die EU torpediert auch die umweltfreundlichen Investitionen der niederländischen Fischer (Elektroimpulsfischerei oder electric puls fishing, abgeleitet von der alten dänischen Snurewaden (Snurrevod)-Methode), um umweltschädliche Fischereien in anderen Ländern aufrechtzuerhalten.

Auch die niederländische Landwirtschaft wird aufgrund einer dogmatischen nationalen und europäischen Politik dezimiert, die den Kontext einer der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt ignoriert und den Agrarsektor, der ebenfalls von der Europäischen Union subventioniert wurde, respektlos behandelt.

Die Erlebniswelt für die Energiewende (oben) und das Science- und Erlebniscenter Primeo Energie Kosmos für Klima und Energie, Primeo Energie in Münchenstein (kanton Basel-Landschaft)

Die Schweiz ist ein Vorbild für eine pragmatische, nicht moralistische, informationsquelle, den Umgang mit Natur und Umwelt in Europa. Im ganzen Land gibt es zahlreiche (private) Museen und Informationsbüros.

Wanderer, Sommer- und Wintersportler, Picknicker und andere Touristen, die an Seen, Bächen und Flüssen entlang wandern, räumen in der Regel (noch) ihren Abfall weg. Sollte dies nicht der Fall sein, stehen die Reinigungsdienste bereit.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch falsch, die Schweiz als „Umweltsünderin“ zu bezeichnen (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Fall 53600/20 Verein Klimaseniorinnen Schweiz und andere gegen die Schweiz, 09.04.2024).

In Wirklichkeit war es der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und Greenpeace & Co gegen die Schweiz, die diese Entscheidung herbeigeführt haben.

Die erste Aufgabe eines Richters ist es, die Fakten festzustellen. Dieser Richter hat dies nicht getan, weder in Bezug auf die (historischen) Massnahmen auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene noch in Bezug auf das Engagement und die Beteiligung der Bürger, ganz zu schweigen von der (willkürlichen) rechtlichen Gründen, der Ignoranz in Bezug auf die direkte Demokratie und die ‚Bottom-up‘-Gesellschaft.

Dieser Richter kann sich nun auch in Fragen der Verkehrssicherheit, der Computernutzung und der Kriminalität, der Gesundheitspolitik oder in Bereiche einmischen, die Gefahren für ältere Menschen bergen.

Zudem sterben ältere Menschen nicht an der Hitze, sondern an altersbedingten Grunderkrankungen, genau wie bei einer gewöhnlichen Grippe. Das zeigt, wie populistisch, sachlich und rechtlich willkürlich dieses Urteil ist.

Kirche Dürrenroth und der Lebenszyklus. Selbst die verfallene Natur wird in diesem Land mit Respekt behandelt

Der Wohlensee im Kanton Bern ist sich des Urteils auf europäischer Ebene nicht bewusst. Dieser See ist de facto eine auf 12 Kilometern erweiterte Aare. Er versorgt die Stadt Bern und die umliegenden Dörfer mit Wasser.

Das Kraftwerk Mühleberg ist nicht nur ein eindrückliches Bauwerk, sondern die Gegend ist auch ein schönes Naturschutzgebiet, ebenso wie das andere Kraftwerk in Niederried, einige Kilometer flussaufwärts.

Das erste grosse Wasserkraftwerk Europas wurde 1898 in Rheinfelden (Kanton Aargau) gebaut. Zwei (Schweizer) Ingenieure, Agostino Nizzola (1869-1961) und Charles E.L. Brown (1863-1924), entwickelten nachher ein weltweites Netz von Elektrizitäts- und Maschinenanlagen (die heutige ABB).

Die Schweiz war auch eine Pionierin bei der Einrichtung von Naturschutzgebieten, und im dicht besiedelten Siedlungsteil gibt es viele kleine und grosse Naturschutzgebiete.

Der World Wide Fund for Nature (WWF) hat sein Manifest in Morges (Kanton Waadt) verfasst. Die Schweiz war übrigens eines der ersten Länder in der Region, das einen Nationalpark gründete.

Schlussfolgerung

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist nicht nur aus rechtlicher Sicht ein juristischer Faux pas, sondern basiert auch auf Aktivismus statt auf Fakten.

Ein Bundesrat, der diesem Urteil positiv gegenübersteht, ist (noch immer) ein Aktivist und (noch) nicht Bundesratfähig.

Sogar der Weihnachtsbaum im Basler Rathaus wird mit einem Fahrrad-Dynamo beleuchtet!

Der Wohlensee, sein Naturschutzgebiet und das Naturschutzgebiet Niederried-Oltigenmatt nehmen dieses Urteil nicht ernst.

„Fremde Richter“ matter. Dies gilt auch für den politisch geprägten Gerichtshof der Europäischen Union!

Impressionen der Umgebung

Die Pfarrkirche von Wohlen bei Bern, 13. Jahrhundert 

Naturschutzgebiet Niederried-Oltigenmatt und das Kraftwerk in der Aare

 

Im Zollfrei-Paradies Samnaun gibt es mehr Skianlagen, aber kein Vallader mehr

Das Grenzdorf Samnaun (Unterengadin im Kanton Graubünden) hat einen Sonderstatus. Dessen Geschichte reicht tausend Jahre zurück.

Die erste Erwähnung von Samnaun stammt aus dem Jahr 1089 in einer Urkunde des Herrn von Tarasp. Bauern aus den Dörfern Ramosch und Vna im Unterengadin besiedelten das Tal von Samnaun.

Das fruchtbare Klima ermöglichte Landwirtschaft in einer Höhe von über 1800 Metern (siehe auch die jahrhundertealten Ackerbauterrassen in dieser Region).

Die Neuankömmlinge gründeten die Dörfer Compatsch, Laret, Plan, Ravaisch und Samnaun-Dorf. Jedes dieser Dörfer hat seine eigene barocke oder moderne katholische Kirche, denn im Gegensatz zu den anderen Dörfern des Unterengadins (ausser Rhäzuns und Tarasp) blieb dieses Tal während der Reformation um 1530 katholisch.

Politisch gesehen teilt Samnaun jedoch seine Geschichte mit dem Unterengadin. Auch Samnaun gehörte bis zur Übernahme durch die Habsburger 1363 zur Grafschaft Tirol. 1652 kauften sich alle Dörfer von Habsburg frei (sie gehörten bereits dem Freistaat der Drei Bünde als Teil des von Chur geführten Gotteshausbundes an).

Die beiden anderen Bünde waren der Graue Bund und der Zehngerichtebund. Ab 1803 wurde das Gebiet Teil des neuen Kantons Graubünden.

Samnaun ist jahrhundertelang eine Zollstadt gewesen. Ab 1848 verlagerte sich die Zollstelle jedoch nach Vinadi und später nach Martina. Samnaun war nur über die Alpenpässe mit dem Unterengadin und somit der Schweiz verbunden.

Im Winter beschränkten sich die Kontakte also auf das Tirol. Aus diesem Grund gewährte die Eidgenossenschaft für Waren aus dem Tirol eine Zollfreizone. Der Bau der Strasse nach Martina und damit ins Unterengadin 1912 änderte an dieser Situation aus praktischen Gründen nichts.

Saumnaun ist immer noch ein ‚hochalpines Shopping-Paradies‘, wie es sich präsentiert. Und tatsächlich besuchen auch viele Grenzgänger aus Österreich das „zollfreie Paradies“ auf 1 800 Metern Höhe.

Martina

Der beliebte Wintersportort Ischgl in Österreich ist nicht weit entfernt. In Spitzenzeiten halten sich rund 20 000 Touristen in und um Ischgl auf, die oft in Samnaun einkaufen.

Der Ort hat aber noch einen weiteren Trumpf. Während in anderen Regionen der Schweiz die Skigebiete kürzer geöffnet sind oder sogar wegen Schneemangels geschlossen werden, baut das Dorf sein Skiangebot sogar noch aus.

Die meisten Pisten liegen auf einer (relativ) schneesicheren Höhe zwischen 1800 und 2900 Metern und zudem ist das Gebiet mit Ischgl verbunden. Mit mehr als 240 Pistenkilometern ist die Region eines der größten Skigebiete der Alpen.

Heute ist Samnaun nicht nur für seine Wintersportanlagen, die wunderbare Natur und das zollfreie Paradies bekannt. Die Nähe zu Ischgl hat auch eine ‚Schattenseite‘: in Samnaun spricht man heute Tiroler Dialekt. Das bündnerromanische Vallader hört man nicht mehr.

(Quelle und weitere Informationen: www.samnaun.ch)

Korrektorin: Petra Ehrismann

Die Schlösser Vufflens, Vullierens und L’Isle

Das Schloss Vufflens in der Nähe von Morges (Kanton Waadt) ist das eindrucksvollste Beispiel für spätmittelalterliche Burgen in der Westschweiz (französischsprachiger Teil des Landes).

Im Gegensatz zu vielen anderen mittelalterlichen Burgen in dieser Region wurde sie nicht im Savoyardischen Stil erbaut, benannt nach den damaligen Herrschern des Waadtlandes. Das Hauptmerkmal ist die Verwendung von Ziegelsteinen und eines piemontesischen Baustils, beides einzigartig in dieser Region.

Château de Morges, Savoyard Stil 

Der Komplex wurde um 1415 unter der Herrschaft von Henri de Colombier (1368-1437) errichtet. Wahrscheinlich stand an dieser Stelle bereits im 11. oder 12. Jahrhundert eine Burg. Er liess jedoch einen völlig neuen Komplex errichten. Zu dieser Zeit stand er in den Diensten des Herzogs von Savoyen als Heerführer in Italien. Dort holte er sich die Inspiration für seine Burg.

Von der ursprünglich sehr aufwendigen Anlage ist nur noch der Kern vollständig erhalten. Die mittelalterlichen Aussenmauern und Verteidigungsanlagen sind verschwunden. Das heutige Schloss besteht aus einem Wohnteil, einem mächtigen, von vier Ecktürmen umgebenen Wachturm und einem ummauerten Innenhof.

In ihrer Monumentalität ist die Burg einzigartig in der Region. Es vereint das Streben nach Wohnkomfort, Verteidigung, Prestige, Selbstdarstellung und Exklusivität.

 Wappen des niederländischen Barons De Senarclens de Grancy 

Das Schloss befindet sich seit 1860 im Besitz der Familie De Saussure. Ihr berühmtester Spross ist der Wissenschaftler und Mont-Blanc-Besteiger Horace-Bénédict de Saussure (1740-1799). Von 1641 bis 1860 war es im Besitz der Familie De Senarclens aus dem nahe gelegenen Senarclens.

Im Jahr 1822 wurde Onno de Senarclens (1780-1836) in den niederländischen Adelsstand erhoben (Baron, Herr von Haanwijk, Boxtel und Liempde), und zwar aufgrund seiner Verdienste in der Armee und vielleicht im Zusammenhang mit der Rolle von Hendrick Jan van Oyen (1750-1821) in der Waadt und insbesondere in Morges.

Das Schloss kann nicht besichtigt werden. Die Weinberge rund um das Schloss und die Dörfer Vufflens-le-Château und Denens bieten jedoch einen atemberaubenden Blick auf das Märchenschloss, den Genfer See, die Alpen und an klaren Tagen sogar auf den Mont Blanc.

War das Schloss vielleicht die Inspiration für die Schlösser von Vullierens und L’Isle?

Oder

“Vufflens n’est pas un château. C’est un conte de fées. C’est Chillon en plus ciselé, c’est Neuschwanstein en plus raisonnable. C’est un rêve, une carte postale. Avec la silhouette élancée de son formidable donjon, son vignoble sereinement étalé plein sud au pied du colosse de brique, il symbolise le Pays de Vaud: tradition sans rigueur malgré sa facture piémontaise, élégance débonnaire, sagesse souriante. Oui, ce château apparaît comme un phare luxueux veillant paternellement sur l’océan de vignes qui déferle sur les hauteurs morgiennes” (Source: Editions 24 heures, Les Châteaux viticoles du Pays de Vaud, 1990). 

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Praz, die Kelten und die Geschichte der Romandie

In der Nähe der keltischen Siedlung (Oppidum) auf dem Mont-Vully (Kanton Freiburg) am Murtensee (lac de Morat) liegt das kleine Dorf Praz (commune de Mont-Vully).

Dieses Dorf symbolisiert die Geschichte der Romandie. In dieser Region sind Pfahlbauten gefunden worden. Die keltische Siedlung  (Oppidum) Mont-Vully gehört zu den Überresten des Stammes der Helveten.

Mont Vully vom Neuburgersee aus gesehen und bei Praz

Auf diese Zeit folgten die Römerzeit (15 v. Chr. – ca. 400 n. Chr.), die Invasionen der Alemannen, das erste Königreich Burgund (ca. 460- 534), die fränkischen Könige und Kaiser (534-843), das Königreich Lothringen (gegründet durch den Vertrag von Verdun 843) und das (zweite) burgundische Königreich (888-1032).

Danach wurde Praz unter dem Herzog von Zähringen Teil des Heiligen Römischen Reiches, gefolgt von der Herrschaft des Hauses Savoyen bis zur Eroberung durch Freiburg und Bern im Jahr 1476.

 Château de Praz

1803 wurde Praz Teil des Kantons Freiburg. 1850 schlossen sich die Dörfer Sugiez, Nant, Praz und Chaumont zur Gemeinde Vully-le-Bas, oder Les Quatre villages de la Rivière, zusammen, was die heutige Situation darstellt.

Der Murtensee (lac de Morat) en Murten (Morat)

Der Kanal de la Broye und le pont de Sugiez

Praz und Impressionen der Region

Vullierens, seine Kirche und Abtei

Vullierens (Kanton Waadt) war bereits in der Römerzeit besiedelt. Im Mittelalter gehörte es zur Baronie von Cossonay. Bern eroberte 1536 das Pays du Vaud (ungefähr das Gebiet des heutigen Kantons Waadt) vom Herzogtum Savoyen.

Von da an gehörte das Dorf zum Bezirk Morges und zur Herrschaft Bern. Bis 1798 wurde das Gebiet von Vögten verwaltet. In diesem Jahr eroberte Frankreich die alte, mehrheitlich deutschsprachige Eidgenossenschaft von 13 Kantonen (nur Freiburg/Fribourg war (und ist) zweisprachig) und deren Untertanengebiete.

Nach dem gescheiterten Versuch eines Einheitsstaates nach französischem Vorbild (Helvetische Republik 1798-1803) stellte Napoleon 1803 die alte Struktur der Kantone (unter französischer Aufsicht) wieder her, mit sechs neuen  Kantonen, darunter dem neuen Kanton Waadt.

Auch diese Konföderation war nicht von langer Dauer, nämlich bis 1813 und die Niederlage Napoleons. Darauf folgte 1815 eine neue Eidgenossenschaft mit drei neuen Kantonen und schliesslich 1848 die heutige Eidgenossenschaft.

Die Abtei (l’abbaye)

Vullierens hat sich jedoch in all dieser Zeit in seiner (landwirtschaftlichen) Bestimmung und in der Zahl der Einwohner kaum verändert. Die katholische Religion wich jedoch unter dem Einfluss des protestantischen Bern nach 1536 dem Protestantismus, aber die Kirche (erstmals 1228 erwähnt und 1733 wieder aufgebaut) und die ehemalige Abtei (Anfang des 16. Jahrhunderts) stehen noch.

(Quelle: F. Béboux, Vullierens, Dictionnaire historique de la Suisse)

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Die Stadt Freiburg, ihre Brücken, Klöster, Kathedrale, Museen, ihr Hafen und ihre Natur

Freiburg oder Fribourg, la Sarine oder die Saane, französisch- oder deutschsprachig, die Stadt  blieb während und nach der Reformation in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dem katholischen Glauben treu. Umso grösser ist (oder war) jedoch die Vielfalt der Mönchsorden und Klöster.

La Sarine oder die Saane, der sogenannte Röstigraben

Die gotische Kathedrale, die dem heiligen Nikolaus geweiht ist, wurde 1490 nach einer Bauzeit von zwei Jahrhunderten fertiggestellt, aber damit hat die Stadt auch eine Ikone. Heute ist die Stadt Sitz des Bistums Lausanne, Genf, Neuenburg und Freiburg.

Die Stadt wurde 1157 vom deutschsprachigen Herzog Bertold IV. von Zähringen (1125-1186) im überwiegend französischsprachigen Gebiet des ehemaligen Königreichs Burgund (888-1032) gegründet.

Sein Nachfolger Herzog Bertold V. von Zähringen (1160-1218) gründete 1191 die Stadt Bern. Die Grafen von Kyburg erwarben Zähringen im Jahr 1218. Im Jahr 1277 kam die Stadt in die Hände der Habsburger. Diese Herrschaft dauerte bis 1452.

Der rote Turm, 13. Jahrhundert

Die Stadt war in den Kriegen zwischen Habsburg und dem Herzogtum Savoyen verwickelt und schlug sich von 1452 bis 1477 auf die Seite Savoyens. Savoyen war jedoch auch ein Verbündeter des Herzogs von Burgund.

Die alte Stadtmauer, 13. Jahrhundert

Nach den drei Niederlagen von Herzog Karl dem Kühnen (1433-1477) gegen die Eidgenossenschaft in den Jahren 1476 (Grandson und Murten) und 1477 (Nancy) schloss sich die Stadt 1481 der Eidgenossenschaft an, nachdem sie ihr Territorium auf Kosten Savoyens erheblich erweitert hatte.

Trotz der Reformation in Bern eroberte und teilte das katholische Freiburg 1536 zusammen mit diesem Kanton die Waadt. 1555 erwarb Freiburg das Greyerzerland und erreichte damit seine heutige Grösse. Danach folgte der Kanton dem Lauf der eidgenössischen Geschichte.

Die Stadt war ein Bollwerk der Gegenreformation und des jesuitischen Einflusses nach 1530, der im Sonderbund und dem verlorenen Krieg von 1847 gipfelte.

Das ehemalige Jesuitenkolleg Saint-Michel

Die grössten bestehenden Abteien sind Notre-Dame de la Maigrauge (ein Zisterzienserkloster für Frauen, gegründet im 13. Jahrhundert), die Abtei Montorge (Franziskanerkloster für Mönche, gegründet 1621) die Abtei d’Hauterive (ein Zisterzienserkloster für Mönche, gegründet 1138), das Kapuzinerkloster (gegründet 1617), die Franziskaner-Minoriten (oder Couvent de Cordeliers, gegründet 1256) und eine Reihe kleinerer Orden. Die Jesuiten und Augustiner sind seit 1848 (nach dem verlorenen Sonderbundskrieg) nicht mehr in der Stadt vertreten. Die Dominikaner sind immer noch präsent, allerdings hauptsächlich als theologische Einrichtung.

Das reiche römisch-katholische Leben hat auch einige Kirchen und Kunstwerke hervorgebracht.

Eine fast vergessene Geschichte ist der Freiburger Hafen. In der Altstadt liegt ein Gebiet, das seit Jahrhunderten Lager- und Handelsplatz für die Schifffahrt war. Zahlreiche Gebäude zeugen von dieser Vergangenheit.

Wie in jeder grösseren Stadt der Schweiz (Zürich ist mit 400 000 Einwohnern die grösste, Freiburg hat rund 80 000 Einwohner) ist die Natur nie weit entfernt. Auch das Vieh geniesst jeden Tag den Blick auf die Kathedrale St. Nicolas. Wo auf der Welt ist das (noch) möglich?

(Quelle und weitere Informationen: Ville de Fribourg)

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Die Saane

Wasserkraftwerk Oelberg

Staudam Notre-Dame de la Maigrauge

Das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche

Die ehemalige Johanniterkomturei und Garten (heute ein Restaurant)

Die Kathedrale St. Nicolas und die Liebfrauen Kirche

und Le Chasseral (Kanton Bern)

De Liebfrauenkirche (eine Basilik seit 1932)

Kloster und Abteien

Das Kloster der Franciskanen oder le Couvent des Cordeliers 

Die Abtei von Montorge

Die Abtei von Hauterive

Porte de la Maigrauge/Sonnenbergtor

Die Abtei Notre-Dame de la Maigrauge

Die Brücke

Pont du Gottéron

Pont de la Madeleine

Viaduc de Grandfey (1862)

Pont de la Poya

Pont de Zähringen

Die St. Johannbrücke (le pont de Saint-Jean), die Mittlere Brücke (le pont du Milieu) und die Bernbrücke (le pont de Berne) sind die drei ältesten brücken der Statdt (13. Jahrhundert).

Sie waren ursprünglich aus Holz, im 18. Jahrhundert wurden die St. Johannbrücke und die Mittlere Brücke jedoch aus Stein wiedererbaut. Einzig die Bernbrücke blieb aus strategischen Gründen aus Holz bestehen. Bei Angriffen aus dem Osten entfernten die Freiburger die Planken der Brücke, um die eindringlinge auf der anderen Seite der Saane aufzuhalten.

Die Bernbrücke 

Die Mittlere Brücke

Die St. Johannbrücke

Schloss Bourguillon und die Lorette Kapelle

und das Wappen von Habsburg

Die Kapelle de Lorette

Die Kapelle St. Jost (1684), Teil des Klosters Montorge

Die Altstadt und der Hafen 

Impressies van de stad

De funiculaire (1899)

Das Kunst- und Historisches Museum (musée d’art et d’histoire)

Das Rathaus (hôtel de ville) und der ewige Vrede (la Paix perpétuelle) von 1516

Espace Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle 

Die Umgebung

 

Die alte Mühle in Richterswil