Petinesca, Kelten und Tempelbezirk Gumpboden

Studen/Petinesca, Der Tempelbezirk Gumpboden. Studen/Petinesca, Der Tempelbezirk Gumpboden. Foto/Photo: TES

Studen (Kanton Bern) liegt am Fusse des Jäissbergs, im Herzen des Berner Seelands. Vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr war Petinesca hier das Zentrum der Region. Vorerst als keltische Siedlung und ab 13. v. Chr. als römisches Dorf (Vicus). Dank der Aare liessen sich von hier aus die Wasserwege nutzen. … Weiter » „Petinesca, Kelten und Tempelbezirk Gumpboden“

Castrum Rauracense in Kaiseraugst

Die Mauer der Burg. Foto/Photo: TES

Es ist heute kaum vorstellbar, aber die Dörfer Augst (Kanton Basel-Landschaft) und Kaiseraugst (Kanton Aargau) bildeten in römischer Zeit das grösste Konglomerat auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Augst heute Die beiden anderen grossen Städte dieser Zeit waren Aventicum (Avenches) und Colonia Iulia Equestris (Nyon) im heutigen Kanton Waadt. Augst und Kaiseraugst bildeten die römische … Weiter » „Castrum Rauracense in Kaiseraugst“

Der Rhein und seine römischen Brücken bei Augusta Raurica

Augusta Raurica und die Brücke, 2.Jahrhundert. Museum Augusta Raurica, Foto: TES.

Etwa seit dem Jahr 80 n. Chr. gehörten auch Teile des rechtsrheinischen Gebiets zum Römischen Reich. Für eine Beherrschung und Verwaltung des Reichs spielte das Strassennetz eine entscheidende Rolle. Etwa 80 000 Kilometer Fernstrassen (!) machten dies möglich. Neben den bis zu sieben Meter breiten befestigten Fernstrassen gab es noch zahlreiche Regionalstrassen. Die Meisterwerke der … Weiter » „Der Rhein und seine römischen Brücken bei Augusta Raurica“

Das Amphitheater und die (keltische und römische) Geschichte und Gegenwart von Martigny

L´amphithéâtre de Martigny. Photo/Foto: TES.

Verfügbar auf Englisch, Französisch und Niederländisch.

Die römischen Strassen und Brücken in der Schweiz

Römische Meilenstein Via Claudia Augusta, Augsburg. Foto: TES.

Die römischen Strassenbauer waren Fachleute und Alleskönner. Der Bau der Strassen und Brücken war gut durchdacht und den örtlichen Gegebenheiten optimal angepasst. Die Straßen wurden oft schnurgerade angelegt und verliefen an sonnigen Hängen, an den Rändern der Täler, an den Kanten der Hochufer. Die Strassen überquerten Flüsse mit erstaunlichen und oft noch immer sichtbaren Brücken. … Weiter » „Die römischen Strassen und Brücken in der Schweiz“

Eine Strasse ohne Grenzen

Windisch/Vindonissa Museum. Photo/Foto: TES.

Die Römerstrasse Neckar-Alb-Aare verbindet die wichtigsten Orte der ehemaligen römischen Provinz Germania Superior. Die rund 400 Kilometer lange Strasse folgt dem Verlauf der alten Via Romana, die das römische Legionslager Vindonissa (heute Windisch im Kanton Aargau in der Schweiz) mit der Siedlung Grinario (heute Köngen bei Stuttgart) verband. Diese Strasse ist auch in der Tabula … Weiter » „Eine Strasse ohne Grenzen“

Zwei Puppen und Romanisierung

Photo: musée Lorrain, Nancy,

Verfügbar auf Englisch, Französich und Niederländisch.

Die Zeit der antiken Inflation

Der Hort von römischen Münze, um 400 n. Chr. Foto: Wikipedia/dpa.

Im Schweizerischen Aargau wurden mehr als 4000 römische Münzen entdeckt. Es handelt sich überwiegend um hochwertige Bronzemünzen mit einem vergleichsweise hohen Silbergehalt von fünf Prozent. Das war das Ergebnis der Inflation. Denn der Doppeldenar, den Kaiser Caracalla (188-217)  um das Jahr 214 erstmals herausgab, war noch eine reine Silbermünze gewesen. Das Erstaunliche an dem Aargauer … Weiter » „Die Zeit der antiken Inflation“

Koptische Textilien, Christentum und Rom in Chur

Koptischer Stoff, um 400. Foto: Wikipedia

Die Spätantike spielte sich innerhalb des römisches Reiches ab, das von Augustus (63 v. Chr.- 14 n. Chr.) bis an das Ende des 5. Jahrhunderts in allen seinen Einrichtungen eine einheitliche Politik über die von ihm beherrschten Gebiete ausübte. Kulturell war dieses Gebiet nicht einheitlich, obwohl das römisch-lateinische Element tonangebend war. Im Osten war die griechisch-hellenistische … Weiter » „Koptische Textilien, Christentum und Rom in Chur“

Lousonna

Lousonna, 2eme siecle a. J.-Chr., Musee romain, Foto/Photo: TES.

Die kleine gallorömische Siedlung Lousonna ((Lausanne) am Ufer des Genfer Sees, dem Lacus Lemanus, hatte rund 100 n. Chr. zwischen 1200 und 1500 Einwohner, hauptsächlich Händler, Fischer und Handwerker. Ihre wirtschaftliche Prosperität verdankt sie ihrer Lage zwischen dem See und den verbindenden Landwegen zwischen Rhein und Rhone. Vom Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. bis … Weiter » „Lousonna“