Der Bernstein der Germanen

Das Alemannenmuseum in Ellwangen organisierte die Sonderausstellung „Bernstein – Gold der Germanen: Das Collier von Trochtelfingen“. Dieses ist das  kostbare Bernsteincollier einer Alamannin des 4. Jahrhunderts, das 2006 im Egertal bei Trochtelfingen (Ostalbkreis) entdeckt wurde. Nach aufwändiger Restaurierung liessen sich diese zu einem aussergewöhnlichen, feingliedrigen Collier zusammenfügen, das aus gedrehten Ringperlen aus Bernstein unterschiedlicher Grössen … Weiter » „Der Bernstein der Germanen“

Die Romanisierung des Kantons Waadt

L´amphithéatre d´Avenches el le château médiéval du 13e siècle à l'arrière-plan. Photo: TES.

Während der römischen pax romana wurde das Gebiet des heutigen Kantons Waadt romanisiert. Die keltische Bevölkerung nahm die römische Lebensweise, die lateinische Sprache und die Bräuche an. Einer der wichtigsten Beiträge war die Urbanisierung. Aus den keltischen Siedlungen, den Oppida (Oppidum im Singular) wurden Städte oder neue Orte. Darüber hinaus bauten und unterhielten die Römer ein … Weiter » „Die Romanisierung des Kantons Waadt“

Museum Augusta Raurica

Augusta Raurica, Romeins theater. Foto/Photo: TES

Vor der Eroberung durch die Römer war das Gebiet des keltischen Stammes der Rauraken nur dünn besiedelt.  Auf dem Münsterhügel gab es um 30 v. Chr. die kleine Siedlung Basilia, ein Oppidum. Die Colonia Augusta Raurica wurde bereits im Jahr 44 v. Chr. gegründet. Nach der Eroberung durch die Römer in den Jahren 13-15 v. … Weiter » „Museum Augusta Raurica“

Das Legionslager Vindonissa

Kasernegebäude im Legionslager Vindonissa. Foto: TES,

Der Feldzug der römischen Generale Drusus (38 – 9 v. Chr.) und Tiberius (42 v. Chr. – 37 n. Chr., Kaiser 14-17 n. Chr.), Stiefsöhne Kaisers Augustus, führte unter anderem zur Besetzung des schweizerischen Mittellandes. Nach der römischen Niederlage im Jahre 9. n. Chr wurde der Gedanke zur Elbe vorzustossen aufgegeben und Kaiser Tiberius begann … Weiter » „Das Legionslager Vindonissa“

Fast alle Wege führten nach Aventicum in der römischen Schweiz

Martigny, Via Roma-Aventicum-Londinum, Photo: TES

Aventicum (Avenches) war die Hauptstadt des Gebiets der Helvetier (Civitas Helvetiorum), das um 15 v. Chr. in das Römische Reich eingegliedert wurde, und eine der wichtigsten Städte der  römischen Schweiz wurde. Avenches, die heutige mittelalterliche Kleinstadt, war das politische und administrative Zentrum der Helvetier und zählte zu seiner Blütezeit fast 20 000 Einwohner. Die antike … Weiter » „Fast alle Wege führten nach Aventicum in der römischen Schweiz“

Die Schweiz und das Römische Reich

Swiss territory and Roman provinces 14 AD. Marc Zanoli. Photo: Wikipedia.

In Vorbereitung. Verfügbar auf Englisch, Französisch und Niederländisch

Die Kelten in der Schweiz

Keltisches Schiff Neuenburger See, 1. Jhr. v. Chr. Laténium Museum Hauterive. Foto: TES.

Archäologisch nachweisbar sind die Kelten Mitteleuropas erstmals im 8. bis 4. Jahrhundert v. Chr. in Gebieten von Südostfrankreich über die Schweiz bis nach Südwestdeutschland und Österreich (die Hallstatt-Kultur). Die Verwendung des Namens der Kelten stammt aus der griechisch-römischen Ethnographie (Galatoi, Keltoi, Galli, Celtae). Die Kelten  waren  in zahlreiche Stämme zersplittert und sprachen unterschiedliche, miteinander verwandte … Weiter » „Die Kelten in der Schweiz“

Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen

Lake dwellings (replica's), Latenium Neuchâtel. Photo: TES.

Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen entstand aus örtlicher Initiative heraus 1922. Mit bis zu 23 rekonstruierten Pfahlbauhäusern, mehreren Ausstellungsräumen und museumspädagogischen Aktionsflächen erfüllt es mit bis zu 300 000 Besuchern jährlich seine Aufgabe. Sie besteht darin, mit den besten pädagogischen und museologischen Mitteln das Wissen der Archäologie um die Pfahlbauten an die breite Bevölkerung zu vermitteln. (Weitere … Weiter » „Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen“

Pfahlbauten in der Schweiz

Hauterive, Laténium. Photo: www.latenium.ch

Rund 1 000 Pfahlbauten in sechs Alpenländern (die Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Slowenien) sind bekannt. Ein Projekt der UNESCO umfasst eine Auswahl von 111 archäologischen Pfahlbauten. Das Projekt besteht aus den Überresten prähistorischer Pfahlbausiedlungen aus den Jahren 5000 bis 500 v. Chr., die sich lediglich unter Wasser, am Seeufer, an Flüssen oder im … Weiter » „Pfahlbauten in der Schweiz“

Das keltische Oppidum auf Mont Vully

Maquette de l'oppidum Mont Vully. Photo: www.aventicum.org.

Der Mont Vully in der Nähe des Dorfes Sugiez (Kanton Freiburg) ist mit 653 Metern der höchste Berg am Murtensee. Der Berg erhebt sich aus der weiten Ebene der Drei-Seen-Region von Neuenburg, Biel und Murten am östlichen Ende des Sees. Berühmt ist er vor allem für seine keltische Siedlung aus dem zweiten und ersten vorchristlichen Jahrhundert. … Weiter » „Das keltische Oppidum auf Mont Vully“