Die Ausstellung (Earth at its Limits) untersucht, wie der Mensch die verschiedenen Ökosysteme des Planeten beeinflusst. Die (interaktive) Präsentation veranschaulicht den natürlichen und globalen Kontext mit lokalen Beispielen aus der Schweiz und der Stadt Basel und ihrer Umgebung.
Nach einer akustischen Einführung in die Natur ohne menschliche Einmischung, einem wahrhaft meditativen Moment, präsentieren mehrere Räume mit verschiedenen Themen und informativen Illustrationen u. a. das Salz- und Süßwasser der Erde, Flora und Fauna an Land, Industrialisierung, chemische Industrie, Pestizide, Luftverschmutzung, der enorme Wasserverbrauch von Privatpersonen und Industrie, die Nutzung von Land, Seen, Flüssen und Meeren, das Verschwinden der Wälder in Europa und anderswo, der Klimawandel und andere Themen.
Das Museum bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm. Öffentliche Führungen, Exkursionen, Begegnungen mit Wissenschaftler*innen und Fachkräften und eine Führung für Kinder und ihre Familien ermoglicht es, sich in die Thematiek zu vertiefen und unterschiedliche Perspektieven einzunehmen.
Etwa fünfzehn Experten geben zu Beginn der Ausstellung ihre Meinung in Form von kurzen schriftlichen Stellungnahmen ab. Sie endet mit dem Anthropozän, der geologischen Epoche seit Beginn des menschlichen Einflusses auf die Geologie und die Ökosysteme der Erde.
Eine timeline zeigt die Entwicklungen von der Antike (römische und griechische Zeit) bis zur Gegenwart und die vielen Entwicklungen und Veränderungen seit dem 16 Jahrhundert. Es drückt auch das angenehme und informative Konzept der Ausstellung aus: nicht moralistisch und panisch, sondern Dialog, Information, Wissenschaft, Diskussion und die Suche nach Möglichkeiten und Veränderungen oder in den Wörtern der Organisatoren:
“Wandel braucht Vielfalt – ohne Vielfalt kein Wandel. Das lernen wir von der Natur, gilt aber auch für unsere Gesellschaft”.