Der gefährliche See


Über Jahrhunderte trat der Bodensee über die Ufer, überspülte Dörfer und Felde und trennte die Verbindungswege zueinander. Er verschlang in seinen Stürmen Fischer, Lastensegler und Dampfschiffe. Der Rhein verursachte im Rheintal schwerste Überschwemmungen und führte grose Treibholzmengen herbei. In den Tiefen des Sees ruhen havarierte Schiffe, abgestürzte Flugzeuge und namenlose Opfer. Im 19. Jahrhundert wurden die Naturgewalten eingedämmt, der Rhein wurde durch Kanalisation gezähmt. Die Ausstellung erzählt Geschichten vom gefährlichen See, zeigt Kunstwerke aus Alpen- und Bodenseeregion, Erinnerungsstücke an grosse Katastrophen, Gerätschaften des Hochwasserschutzes und der Eisrettung sowie geheimnisvolle Funde aus den Tiefen dieses Gewässers.

Howard Smith


Howard Smith (1943) konzentriert sich in dieser Ausstellung (No end in sight) auf die Untersuchung der Mittel, die Malerei bedingen, was wiederum den Prozess des Malens zunehmend in den Focus rückte. Es geht ihm hauptsächlich um die Interaktion von Farbe und Malgrund und die Beziehung zwischen Werk und Betrachter. Die erste Retrospektive dieses Vertreters der essentialistischen Farbmalerei belegt mit über 70 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen die Bedeutung dieses Künstlers, der seit mehr als 50 Jahren systematisch und poetisch die Möglichkeiten und Wirkungen von Farbe untersucht.

Die Gelyella Monardi


Foto: Maison de la Nature Neuchâteloise, Brot-Dessous.

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung der Wasserqualität in den Schluchten der Areuse. Seit mehr als einem Jahrhundert versorgen sie zwei Drittel der Bevölkerung des Kantons Neuenburg mit Wasser. Die Ausstellung zeigt die winzige Gelyella Monardi, die weniger als 1/3 eines Millimeters gross ist. Dieses einzigartige Schaltier bewohnt seit 20 Millionen Jahren die riesigen (Unter-)Wasserreservoirs. Es ist ein Bioindikator für die Wasserqualität und wird international als einzigartiges Tier anerkannt.