die Welt der Seifen und Düfte.


Plakat Ausstellung. Bild: Museum Burghalde Lenzburg

Die Ausstellung in der alten Seifenfabrik präsentiert die faszinierende Welt der Seifen und Düfte. Die ikonenhaften Industrieplakate von Persil, Sunlight, Steinfels & Co. sind grafische Meisterwerke der letzten 125 Jahre. Während etwas mehr als hundert Jahren wurden in Lenzburg Kernseifen, hochwertige Toilettenseifen und Waschpulver hergestellt. Die Geschichte der 1857 gegründeten Seifenfabrik Lenzburg wird auch besprochen. Im Ikonenmuseum geht es um den sakralen Aspekt von Reinheit. Die Gegenüberstellung der russischen Heiligenbilder und den Industriestahl-Plastiken von James Licini (1937).

Unterwäschestücke in Valagin


Plakat: Bild: musée de Valagin

Das Museum präsentiert einen kleinen Teil der Textilsammlungen von Unterwäsche. Die Unterwäsche sagt viel über Mode und gesellschaftliche Veränderungen aus. Die Ausstellung zeigt mehr als fünfzig Unterwäschestücke aus den letzten zwei Jahrhunderten. Eine kulturhistorische Annäherung an das am meisten getragene Kleidungsstück.

Surrealismus in Zug


Friedrich Kieslers Figue Anti-Tabou, Exposition Internationale du Surréalisme, 1947, (Ausstellungsgestaltung: Friedrich Kiesler, Bild: Rémy Duval) © 2019 Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung,Wien

Als Auftakt in das Jubiläumsjahr richtet das Kunsthaus auch seinen Blick auf den Sammlungsschwerpunkt der ersten Stunde: Schweizer Surrealismus und Fantastik.Das Einzelgängerische und Eigenwillige der surrealen und fantastischen Strömungen machen bis heute den Reiz dieses Sammlungsschwerpunkts aus. Die Ausstellung ‹Fantastisch Surreal› thematisiert verschiedene Spielarten des Surrealismus.

«Eine surrealistische Ausstellung, die alle bisherigen übertrifft!». So lautete das Ziel der Surrealismus-Ausstellung 1947 in Paris von André Breton, Marcel Duchamp und Friedrich Kiesler. Die Räume der Ausstellung waren des künstlerischen Konzepts – Architektur und Kunst als Einheit und Erfahrungsraum für die Betrachter. Anhand von insgesamt rund hundert Originalentwürfen und Fotografien zeigt die heutige Ausstellung (André Breton, Marcel Duchamp and Frederick Kiesler. Surrealistische Räume 1947) das Erreignis zum ersten Mal ausserhalb Wiens.