Farben im Licht.


Ausstellung 'Farben im Licht. Glasmalerei vom 13. Bis 21. Jahrhundert', Landesmuseum Zürich

Glasmalereien: Ihre vielfältigen Motive und strahlende Leuchtkraft faszinieren seit Jahrhunderten. Das Schweizerische Nationalmuseum besitzt eine der weltweit grössten Glasgemäldesammlungen.

Die Ausstellung (Farben im Licht. Glasmalerei vom 13. Bis 21. Jahrhundert) zeigt die Kunst der Glasmalerei in der Schweiz in all ihren farbenreichen Facetten von ihrem Ursprung im Mittelalter über die Renaissance bis zu den modernen Glasgemälden der Gegenwart.

Fotos und altes Werkzeug aus dem Glasmaleratelier Halter in Bern geben Einblick in die aufwändige Technik dieser seit rund 800 Jahren fast unveränderten Handwerkskunst.

Der Mengele-Totentanz


Der Mengele Totentanz, Tinguely Museum Basel.

Das Thema des Totentanzes hat eine lange bis ins 15. Jahrhundert zurückreichende Tradition in dieser Region.

Sie fand ihren frühen Höhepunkt um die Mitte der 1430er Jahre. Die Botschaft war eine mehrfache. Sie erinnerte an die  Vergänglichkeit des Lebens und an die Gleichheit aller im Tode.

Am 24. August 1986 brennte das 1801 erbaute Bauernhaus in Neyruz nahe Freiburg vollständig aus. Das Haus stand in unmittelbarer Nachbarschaft zu Jean Tinguelys Atelier.

Tinguely (1925-1991)  inspirierte dieses Ereignis zur Schaffung eines Werks, des Mengele-Totentanzes.

Der Künstler berichtet, dass er Teile einer Pressmachine für Mais der Marke Mengele aus dem Brandschutt gezogen hatte. Josef Mengele (1911-1979) was der Todesengel von Auschwitz.

Der Firmenname regte er zur Namensgebung des ganzen Ensembles ein. Er zog die Teile aus dem Haus, weil das durch die grosse Menge an verbrannten Heu ein besonderes Aussehen erhalten habe

Das Zentrum der 18-teiligen Skulpturengruppe ist der Hochaltar in einem kapellenartigem Raum, bestehend aus den Teilen der Maispressmachine der Firma Mengele. Das werk ist seit 2017 im Tinguely-Museum in Basel zu sehen.

(Quelle: www.tinguely.ch).

Holbein und der Tote Christus


Kunstmuseum Basel, der Tote Christus im Grab. Foto: Kunstmuseum Basel

Vor 500 Jahren schuf Hans Holbein d.J.(1497-1543) den Toten Christus im Grab der seit deren Gründung im Jahr 1662 zur Öffentlichen Kunstsammlung Basel gehört.

300 Jahre später, im Jahr 1821, wurde der russische Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1882-1881) geboren.

In seinem Roman Der Idiot hat Holbeins Gemälde einen denkwürdigen Auftritt, der zurückgeht auf einen Besuch des Schriftstellers im Kunstmuseum Basel.

Anlässlich dieses doppelten Jubiläums richtet das Kunstmuseum Basel eine Präsentation ein, in deren Zentrum der Tote Christus im Grab steht.

Darin werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Gemälde erstmals öffentlich gemacht. Historische Fotografien und Texte sowie Zitate aus Dostojewskis Roman Der Idiot ergänzen die kleine Ausstellung.