Die Brissago-Inseln und der Botanische Garten

Die Brissago-Inseln (Isole di Brissago) im Lago Maggiore bei Brissago und Ascona sind einzigartig. Die Wurzeln des prächtigen exotischen botanischen Gartens gehen auf das Jahr 1885 zurück, als Antoinette (1856-1948) und ihr Mann, der irische Aristokrat Richard Fleming St. Léger, die Inseln kauften.

Auf der grossen Insel, der Isola Grande, liess das Paar ein Haus auf den Überresten eines Klosters bauen und legte einen Garten an. Sie bestückten ihn mit seltenen subtropischen Pflanzenarten aus der ganzen Welt.

1927 kaufte der deutsche Geschäftsmann Max Emden (1874-1940) die Inseln. Das Haus wurde durch einen Palast ersetzt.  Die Villa Emden besteht aus den edelsten Materialien, vom weissen Carrara-Marmor bis hin zum Florentiner Intarsien-Fussboden. Max Emden erweiterte und pflegte den Garten.

Im Jahr 1949 erwarben der Kanton Tessin (50%), die Gemeinden Ascona (25%), Brissago und Ronco (25%) die Inseln, die Villa und den Botanischen Garten. Seit 2020 ist der Kanton Tessin alleiniger Eigentümer.

Mit seinen 2000 subtropischen Pflanzenarten stellt der Botanische Garten ein Unikum in der Schweiz dar. Auf den Inseln herrscht ein subtropisches Klima, und es gedeihen hier Pflanzenarten aus Asien, Australien und Neuseeland, Südafrika, Süd- und Mittelamerika und der Mittelmeerregion.

Ausserdem zeigt ein Ort die Welt vor 300  Millionen Jahren, also ohne Bäume, Früchte und Blumen. Hier kann man noch lebende Fossilien betrachten. Der römische Garten und das römische Bad gehören auch zu den Besonderheiten der Insel.

Der Garten ist heute eine wissenschaftliche Institution. Die Verwaltung des Botanischen Gartens geschieht gemäss den wissenschaftlichen Kriterien des Botanic Gardens Conservation International, und der Garten ist Mitglied des Schweizer Vereins Botanischer Gärten und Pflanzensammlungen (Hortus Botanicus Helveticus).

(Quelle und weitere Informationen: Die Brissago-Inseln; G. Maspoli, ´Il Parco botanico delle isole di Brissago´in GSK, Kunst + Architektur in der Schweiz, Botanische Gärten, Bern, 2019, Nr. 3).

Korrektorin: Petra Ehrismann

      

 

Das Maggiatal, das Centovalli und das Onsernonetal im Tessin

Der Fluss Maggia mündet zwischen Ascona und Locarno in den Lago Maggiore. Der Fluss Melezza im Tal Centovalli mündet bei Losone, einige Kilometer vorher, in die Maggia. Der Fluss ist der Namensgeber der Gemeinde Maggia im Kanton Tessin.

Ihre ruhige Mündung in den See steht in starkem Kontrast zur natürlichen Gewalt einige Kilometer flussaufwärts. Bei Ponte Brolla stürzt sich die Maggia seit Jahrtausenden durch die Schlucht. Diese Naturgewalt hat wunderschöne Felsformationen gebildet. Bei Hochwasser fliesst so viel Wasser durch den Fluss wie durch den Rhein bei Basel!

Die Maggia entspringt im Cristallina-Massiv auf einer Höhe von über 2400 Metern im Norden des Kantons an der Grenze zu den Kantonen Wallis und Uri. Nach mehreren Seen und Tälern (darunter das Val Sambuco, das Val Lavizarra und das Valle di Peccia) münden die Flüsse Bavona im Val Bavona (bei Bisagno und Caverno) und Rovana (bei Cevio) in die Maggia.

Ab Bisagno wird der Flusslauf bis nach Ascona als Maggiatal (Valmaggia) bezeichnet. Das Maggiatal ist das längste Tal der Region mit mehreren Nebentälern. In diesen Beiträgen wird kurz auf das Maggiatal, das Centovalli und das Valle Onsernone eingegangen.

Maggiatal

In Boschetto und Cevio gibt es drei wichtige Strassen. Eine Strasse führt nach Broglio, Prato-Sornico, Mogno, Peccia und Fusio im Lavizzara-Tal. In Peccia befindet sich der einzige Marmorsteinbruch der Schweiz. Aus diesem Grund befindet sich in Peccia das Centro Internationale di Scultura (CIS).  Mario Botta entwarf 1990 seine berühmte Kirche in Mogno und verwendete dabei Marmor aus Peccia.

Eine andere Strasse führt durch das Dorf Cerentino zum Walserdorf Bosco Gurin. Die dritte Strasse führt über Brisagno nach San Cristallina.

Von Cevio aus fliesst die Maggia an den Dörfern Someo, Riveo, Giumalio und Coglio vorbei nach Maggia. Von Coglio bis Maggia ähnelt die Landschaft im Naturpark in der Nähe des Dorfes Lodano einer Flusslandschaft mit Überschwemmungsgebieten und weidenden Kühen. Die Buchenwälder von Lodano wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Lodano

Das Dorf Maggia hat eine der längsten und auf jeden Fall die modernste Hängebrücke des Tessins und einen mittelalterlichen Ortskern. Die Dörfer Mogheno, Aurigeno, Gordevio und Avegno sowie Ponte Brolla waren vor der Ankunft der in Losone die wichtigsten Dörfer entlang der Maggia.

Maggia

Centovalli 

Die Schweizer Seite des Centovalli verläuft von Tegna bis Camedo, der Grenze zu Italien. Von Camedo aus führt die Strasse nach Domodossola, um schliesslich bei Gondo und dem Simplonpass (Kanton Wallis) wieder die Schweiz zu erreichen.

Seit einigen Jahren ist Centovalli der Name der Gemeinde, die aus einem Zusammenschluss der Dörfer des Tals hervorgegangen ist. Bis 1945 war das Tal als Kaminfegertal bekannt, heute immer noch für seine Kastanienbäume. Im Herbst ist es in der Tat ein Teppich aus Kastanien.

Tegna

Verscio, Theater Dimitri

Das Tal beherbergt auch das weltberühmte Dimitri-Theater in Verscio, den längsten Kirchturm (Campanile) des Tessins, das Museum Centovalli e Pedemonte und das von Stefan Flüh gegründete kleine Museum, die alte Römerstrasse und den Ponto Romano über die wilde Melezza ,den Palast von Tondü und den antiken Mühlenpark in Lionza sowie mehrere authentische Dörfer, darunter Tegna, Cavigliano, Rasa, Corcapolo, Verdasio, Palagnedra, Borgnone und Lionza, kurz vor der Grenze zu Italien bei Camedo.

Die Römerstrasse und der Ponto Romano

Kurz vor der Grenzstadt Camedo liegt das Dorf Lionza, in dem sich nicht nur der Palazzo Tondü, sondern auch der (mittelalterliche) Mühlenpark (Parco dei mulini) befindet.

Lionza, Parco dei mulini

Die alte Handelsstrasse (Via del Mercato) im Tal führte von Locarno über Intragna nach Camedo und von dort nach Domodossola in Italien und wieder in die Schweiz bei Gondo.

Via del mercato

Camedo

Das Onsernonetal (Valle Onsernone)

Das Tal verläuft parallel zum Centovalli und hat seine eigenen Besonderheiten. Seine dicht bewaldeten, steilen Berghänge, Weiler, Bäche und Wasserfälle bilden die Kulisse für eine märchenhafte Atmosphäre mit Spruga als Höhepunkt.

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen

Eindrücke

Maggiatal

Mogheno  

Coglio

Giumalio

Aurigeno

Centovalli

Die Melezza

Der Dorfführer Stefan Früh vor seinem kleinen Museum, neben dem Museum Centovalli e Pedemonte

Intragna

Golino

Borgnone

Lionza

Bosco Gurin und die Walser

Die Einwohner des Kantons Tessin sprechen Italienisch. Alle Einwohner? Im Dorf Bosco Gurin leben  rund 70 Nachkommen deutschsprachiger Walser. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahr 1253. Die Einwohner sprechen überwiegend den deutschen Dialekt Ggurijnartitsch (Gurinerdeutsch).

Bosco Gurin ist mit 1506 m. ü. M. auch das höchstgelegene Dorf des Kantons und liegt in einem Seitental des Maggiatals (Valmaggia), am Ende der Kantonsstrasse. Trotz mehrerer verheerender Lawinenabgänge, unter anderem 1695 und 1749, gibt es im Dorf noch einige authentische, jahrhundertealte Walserhäuser, Getreidespeicher, Viehställe und Heulager (Gabumdschi).

Das Museum Walserhaus zeigt die Kultur und Lebensweise der Walser auf Gurinerdeutsch, Italienisch und Hochdeutsch. Auch das Lebens- und Arbeitsumfeld der Walser und ihre Auswanderung im 13. und 14. Jahrhundert aus dem Piemont und dem Wallis werden thematisiert.

Das Museum ist in einem Wohnhaus aus dem Jahr 1386 untergebracht und gehört zu den ältesten erhaltenen Anlagen aus Holz der Schweiz.

Vor dem Museum bewirtschaftet die Organisation Pro Specie Rara seit 2006 einen Garten mit (teilweise vergessenen) Pflanzen, Kräutern und Gewächsen, die Walser früher für die Ernährung anbauten.

Die Kirche, die dem Heiligen Jakob und Christophorus geweiht ist, stammt aus dem Jahr 1253. Die Kirche wurde bis 1945 mehrmals umgebaut, aber einige authentische Details sind erhalten geblieben, darunter Fresken aus dem 17. Jahrhundert.

Am 25. Juli findet die jährliche Prozession zu Ehren des St. Theodor statt, der auch der Schutzpatron des Kantons Wallis ist.

(Quelle und weitere Informationen: Comune Bosco Gurin)

Cevio, Filippini, Grotti und Weinpresse

Cevio (Maggiatal/ Valmaggia, Kanton Tessin/Tessin) und Enrico Filippini (Cevio, 1932-1988) sind vielleicht keine bekannten Namen. Doch der italienisch sprechende Filippini machte berühmte Schriftsteller wie Walter Benjamin, Günther Grass, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt in der italienischen Kultur im In- und Ausland bekannt.

Nach seiner Kindheit studierte er in Locarno, Mailand, Berlin, München und Paris. Anschliessend arbeitete er im Verlag Feltrinelli in Mailand als Journalist bei der Zeitung La Republicca und beim italienischen Fernsehen in Rom. Die Gemeinde von Cevio ehrte ihren Sohn 1988 mit einem Gedenkstein.

Cevio (und die Weiler Rovana und Boschetto), 1230 erstmals urkundlich erwähnt, ist der Hauptort des Maggiatals am Zusammenfluss von den Flüssen Maggia und Rovana.

Mehrere Paläste und die monumentale Kirche verleihen dem Ort das Aussehen eines Städtchens. Von 1512 bis 1798 regierten Landvögte der Eidgenossenschaft (das Untertanengebiet) Tessin.

 

Chiessa della Rovana

Auch das Maggiatal war ein Baliaggio.. Ein Vogt (balivo oder commisario) aus einem der Kantone regierte das Tal zwei Jahre lang, danach übernahm ein anderer Vogt das Amt. An der Fassade des Palazzo della residenza sind zahlreiche Vögte und ihre Kantone erwähnt.

Das Dorf ist auch für seine jahrhundertealten Weinpressen bekannt. Das Museo di Valmaggia besitzt eine davon in gut erhaltenem Zustand.

Auch die Grotti (Grotto im Singular) sind einen Besuch wert. Dabei handelt es sich um kleine Restaurants, die über Jahrhunderte an und in den Felsen entstanden sind.

Via dei grotti

(Quelle und weitere Informationen: www.vallemaggia.ch;  Comune di Cevio)

Korrektorin: Giuanna Egger- Maissen

Museo di Valmaggia

Die Weinpressen im Kanton Tessin

Sechzig Jahre Regio Basiliensis und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Schweiz liegt nicht nur mitten in Europa, sondern ist seit jeher kulturell, wirtschaftlich, religiös, sozial und wissenschaftlich eng mit den umliegenden Regionen verflochten.

Nicht weniger als 15 der 26 Kantone der heutigen Schweiz, die Hälfte der Schweizer Bevölkerung und zwei der drei grössten Städte (Basel und Genf) grenzen an andere Länder (Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich). 70 % des bilateralen Warenhandels zwischen der Europäischen Union und der Schweiz haben ihren Ursprung in dieser Region.

373 000 Menschen reisen täglich in diese Kantone, um dort zu arbeiten, ganz zu schweigen von Hunderttausenden mit einer permanenten Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz.

Grenzkantone und Bevölkerungsdichte. Bild: Regio Basiliensis

Regio Basiliensis hat diese Situation an ihrer Konferenz der Schweizer Grenzregionen am 20. Oktober anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hervorgehoben.

Die jahrhundertealten Beziehungen bilden die Grundlage für die heutige regionale Zusammenarbeit und den Austausch der Kantone mit den Regionen im benachbarten Ausland. Die Konferenz mit über 230 Teilnehmenden aus Kantonen und Gästen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Italien und Frankreich blickte zurück auf die vergangenen 60 Jahre und warf ebenso einen Blick in die Zukunft.

 Kantone

Zwischen den Kantonen gibt es teilweise grosse Unterschiede in Sprache, Kultur, Wirtschaft, Steuersystem und Bildung. Dennoch haben sich im Laufe der Jahrhunderte und erst recht nach 1848 eine erfolgreiche Zusammenarbeit, ein Austausch und ein Modus vivendi zwischen den souveränen Kantonen entwickelt.

 Regionen

In der Beziehung mit den ausländischen Regionen ist der Prozess eher umgekehrt verlaufen. Bis zur Bildung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert waren Zusammenarbeit, Austausch und Kontakte selbstverständlich, beispielsweise zwischen dem Tessin, dem Wallis, Graubünden und der (österreichischen) Lombardei und Südtirol, den nördlichen Kantonen mit der Bodenregion, Österreich, Süddeutschland und dem Elsass sowie den westlichen Regionen mit den französischen Territorien.

Nach 1815 änderte sich dies radikal, und die beiden Weltkriege zwischen 1914 und 1945 bedeuteten Tiefpunkte in diesen regionalen Beziehungen.

 Europäische Union

Die europäische Zusammenarbeit, die nie ganz verschwunden war, begann nach der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1952) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1957), unterstützt durch die Sicherheitsgarantie der NATO und die Marshall-Hilfe der USA, wieder an Schwung zu gewinnen.

Die demokratischen und sozialen Wohlfahrtsstaaten sind heute das Ergebnis. Die Europäische Union hat bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt. Sie ist im Grunde ein Prozess der Integration und des Zusammenschlusses von Ländern (auch wenn sie es selbst nicht so nennen).

Wie jeder Zusammenschluss unterliegt sie dem Ertragsgesetz (oder Gesetz des sinkenden Grenzertrags oder vom abnehmenden Ertragszuwachs), während sie wächst.

Die politischen, fiskalischen, kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen den Ländern sind manchmal so gross, dass auch die Risiken der fehlenden oder, schlimmer noch, der schlechten Entscheidungen oder Kompromisse zunehmen.

Dies gilt zum Beispiel nicht nur für wissenschaftliche Projekte und die Forschung, die Migration oder die Klimapolitik, sondern auch für die Demokratie, die Justiz, das Parlament und die „Regierung“ (Europäische Kommission).

Auch zwischen den Regionen der Länder gibt es noch viele Barrieren und Unterschiede, was an sich schon ein Hinweis ist auf die Komplexität der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene dieser Länder.

Regio Basiliensis

Eine föderale auf Subsidiarität basierende Organisation der Länder bietet die beste Garantie für eine effektive Zusammenarbeit zwischen den Ländern und eine funktionierende Demokratie in der Europäischen Union auf lange Sicht.

Nicht nur die Schweiz mit ihren 26 Kantonen ist ein Beispiel dafür, sondern auch regionale Projekte wie z.B. die Regio Basiliensis beweisen dies.

An der Konferenz wurden nicht nur die Erfolgsgeschichten dieser regionalen Zusammenarbeit thematisiert, sondern auch aktuelle Engpässe. Auf der höchsten politischen Ebene sind dies die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union und die Beteiligung der Kantone an den europäischen Entscheidungen des Bundes.

Auf der Mikroebene hingegen sind es die alltäglichen Hindernisse und Fragen des grenzüberschreitenden Pendelns, der Bildung, des Steuerwesens, der Forschung, der digitalen Netze, der Logistik oder zum Beispiel der Umweltmassnahmen.

 Schlussfolgerung

Der Gerichtshof der Europäischen Union wird manchmal als „Motor der europäischen Integration“ bezeichnet (was als nicht gewählte Institution zur Vorsicht mahnt). Als eine der ältesten Organisationen im Bereich der regionalen Zusammenarbeit ist die Regio Basiliensis Motor und Inspirator.

(Quelle und weitere Informationen: Regio Basiliensis)

Korrektorin Petra Ehrismann

Kultur, Kunst, Geschichte, Richter und Pierre de Coubertin am Genfersee

Die ersten menschlichen Spuren in Lausanne sind mehr als 8000–6000 Jahre alt. Um 4000 v. Chr. entstanden die ersten Dörfer an den Ufern des Genfersees. Die Kelten besiedelten dieses Gebiet ab etwa 800 v. Chr. Ab 15 v. Chr. standen sie unter römischer Herrschaft. Der Vicus Lousonna (keltischer Name) wurde als Nachfolger der keltischen Siedlung (Oppidum) gegründet.

Die Stadt zählte bald mehr als 1500 Einwohner. Ein Hafen erleichterte den Handel auf dem See und mit anderen Regionen Europas. Am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. war der Ort mit einem Theater, einem Forum mit Basilika, Tempeln und einem typisch römischen Stadtbild vollständig romanisiert.

Bild: Musée Historique de Lausanne

Ab dem 4. Jahrhundert siedelte sich die Bevölkerung jedoch auf dem Hügel an, wahrscheinlich aufgrund politischer Unruhen und der Einfälle germanischer Stämme.

Le château d’Ouchy 

Der Bischof erhielt im Laufe des 6. Jahrhunderts dort seine Residenz (anfangs in Aventicum, dem heutigen Avenches). Unterstützt von den Königen von Burgund (888–1032) stärkte der Bischof – ab 1032 ein Fürst des Heiligen Römischen Reiches – seine weltliche Macht. Im 12. Jahrhundert war der Hafen von Ouchy das Handelszentrum.

Das Schloss des Bischofs (1430-1536) 

Lausanne zählte im 13. Jahrhundert fast 9000 Einwohner. Die Stadt war auf ihrem Höhepunkt, wie sie durch die Einweihung der gotischen Kathedrale im Jahr 1275 symbolisiert wurde. Bern besetzte 1536 Waadt und Lausanne und verwaltete das Gebiet bis 1798. Diese Besetzung bedeutete auch den Übergang zum Protestantismus und das Ende der Macht des Bischofs.

David Buttet (1587-1657), Lausanna Civitas Equestris, 1638. Bild: Musée Historique de Lausanne

Im 18. Jahrhundert nahmen privilegierte Familien an der kosmopolitischen Welt rund um unter anderem den französischen Philosophen Voltaire (1694–1778), den englischen Historiker Edward Gibbon (1737–1794) und den Schweizer Arzt Samuel Auguste Tissot (1728–1797) teil.

Denkmal: la cathédrale de Lausanne

Am 24. Januar 1798 wurde die Republik Léman nach dem französischen Einmarsch gegründet. Der Kanton Waadt mit Lausanne als Hauptstadt entstand 1803 durch die Mediationsakte (Acte de médiation) Napoleons. Lausanne bleibt 1815 die Hauptstadt des Kantons Waadt und der neuen Konföderation.

Lausanne ist seit 1915 Sitz des Internationalen Olympischen Komitees und wurde 1993 zur Olympischen Hauptstadt mit zahlreichen internationalen Sportorganisationen ernannt.

La Maison olympique

Die städtische Entwicklung verlief seit Beginn des 20. Jahrhunderts rasant. Das erste Hochhaus der Schweiz wurde dort gebaut (Bel Air, 1931).

Die Stadt zählt heute 140.000 Einwohner und verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Es gibt ausserdem verschiedene schöne Parks, die Hermitage und ihr Museum, den Sauvabelin-Park, den Elysée-Park, den Olympiapark, den Louis-Bourget-Park, den Mon-Repos-Park und den Denantou-Park.

Le parc Mon-Repos

L’Hermitage

Le lac de Sauvabelin

Die mittelalterliche Altstadt und ihre gotische Kathedrale auf dem Hügel, die vielen Museen, darunter der neue Komplex Plateforme 10 (mit dem MUDAC, Kunstmuseum und Elysée-Museum), das Olympische Museum, Palais de Rumine, das Art Brut Museum und das Römische Museum am Seeufer, das Aquarium, der Botanische Garten und die weltberühmte Universität EPLF sind nur eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten. Dazu kommen noch zahlreiche musikalische und theatralische Veranstaltungen. Lausanne ist auch Sitz des Bundesgerichts (Tribunal fédéral).

(Quelle und weitere Informationen: www.lausanne-tourisme.ch).

Eindrücke aus der Stadt

Die Kathedrale von Lausanne

Bild: Musée Historique de Lausanne

Grand Hotel Beau-Rivage Palace

Esplanade de Montbenon

Belgien zeigt seine Dankbarkeit für das Engagement von Mary Widmer-Curtat (1860–1947) aus Lausanne. Auf ihre Initiative hin wurde am 1. Oktober 1915 das Schweizer Komitee zur Unterstützung von belgischen Flüchtlingen gegründet.

Le Jardin botanique

 

            

Cimetière du Bois-de-Vaux

Der Schweizer Alpen-Club und das Jahresfest der Sektion Basel

Der Schweizer Alpen-Club wurde am 19. April 1863 gegründet, sechs Jahre nach der Gründung des British Alpine Club in London und ein Jahr nach der des Österreichischen Alpenvereins. Der SAC hatte 1863 sieben Sektionen (Aarau, Basel, Bern, Diablerets-Lausanne, St. Gallen, Glarus (Tödi) und Zürich (Uto) mit 358 Mitgliedern. Heute hat der SAC über 150.000 Mitglieder, 110 Sektionen und 22 Untersektionen.

Anfänglich konzentrierte sich der SAC auf Aktivitäten in den Alpen. Nach dem Vorbild der vor allem britischen Bergsteiger lag der Schwerpunkt auf der Besteigung von Gipfeln. Der höchste Standort der derzeit 153 Hütten ist die Mönchsjochhütte (3657 m ü.M.), 200 Meter höher gelegen als das Jungfraujoch. Die Grünhornhütte (2448 m) von 1863 ist die erste SAC-Hütte, heute ein Denkmal und ein kleines Museum.

Bilder: The George Starkey Hut

Der SAC hat sogar einen Beitrag zu einer Hütte in England geleistet. Die Association of British Members of the Swiss Alpine Club (ABMSAC) betreibt die George Starkey Hut in Patterdale im Lake District. Der SAC unterstützte diese Initiative finanziell, und seit dem 4. Oktober 1975 prangt das Emblem des SAC an der Eingangstür der Hütte.

Nach und nach erweiterte der Verein seine Aktivitäten, die Zahl der Sektionen und die Mitgliederzahlen stiegen. Heute bietet der SAC eine Vielzahl von Aktivitäten für Jung und Alt: Wandern, Langlaufen, Schneewandern, Radfahren, Mountainbiken und Skitouren, Klettern und Bergsteigen, Gleitschirmfliegen. Für alles gibt es Kurse, Vorträge und andere Bildungsaktivitäten.

Er gibt (digitale) Bücher, die Monatszeitschrift Die Alpen und zahlreiche andere Publikationen und Führer heraus. Die SAC-Mitglieder sind einer lokalen (Unter-)Sektion angeschlossen, die auch die Aktivitäten organisiert. Die Sektion Basel wurde im Jahr 1863 gegründet.

Die Strecke Dittingen-Pfeffingen

Das Jahresfest der Sektion Basel für ihre Mitglieder beginnt traditionell mit einer Wanderung und Klettern, heute auch mit einem Parcours für Mountainbiker, und endet mit der Ehrung von Jubilaren und einem Apéro mit anschliessendem Nachtessen.

Der Pokal für 50 Jahre Mitgliedschaft 

Einige Jubilare sind seit 70 Jahren (Aktiv-)Mitglied und haben Tausende der rund 40 000 Kilometer anerkannten Wanderwege in der Schweiz zurückgelegt, ganz zu schweigen von der Teilnahme an zahlreichen anderen Aktivitäten des SAC.

Alte Grenzsteine des Kantons Bern und des Kantons Basel-Landschaft. Das Laufental bei Pfeffingen gehörte von 1815 bis 1994 zum Kanton Bern. 

Eine der diesjährigen Jahresfest-Wanderungen führte von Dittingen nach Pfeffingen und zu den berühmten Ruinen. Auch für Mitglieder, die seit 70 Jahren dabei sind, ist jede Jurawanderung eine Entdeckungsreise mit Reben, Wiesen, Laub- und Nadelwäldern, Bergen, Bächen und Mooren, Flora und Fauna, Kultur und Geschichte und mit Ausblicken bis zum Schwarzwald und zu den Alpen.

Der Schweizer Alpen Club

Der Schweizer Alpen Club (SAC/Club Alpin Suisse, CAS) organisiert regelmässig Wanderungen. Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, organisiert der SAC nicht nur Skitouren, Bergsteigen und andere Sportarten im Hochgebirge und in den Alpen, sondern auch (Wander-)Aktivitäten in anderen Regionen.

(Weitere informationen: www.sac-cas.ch)

(Quelle und weitere Informationen: Schweizer Alpen-Club)

Korrektorin: Petra Ehrismann

Die Kirche von Dittingen

Die Landschaft bei Pfeffingen

Die Ruine von Pfeffingen

Die Waldschule Pfeffingen

Schloss Gilgenberg

Schloss Thierstein 

Das Goetheanum, Schloss Reichenberg (l), Schloss Birseck (m) und die ruine der Burg Dorneck (r).

Der Chrischonaturm bei Bettingen (Kanton Basel-Stadt)

Der Gempenturm

Impressionen von der Wanderung

Der Gotthardtunnel und die EU

Die Schweiz hat in den neunziger Jahren begonnen, sich durch den Bau des Gotthardbasistunnels um die europäischen Verkehrsentwicklungen und die Integration des Hochgeschwindigkeitsnetzes zu bemühen.

Zusammen mit der neuen Güterlinie von Rotterdam zur niederländisch-deutschen Grenze ist der Gotthardtunnel ein wichtiges Element für die Rotterdam-Milan-Genua-Verbindung.

Wären da mal nicht die Pendenzen in Deutschland und Italien. Die Eröffnung des Tunnels am 1. Juni 2016 hat dahingehend nicht nur eine praktische Bedeutung, sondern auch symbolische Relevanz.

Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

Eine auch für die Europäische Union wichtige Leistung eines kleinen Landes inmitten Europas ohne Verschwendung, ohne Korruption, ohne europäisches Geld und ein Jahr früher als geplant, fehlen die Verbindungen in Italien und die Zufahrtsstrassen zwischen Karlsruhe und Basel.

Trotz Vereinbarungen und finanzieller Unterstützung durch die Schweiz liefern die EU, Italien und Deutschland nicht,was sie geplant und vereinbart haben. Der Gotthard, ein Gebirge aus Granit und Gneis, ist für die Schweiz kein Problem, aber die EU ist, wie (zu) oft, schwieriger zu überwinden.

Jegenstorf, Haile Selassie und Bangerten

Der ehemalige äthiopische Kaiser Haile Selassie (1892-1975) hielt sich im November 1954 anlässlich seines Staatsbesuchs in der Schweiz vier Tage lang im Schloss Jegenstorf (Kanton Bern) auf. Der Empfang trug den Charakter einer „Wiedergutmachung“ von Schweizer Seite, und zwar aus folgendem Grund:

Die Schweizer Regierung hatte  dem Kaiser 1936 nach der Eroberung Abessiniens (so hiess das Reich damals auch) kein Asyl gewährt und auch die Sanktionen des Völkerbundes (des Vorläufers der Vereinten Nationen) nicht unterstützt. Schon damals war die (dogmatische) Schweizer Neutralitätspolitik überholt und veraltet.

Kaiser Haile Selassie , am 26. November 1954. Foto: Björn Lindroos/zvgSalon, Ausstellung im Schloss Jegenstorf, 2014

Der Kaiser wurde in Bern vor 100 000 Zuschauern entlang der Strecke und auf höchster protokollarischer und politischer Ebene als Held empfangen. Es ist nicht bekannt, ob der Kaiser auch die Gegend um Jegenstorf erkundete. Auf jeden Fall hätte er dann sicher den schönen Rosengarten und den Kaffee im Hotel Kreuz in Grafenried genossen.

Grafenried

Der Rosengarten, Restaurant Kreuz in Grafenried

Vielleicht unternahm er sogar einen Spaziergang zu Dörfern in der Umgebung, mit Blick auf den Jura und das Hotel Weissenstein und die Hasenmatt im Norden (Kanton Solothurn) und das Alpenmassiv im Süden.

Hotel Weissenstein (Kanton Solothurn)

Das hügelige Landwirtschaftsgebiet zwischen diesen beiden Gebirgszügen, das Mittelland, beherbergt mehrere charakteristische Dörfer. Fraubrunnen und Bangerten sind nur zwei Beispiele mit denkmalgeschützten Dorfkernen und Bauernhöfen. Vielfältige Wald-, Wiesen- und Landwirtschaftsflächen prägen diese Region.

Kloster Fraubrunnen 

Bangerten (Kanton Bern)

Über die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen des Kaisers ist nicht viel bekannt. Er regierte sein Reich noch zwei Jahrzehnte lang, bis er 1975 abgesetzt wurde und unter dubiosen Umständen starb.

Dies ändert nichts an der Tatsache, dass Jegenstorf für ein paar Tage Residenz eines Kaisers war und somit auch die unmittelbare Umgebung eine kaiserliche Note erhielt. Tatsache ist auch, dass der Kaiser nie Mitglied des Schweizer Alpen Clubs war.

Der Schweizer Alpen Club

Der Schweizer Alpen Club (SAC/Club Alpin Suisse, CAS) organisiert regelmässig Wanderungen. Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, organisiert der SAC nicht nur Skitouren, Bergsteigen und andere Sportarten im Hochgebirge und in den Alpen, sondern auch (Wander-)Aktivitäten in anderen Regionen.

(Weitere informationen: www.sac-cas.ch).

Korrektorin: Eva Maria Fahrni

Das politische System

Am 22. Oktober  fanden in der Schweiz die Wahlen zum nationalen Parlament statt. Dieser Beitrag befasst sich nicht mit dem Ausgang dieser Wahlen. Er konzentriert sich auf die Funktionsweise des Systems und verweist, wo immer möglich, auf Beiträge zu spezifischen Themen.

Das politische System der Schweiz gilt bis heute als Sonderfall unter den modernen Demokratien. Die Ursprünge dafür liegen in einer ausgesprochenen Pluralität unterschiedlicher Sprachen, Konfessionen und Gesellschaftsstrukturen sowie einer kontinuierlichen historischen Entwicklung.

Diese Rahmenbedingungen haben zur Herausbildung eines einzigartigen politischen Systems geführt, das sich durch eine aussergewöhnliche Kombination von ausgebautem Föderalismus, starker direkter Demokratie, ausgeprägter Konkordanz, mündigen Bürgern und öffentlichen und politischen Diskussionen auszeichnet.

In keinem anderen Land der Welt haben Bürger und Bürgerinnen in den Gemeinden und Kantonen einen so grossen und direkten Einfluss auf die politische Entscheidungsebene des Bundes.

Das System

In der Schweiz gibt es weder ein präsidentielles System wie in Amerika noch ein einfaches parlamentarisches repräsentatives System wie in den Niederlanden.

Das föderale politische System ist im Wesentlichen wie folgt strukturiert: Die 200 Mitglieder des Nationalrats  werden von Schweizerinnen und Schweizern ab 18 Jahren gewählt auf Basis der Proportionalität der abgegebenen Stimmen (Proporzsystem),

Die 46 Mitglieder des Ständerats vertreten die 26 (Halb-)Kantone und werden von den gleichen Bürgerinnen und Bürgern pro Kanton gewählt auf Basis des absoluten Mehrs pro Kandidat (Majorzsystem), es kann immer nur eine(r) gewinnnen. Nationalrat und Ständerat bilden zusammen die Bundesversammlung und haben die gleichen Rechte.

Die Bundesversammlung wählt für einen Zeitraum von 4 Jahren die Regierung, den Bundesrat, aus einer Reihe von Parteien im Parlament, in denen Engagement, Erfahrung, Sprache, Kanton, politische Präferenz und heute auch das Geschlecht eine Rolle spielen.

Seit 1848 besteht die Regierung aus 7 Personen, die sieben Departementen vorstehen. Der/die jährlich wechselnde Bundespräsident/in, ein vom Parlament gewähltes Bundesratsmitglied, nimmt dabei die Rolle des Primus/der Prima inter Pares ein und leitet gleichzeitig auch sein/ihr Departement.

Das Besondere an diesem System ist, dass die Regierung auf der Grundlage einer möglichst breiten Zustimmung des Parlaments für vier Jahre gewählt und ernannt wird. Die Regierung agiert immer als politische Einheit, auch wenn ein Mitglied anderer Meinung ist (Konkordanzprinzip).

Es wird so viel geredet, diskutiert und konsultiert, bis eine Einigung über die Position erreicht ist, die dem Parlament vorgelegt wird. Das Parlament hat immer das (vor-)letzte Wort. Das Volk hat oft wirklich das letzte oder eben das erste Sagen (im Falle einer Volksinitiative).

Die 26 Kantone haben im Ständerat das gleiche Stimmrecht. Im Ständerat und im Nationalrat gilt die absolute Mehrheit. Beide Kammern müssen einem Gesetz oder Entscheid des Bundesrats zustimmen.

Die Demokratie

Als eine der ersten republikanischen (männlich dominierten) Demokratien in Europa und als erster moderner Bundesstaat hat das Land schon im 19. Jahrhundert eine Vorreiterrolle eingenommen.

Dazu muss allerdings gesagt sein, dass die nationale politische Frauenbeteiligung erst ziemlich spät eingeführt wurde (1971), aber schon vorher auf kantonaler und kommunaler Ebene existierte.

Die Schweiz verfügt über ein aussergewöhnliches direktdemokratisches System, das weder rein parlamentarisch noch rein präsidentiell geprägt ist. Die vom Parlament auf eine festgelegte Periode gewählte Regierung (die Kollegial-Exekutive) von sieben gleichberechtigten Mitgliedern  sowie das Prinzip der proportionalen Machtteilung des Nationalrats und das föderale Prinzip des Ständerats haben die Herausbildung eines funktionierenden multikulturellen Gesellschaftssystems möglich gemacht.

Zudem gibt es die unmittelbaren Mitspracherechte der Bürger und Bürgerinnen, die sogenannte direkte Demokratie. Die zahlreichen, vierteljährlich stattfindenden Volksabstimmungen  legitimieren und kontrollieren das System auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene.

Schlussfolgerung

Die Bedeutung des Nationalstaates hat im Zuge der Globalisierung und Europäisierung mit der Verlagerung der Kompetenzen abgenommen. Dies führt auch zu geringeren Einflussmöglichkeiten der Bürger und Bürgerinnen und der unteren Staatsebenen.

Die Legitimation sinkt, der Anteil der Protestwähler steigt. Die direkte Demokratie bringt vielleicht nicht immer das richtige oder gewünschte Resultat für das Establishment, aber das System versagt nie, weil das Volk das (letzte oder erste) Sagen hat.

Es gibt integre Medien, demokratische Ansprüche werden durch das Establishment akzeptiert und es gibt kaum Korruption. Zudem ist die Wirtschaft innovativ, wettbewerbsfähig und international geprägt. Das System ist nicht perfekt, aber das Land respektiert auf jeden Fall seine Bürger und Bürgerinnen und den Rechtsstaat.

Die Schweizer und Schweizerinnen sind vielleicht nicht “le peuple le plus heureux du monde“ (Jean-Jacques Rousseau, 1762, oder die Vereinten Nationen, 2015), aber das System und die Institutionen haben sich bewährt.

(Quelle: A. Vatter, Das politische System der Schweiz, Baden-Baden, 2016)

Korrektorin: Eva Maria Fahrni