Kleidung und Körper


Foto: Historisches Museum Lausanne

Kleidung war schon immer Schutz, Dekoration und das Zeichen der (sozialen) Identität. Kleidung stellt auch die Konturen des Körpers oft auf die kreativste und oft komplizierteste Weise dar. Die Ausstellung zeigt diese Geschichte vom 17. bis 21. Jahrhundert durch eine Auswahl an Damen- und Herrenkleidung und zeitgenössischen Kreationen.

Zeitsprünge in Basel


Basel. Foto: TES.

In Basel leben rund 200’000 Menschen aus 200 Nationen. Die Stadt bildet das Zentrum einer grossen trinationalen Region, deren Geschichte weit zurückreicht. Die Ausstellung gibt einen Überblick über Ereignisse und Entwicklungen, welche die Stadt und die Region geprägt haben, beginnend bei den frühesten menschlichen Spuren bis zu Entwicklungen der Gegenwart. Zu sehen sind dabei die bedeutendsten Zeugnisse der Stadtgeschichte, aber auch alltägliche und überraschende Objekte. Sechs Kurzfilme eröffnen historische Perspektiven auf Themen der Gegenwart, wie den Einfluss von Zuwanderung und Migration, die Bedeutung der Pharmaindustrie oder die Beziehung zwischen Stadt und Land.

Weltausstellung in Zürich


Adolf Menzel (1815-1905), Indianer-Café Wiener Weltausstellung 1873. Foto und Sammlung: Johann Jacobs Museum, Zürich

Das Museum widmet sich den weltumspannenden Verflechtungen. Besonders anschaulich zeigen sich diese Verflechtungen, wenn man der Geschichte wichtiger Handelsgüter und ihrer Transportwege folgt. Produkte wie Kaffee, Kakao, Erdöl, Opium, Zucker, Seide, Uhren und Diamanten haben Länder, Kulturen und Gesellschaften geschaffen. Die grossen Weltausstellungen von London, Paris, Wien und Chicago wollten den Blick auf die Welt formen. Dabei wurde sie nach westlichen Massstäben geordnet. Die Stereotypen führen ein Eigenleben, das bis ins Heute reicht. Die Ausstellung ist der Versuch, dieses Eigenleben mit den Mitteln der Kunst einzufangen.

Die Uhrzeit für Alle


Foto: Musée international d’horlogerie, La Chaux-de-Fonds

Die Uhrenindustrie muss sich auf einen immer stärker umworbenen internationalen Markt behaupten. Sie bewirbt ihre Produkte traditionell mit Plakaten und Inseraten. Die Ausstellung führt durch Plakate und Inserate, die das Rückgrat der Kommunikation im 20. Jahrhundert bildeten, und veranschaulicht die wirtschaftlichen, technischen und kulturellen Aspekte der Uhrmacherei, von der Erfindung der Armbanduhr bis zur technologischen Revolution der Quarzuhr. Die Präsentation von mehr als 200 originalveröffentlichten Dokumenten, Skizzen und Inserate bietet einen Überblick über die Geschichte dieser Medienkommunikation und des Konsums im 20. Jahrhundert.

Chinesische Hinterglasmalerei


Foto: Vitromusée Romont.

Das Museum präsentiert die erste grosse Übersichtsausstellung chinesischer Hinterglasmalerei – eine aussergewöhnliche Kunst, die bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist. Mit einer exklusiven Auswahl von rund 130 Werken aus zwei bedeutenden Privatsammlungen sowie aus der Sammlung des Museums, ergänzt durch Leihgaben aus anderen Museen, zeichnet die Ausstellung die lange Geschichte der chinesischen Hinterglasmalerei nach: Von ihrer Entstehung im 18. Jahrhundert in der Begegnung chinesischer und westlicher Bildtraditionen, bis hin zu ihrer Entwicklung zur Volkskunst im 19. Jahrhundert. Sie erzählt vom Geschmack des damaligen chinesischen Kaiserhofes, von der Begeisterung des Adels sowie des europäischen und später auch des amerikanischen Bürgertums für diese Kunst.

 

Jahrhunderte für das Internet


Brief vom Dezember 1739. Foto: Museum de Moulins souterrains du Col-des-Roches, Le Locle.

Die kombinierten Ausstellungen im Museum paysan et artisanale in La Chaux-de-Fonds und im Museum Moulins souterrains du Col-des-Roches in Le Locle vermitteln einen Eindruck vom täglichen Leben und Bild Europas bei den Bewohnern der Region Neuenburg im 17. und 18. Jahrhundert. Was wussten sie über die politischen Veränderungen und andere Länder? Die Ausstellungen basieren auf Schriften von fünf regionalen Autoren (Jaques Sandoz, Abram Ducommun, Daniel Sandoz, Abram Louis Sandoz, Abram Louis Sandoz und David Pétremand) zwischen dem Ende des 17. und 18. Jahrhunderts. Basierend auf diesen Texten entwickelt jede Ausstellung unterschiedliche Themen für das Eintauchen in die Vergangenheit. Es scheint, dass die Bewohner ihre Augen weit geöffnet hatten und sich auf Europa durch zuverlässige und effiziente Informationsquellen konzentrierten.

St. Mauritius wird renoviert


Der Reliquienschrein von St. Mauritius. Foto: Abbaye de Saint-Maurice

Die Ausstellung (Reliquaire en chantier)  bietet die Möglichkeit, die Geheimnisse einer mittelalterlichen Reliquie entdecken. Der Reliquienschrein von St. Mauritius ist einer der wertvollsten Schätze der Abtei. Nach jahrhundertelanger Nutzung und dem Zahn der Zeit ist eine gründliche Wiederherstellung notwendig. Dies begann 2017. Die oberen (silbernen) Schichten, viele Edelsteine und andere Materialien wurden entfernt. Die Ausstellung zeigt den Schatz in all seinen Teilen und die Zusammenarbeit zwischen Experten für Geschichte, Ikonographie, Dendrochronologie und andere Wissenschaften. Damit kann die Biographie dieses Schatzes noch klarer und vollständiger in Bezug auf die (Kunst-)Geschichte der Abtei abgebildet werden. Die Abtei wurde 516 gegründet und ist seither kontinuierlich im Einsatz.

Ferdinand Hodler


Foto: Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont.

Das Archiv Brüschweiler verwaltet den bedeutendsten privaten Nachlass des Malers Ferdinand Hodler (1853-1918). Mit der Ausstellung sollen Teile dieses Nachlasses dem Publikum vorgestellt werden. Rund zwölf Gemälde, zahlreiche Zeichnungen und Dokumente geben Einblick in das Leben und Werk des Kunstlers und seine Beziehungen zum Kanton Jura. Sein Œuvre umfasst Portraits, Landschaften, Figuren- und Historienbilder. Er wurde bereits zu Lebzeiten als einer der führenden Maler der europäischen Avant-Garde anerkannt.

Automatenmusik 4.0


Magier, Frankreich 1880. Photo und Kollektion: Museum für Musikautomaten, Seewen.

Aus Anlass seines Jubiläums präsentiert das Museum vier thematische Schwerpunkte. Figurenautomaten, Musikdosen, musikalische Souvenirs und Schweizer Bahnhofautomaten bieten eine Rückschau auf vierzig Jahre Sammlungstätigkeit. Der Titel der Ausstellung deutet in Analogie zur «Industrialisierung 4.0» an, dass auch im Museum Inhalte künftig teilweise über neue Medien präsentiert werden sollen.

Korsetts in Basel


Foto: Spielzeugmuseum Basel

In dieser Ausstellung werden rund 60 Korsetts aus der Zeit von 1775 bis um 1925 zu sehen sein, darunter einzigartige, massgeschneiderte und exklusive Modelle aus Seidensatin oder Baumwolle in kräftigen Farben mit wunderschönen Stickereien. Diese Korsetts der Sammlung Nuits de Satin aus Paris sind fast alle ungetragen und neuwertig und geben einen realistischen Einblick, wie prächtig und aufwendig diese Kleidungsstücke waren.