Eine Reise zum Nord- und Südpol


Foto: MHHN, Neuenburg

Das Museum präsentiert eine Reise zum Nord- und Südpol und zeigt die Tierwelt. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur klassisch mit diesem Thema, sondern bietet auch eine Reflexion über die Zukunft dieser Ökosysteme.

 

Carl Spitteler in Neuveville


Foto: Musée d’Art et d’Histoire de la Neuveville

Das Museum präsentiert Carl Spitteler (1845-1924), den Schweizer Schriftsteller, der 1919 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Anlässlich dieses hundertjährigen Jubiläums widmet das Museum ihm eine Ausstellung und nimmt an einer Reihe von Veranstaltungen teil, die in diesem Jahr im ganzen Berner Jura stattfinden.

 

Die tropischen Wälder


Der Botanische Garten Neuenburg. Foto: TES.

In einer Zeit, in der die Bürger aufgrund des Klimawandels mobilisiert werden, verschwinden jedes Jahr Millionen Hektar Wald. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Botanische Garten Neuenburg in seinen Gewächshäusern und unter freiem Himmel tropische Pflanzen und Bäume entlang einer Route von Zeichnungen des französischen Botanikers Francis Hallé (1938).

 

Gegenwartskunst und kulturelles Erbe


Foto: MAHF Freiburg

Die Ausstellung (mémoires vives) ist eine Zusammenarbeit mit Visarte Freiburg. Sie beschäftigt sich anhand ausgewählter Werke aus der Sammlung des Museums für Kunst und Geschichte und L’Espace Jean Tinguely-Niki de Saint Phalle mit den Beziehungen zwischen Gegenwartskunst und kulturellem Erbe. Kann letzteres die Gegenwartskunst (noch) inspirieren und wenn ja, auf welche Weise?

Die Farbfotografie des Winzerfestivals Vevey


La Fête des vignerons 1955. Foto: Archives de la Confrérie des Vignerons

Das Winzerfest (Fête des Vignerons) wird vier- bis fünfmal pro Jahrhundert gefeiert. Das Festival begann im achtzehnten Jahrhundert, als die Weinbauern und Weinproduzenten der Region die besten Weine und Produktionsanlagen auszeichneten. Erst 1927 konnte die erste Farbfotografie das bunte Ereignis aufzeichnen. Die Ausstellung berichtet über die Farbfotografie des Festivals von 1927 bis 1955.

Azimut


Foto: https://museeforel.ch

Azimut ist die Richtung, aber auch der Orientierungspunkt des Betrachters. Diese zentralen und polysemischen Konzepte sind die vielfältigen Ausdrucksformen in der Karriere von Jean-Claude Schauenbergs (1940). Die Ausstellung zeigt die Werke des Künstlers aus dieser Perspektive. Die Inspiration für seine Kunst kommt in erster Linie von seinen Reisen. Diese bieten eine neue Perspektive auf den Alltag, auf die Welt und manchmal auch auf den Reisenden selbst. Vor allem Italien, Ägypten und der Iran stehen im Mittelpunkt. Jeder Ort und jede Reise kann zu Begegnungen, (persönlichen) Konfrontationen und neuen Entdeckungen und Inspirationen führen.

Das historische Rechtssystem im Waadt.


Foto: www.vieux-moudon.ch

Die Ausstellung gibt einen Überblick über das historische Rechtssystem im Waadt. Moudon hat noch immer eine Originalkopie des ersten Gesetzesbuchs (1577), das das Recht kodifizierte. Dieser Kodex blieb nach 1536 und der Besetzung durch Bern in Kraft. Zusammen mit anderen Dokumenten, wie der Urkunde von 1285 aus der Zeit der Herzöge von Savoyen, ist dieser Code der Ausgangspunkt des Ausstellungsraums, der zu diesem Anlass in einen Gerichtssaal umgewandelt wurde. Illustrationen und Tonaufnahmen von konkreten Fällen veranschaulichen die verschiedenen Facetten der damaligen Rechtsordnung.

Design und Comics


(Français) Angela et Luciana Giussani, Sergio Zaniboni et Saverio Micheloni, Diabolik (detail), 1974. © Astorina srl.

Mit der Ausstellung »Living in a Box. Design und Comics« im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum seine Sammlung in einem neuen Zusammenhang und taucht in die Welt der Comics ein – immer im Blick die Verbindung zwischen Design und Comics. Legendäre Möbelstücke und Designklassiker sind fester Bestandteil von Comics wie »Die Abenteuer von Tim und Struppi«, »Die Peanuts« oder »Diabolik«; zugleich haben sich auch zahllose Designer von Comics inspirieren lassen und Werke geschaffen, deren Basis die Geschichten von übermenschlichen Kräften, Lichtgeschwindigkeit und messerscharfer Ironie sind.

Die Welt der optischen Illusionen


Foto: Bourbaki Panorama Luzern

Seit Jahrhunderten ist der Mensch fasziniert von optischen Illusionen. Ein Meilenstein im Schaffen von Illusionswelten bilden ab 1780 die Panoramen – die ersten Massenmedien ihrer Zeit. In unserer heutigen digitalisierten Welt haben Sehwunder und Augentäuschung nichts von ihrem Zauber verloren: Virtuelles Erleben ist nicht erst eine Erfindung unserer Tage. Die zweiteilige Ausstellung in den Panoramen in Luzern und Thun und unter Mitwirkung des Seico-Kollektiv und der HSLU Design & Kunst widmet sich der Faszination optischer Errungenschaften und lädt zur Erkundigung mit dem eigenen Auge ein.

 

Alois Carigiet


Alois Carigiet, Zeichnung/Illustration, 1950. Photo/Foto: Museum Cuort Ligia Grischa Trun.

Die Ausstellung zeigt die Original-Illustrationen aus fünf Kinderbüchern von Alois Carigiet (1902-1985). Aber das Museum hat auch noch etwas anderes zu sagen. In diesem Jahr erhielt das Museum das Erbe von Gartmann-Köppel, darunter zwölf Originalgemälde, viele Lithographien, Bleistiftskizzen, Poster, insgesamt 62 Objekte von Alois Carigiet. Die Objekte umfassen seine Schaffensperiode seit 1948. Mit den Kinderbüchern gelang es Carigiet, das Leben der ehemaligen Bergbewohner auf eindrucksvolle Weise festzuhalten.