Schweigen und Stille


Foto: Musée Rath, Genf

Die Ausstellung widmet sich der Stille von Malerei und Skulptur. Es kombiniert Genres, Motive und Perioden, von Stillleben bis hin zur religiösen Szene. Diese Kunst ist lautlos, wie der Begriff „stille Poesie“, der seit der Antike verwendet wird, zeigt. Aber was bewirkt diese Kunst mit unserem inneren Selbst?

Audrey Hepburn


Foto: Fondation Bolle, Morges

Audrey Hepburn (1929-1993) verkörpert Talent, Anmut und Engagement und sie ist eine der grössten Schauspielerinnen in der Geschichte des Kinos. Die Ausstellung wird in drei Themen präsentiert. Mit seiner Sammlung nimmt das Museum die Besucher mit auf eine Retrospektive über das Werk und Leben der Schauspielerin. In drei Ausstellungsräumen werden dem Publikum fotografische Porträts der Schauspielerin, Filmausschnitte, Objekte, Originalcover berühmter Zeitschriften und Geschichten präsentiert.

Glaskunst


Foto: Ital Reding-Hofstatt, Schwyz

Eine Auswahl renommierter Schweizer und internationaler Glaskünstler präsentiert ihre Arbeiten. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch die Vielfalt der zeitgenössischen Glaskunst. Im Dialog treffen traditionelle Techniken auf neue Ansätze in der Glaskunst.

 

Eine Zeit für Papier


Viviane Fontaine, Pénombre, feuilles d’érable et graphite, 2018. Foto: Nicole Prin.

Die Ausstellung zeigt mehr als 80 Arbeiten der Künstlerin Viviane Fontaine. Sie begleitet Papier von der traditionellen Produktion bis zum künstlerischen Schaffen. Im Einklang mit ihrer Umgebung verfolgt die Künstlerin den Prozess der Papierherstellung und verbindet Natur, Kunst und das Leben. Die Vielfalt der Pflanzen, ihre Geschichte und ihre therapeutischen Eigenschaften sind die Hauptaspekte, die ihre Arbeit Richtung geben und inspirieren.

Wolkenkratzer in Corseaux


Foto: Villa Le Lac, Corseaux

Die fünf Türme der Ausstellung – ausgewählt aufgrund ihrer Repräsentativität, ihrer ästhetischen Qualität und der formalen Schönheit der Archivdokumente – sind die Werke von fünf Architekten, die sich das 21. Jahrhundert lange vor Anbruch des Jahres 2000 vorstellten: Jean Tschumi, René Deléchat, Alphonse Laverrière, Hugo Buscaglia und André Gaillard. Während die Türme im 20. Jahrhundert systematisch unter Beschuss gerieten, sind sie heute wesentliche Bestandteile eines Städtebaus, der nach nachhaltigen Lösungen sucht. Die Ausstellung präsentiert die Zeichnungen, Pläne, Fotografien und einen bisher nicht gezeigten Film über die Konstruktion des Elfenbeinsturms von Montreux sowie sehr schöne Zeichnungen des Wolkenkratzer-Projekts von Le Corbusier für das Hafenquartier von Algier.

Laténium


Laténium. Foto: TES.

50 000 Jahre Lokalgeschichte im Herzen Europas sind das Thema der Dauerausstellung im Laténium. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Phasen der menschlichen Evolution, vom Neandertaler bis zum Mittelalter. Die ersten Menschen, die sich in der Schweiz niederlassen, stammen aus der Zeit vor 50 000 Jahren. Dann folgten 25.000 Jahre Eiszeit. Danach begannen die menschlichen Gesellschaften ihre ersten dauerhaften Siedlungen und Pfahlbauten zu gründen. Die Kelten, die Gallo-Römer und das Mittelalter sind der nächste Schwerpunkt der Präsentation.

Holzbildhauerinnen in Brienz


Foto: Schweizer Holzbildhauereimuseum Brienz

Traditionell ist die Holzbildhauerei Männersache, doch die Zahl der Frauen nimmt stetig zu. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke von elf Künstlerinnen aus der Schweiz und Süddeutschland. Sie finden in abstrakten und figürlichen Darstellungen einen poetischen Ausdruck.

 

Bilder von der Jagd


Die Jagd bedeutete schon immer viel mehr als die blosse Beschaffung von. Jagdbare Tiere gehören zu den frühesten Motiven von Malerei und Skulptur überhaupt. Die Ausstellung denkt über Jagd, Jäger und Gejagte nach, wie sie von der Antike bis zur Gegenwart wahrgenommen und dargestellt werden. Sie thematisiert den mythologischen Überbau von Artemis und Diana bis zum heiligen Hubertus. Sie illustriert die Bedeutung von Trophäen, fragt nach der Wildnis als Sehnsuchtsort. Die Ausstellung spiegelt die unterschiedlichen Ansichten und Erscheinungsformen von der Antike bis zur Gegenwart wider.

René Char und die Poesie


Foto: Grindat / Fotostiftung Schweiz @ Henriette

Die Ausstellung folgt dem Dichter René Char (1907-1988) von 1949 bis 1975, von Le soleil des eaux (1949), Les matinaux (1950) bis zu den Sammlungen La nuit talismanique (1972) und Aromates chasseurs (1975). Die Ausstellung umfasst vier chronologische Abschnitte, die sich um seine Werke und Manuskripte gruppieren, sowie viele Fotografien, Drucke, Zeichnungen und Fragmente, die die Grundlage für seine Gedichte bilden. Darüber hinaus wird auf das persönliche Leben des Dichters, seine Wohnorte und seine Freundschaften und Kontakte zu anderen Künstlern geachtet.

 

Die Grinderwaldgletscher


Ferdinand Hodler (1853-1918), 1912, Grinderwaldgletscher. Kunsthaus Zürich, Photo: Kunsthaus Interlaken.

Jahrhunderten üben Gletscher auf den Menschen eine starke Faszination aus.
Im 16./17. Jahrhundert standen Bedrohungsszenarien im Vordergrund, im 18. Jahrhundert wurden die Gletscher zunächst als «merkwürdiges» Phänomen angesehen und dann zu einem idealisierten, dramatisierten und endlich immer realistischer dargestellten Motiv der Alpen. Das weltweite Abschmelzen der Eismassen seit dem 19. Jahrhundert zeigt, dass die Gletscher zum «Fieberthermometer» der Erde geworden sind. Durch die Gletscherbeobachtungen wird der heutige Klimawandel erlebbare Realität. Die beiden Grindelwaldgletscher zeigen diese Entwicklung exemplarisch auf und gehören zu den am besten untersuchten Gletschern weltweit. Sie waren zudem seit dem 17. Jahrhundert stets auch beliebtes Motiv der Alpenmalerei und Ausflugsziel mancher Berner Oberland-Reise. Die Ausstellung «keineismeehr» vermittelt dem Besucher einerseits den wissenschaftlichen Hintergrund mit Fakten zur Geschichte der beiden Gletscher und zur sehr aktuellen Thematik der klimatischen Veränderung. Andererseits umfasst sie erstmals seit langem fast alle wichtigen künstlerischen Darstellungen der beiden Grindelwaldgletscher seit dem späten 17. Jahrhundert bis heute aus vielen angesehenen öffentlichen und privaten Sammlungen.