Verfügbar auf Französisch und (La ligue des chevaliers de la Cuiller) und Niederländisch.
Autor: Maarten Koning
Das Schloss La Sarraz
Verfügbar auf Französisch (Le Château de La Sarraz) und Niederländisch.
Swisscollections.ch
Swisscollections ist der neue Sucheinstieg zu historischen und modernen Sammlungen in Schweizer Bibliotheken und Archiven.
Sie finden hier Archivmaterial (inkl. Nachlässe), Bildmaterial, Alte Drucke und Rara, Dokumentensammlungen, Filmmaterial, Handschriften, Karten, Musikaufnahmen, Musiknoten, Textaufnahmen sowie Einträge in Kantonsbibliographien.
Es handelt sich um einen Metakatalog, der auf verschiedene Datenpools zugreift
Swisscollections ist eine Ergänzung zu swisscovery, der nationalen Bibliotheksplattform (https://swisscovery.slsp.ch, siehe auch Swiss Spectator am 10. Dezember 2020).
(Quelle und weitere informationen: https://swisscollections.ch).
Mollis
Ligurer waren die ersten Bewohner in der Region. Sie wurden von den Rätern abgelöst, die im Jahr 15 v. Chr. von den Römern unterwurfen wurden, deren Herrschaft 400 Jahre dauerte.
Der Urspung des Names ist das Lateinische mollis, weich. Um 400 mussten die Römer das Gebiet den Alemannen überlassen.
Das Kloster Säckingen (Bad Säckingen, Deutschland) erhielt im 9. Jahrhundert ausgedehnten Grundbesitz im Glarnerland. 1288 wurde Mollis erstmals erwähnt. Die Reformation wurde 1529 angenommen.
Zwischen 1714 und 1789 führte die Baumwollhandspinnerei und ab 1760 die Handweberei zu Wohlstand. Auf Grund seiner strategischen wichtigen Lage erlitt das Dorf von 1798 bis 1803 viele Kriegshandelungen fremder Truppen.
1811 wurde das Herzstück der Korrektion, der ‘Molliser’ Eschner-Kanal vollendet.
(Quelle und weitere Informationen: www.glarusnord-tourimus.ch).
Hôtel des Postes von Neuenburg
Verfügbar auf Englisch, Französisch und Niederländisch.
BIBLIOTOPIA
Verfügbar auf Französisch, Niederländisch, Englisch
Bischofsschloss Leuk
Der Burgunderkönig Sigismund ( Geb. ? – 523) schenkte Leuk im Jahr 515 dem Kloster Saint-Maurice, was ebenfalls als erste urkundliche Erwähnung des Ortes gilt.
Der Fürstbischof von Sitten verlieh dem Ort zwischen 1254 und 1296 das Stadtrecht. Leuk erhielt damit weitgehende Selbstständigkeit in Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Markt und Jagd.
Das romanische Bischofsschloss wurde im 11. Jahrhundert erbaut und prägt noch heute die Stadt. Im Jahr 1415 wurde das Schloss niedergebrannt und vor allem unter Bischof Supersaxo (1450-1529) restauriert und zur Sommerresidenz der Bischöfe umgestaltet.
Der Bischof von Sitten und der Herzog von Savoyen unterzeichneten 1507 im Schloss den Friedensvertrag zwischen dem Wallis und Savoyen. Das Bischofsschloss ist seit 1934 im Besitz der Gemeinde und steht unter Denkmalschutz.
(Quelle: www.leuk.ch).
Korrektorin: Melinda Fechner
Das Beinhaus von Leuk
Die Beinhauskapelle von Leuk (Kanton Wallis) gehört zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Schweiz.
Die Kapelle unter der Stephanskirche beherbergt einen Raum mit einer über zwei Meter hohen und neunzehn Meter langen Schädel- Knochenwand. Diese Wand ist nicht nur eine Schicht, sondern weist eine Stärke von bis zu zwei Metern auf.
22 000 Schädel und Oberschenkel sind ab dem 15. Jahrhundert aufgetischt worden. Sie stammen aus dem alten Friedhof, der früher die Kirche umgab.

Gemalte Darstellung Ritter und Landsknechte an der Westseite des Pfeilers, um 1520-1530
Der Pfeiler ist mit Szenen eines Totentanzes bemalt. An der Ostmauer und an der Nordmauer sind um 1520-1530 auch zwei Totenbilder gemalt worden. Sie geben den Eindruck des Unausweichlichen und Unabwendbaren. Beide Bilder sind auf einer länglich rechteckigen Fläche komponiert.
Die Stiftung des Beinhauses geht auf die Periode 1506-1515 zurück. Ein genaues Datum kann nicht angegeben werden.
Das Beinhaus in Raron ist 1512-1513 errichtet worden, das Beinhaus von Naters um 1515 (am 22. Januar 1525 eingeweiht) und das Beinhaus an der Domkirche von Sitten um 1510.
(J. Sarbach, Beinhaus Leuk, Leuk).
Korrektorin: Melinda Fechner
Das Mazot oder Raccard
Wer kennt sie nicht, die Chalets in den Schweizer Alpen? Weit weniger bekannt hingegen ist das Mazot (le mazot); ein typisches Walliser Gebäude.
Dieses Holzgebäude auf vier etwa 50 Zentimeter hohen Steinpfeilern war für die Lagerung und Verarbeitung von Heu, Gras oder Getreide bestimmt. Die Erhöhung verhindert, dass Mäuse und Ratten in das Gebäude eindringen.

Das Mazot hatte immer nur eine Eingangstür und war nicht für Wohnzwecke gedacht. Manchmal war das Mazot in Fächer für mehrere Benutzer unterteilt. Heute haben sie oft einen touristischen, kulturellen oder sozialen Zweck.

Die Chalets hatten einen anderen Zweck. Sie befanden sich ausserhalb der Ortschaften und hoch oben auf den Almen und dienten den Viehzüchtern als Sommerhaus.
Im neunzehnten Jahrhundert begannen (englische) Touristen jedoch, jedes Holzgebäude als Chalet zu bezeichnen.

Schloss Tourbillon
Das mittelalterliche Bauwerk thront hoch oben auf einem Felsen über Sitten und bietet einen schönen Ausblick auf das Rhonetal und die Alpen.
Um das Jahr 1300 errichtete Bischof Boniface de Challant (1240-1308) ein Schloss auf dem Hügel. Das Schloss diente dem Bischof von Sitten als Residenz.
Es wurde 1417 im Rahmen der Rarnerkriege (1415-1419) zerstört. Das Schloss wurde von Bischof Wilhelm III (1407-1451) wiederaufgebaut. Von neuem zerstört im Jahr 1788, blieb das Schloss eine Ruine.
Innerhalb der Mauern gewinnt man einen Eindruck von der ehemaligen Wohnung des Bischofs. Wandmalereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert im Chor der Kapelle sind Zeugen dieser Vergangenheit. Die Kapelle wurde zur gleichen Zeit wie das Schloss erbaut.
Korrektur: Melinda Fechner
