Siegfried Wagner


Siegfried Wagner (1869-1939). Bild: Richard Wagner Museum Tribschen

Siegfried Wagner (1869-1930) wurde im Landhaus Tribschen am Vierwaldstättersee geboren. Er war der Sohn von Richard Wagner und Cosima von Bülow. Die Eltern hielten die Geburt des Kindes über ein Jahr lang geheim. Denn vorerst mussten sie heiraten können, damit der männliche Nachkomme des grossen Komponisten auf den Namen Wagner getauft werden konnte. Die Ausstellung zeigt den Lebensweg und die Karriere von Siegfried Wagner. Seine künstlerischen Fähigkeiten werden ebenso thematisiert wie die familiären Zwänge. Die Dauerausstellung zum Leben und Werk von Richard Wagner ist im Erdgeschoss zu besichtigen.

Neufunde von Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura


Affiche: Naturhistorisches Museum Bern

Die Ausstellung zeigt 170 Millionen Jahre alte Neufunde von Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura. Highlight der Ausstellung ist eine Gesteinsplatte, auf der eine Seeigel, Seesterne, Schlangensterne, Seelilien und Seegurken zu sehen sind. Am Standort im Jura ereignete sich vor 170 Millionen Jahren ein Jahrhundertsturm. Die Tiere, die dabei umkamen, wurden nicht weit weg transportiert und mit feinkörnigem Schlamm überdeckt. Diese grosse Katastrophe wurde zum Glücksfall für die Paläontologie.

Die Kunst des Buchbindens


Affiche: Fondation Martin Bodmer Genf

Während die Ausstellung Riesen und Zwerge (Géants et Nains bis August 2022) die Vielfalt in Größe und Gewicht der Bücher (von 4,5 mm bis zu Riesen über einen Meter) präsentiert, ist diese Ausstellung (En habits de lumière) eine Hommage an die Kunst des Buchbindens. Auf die beeindruckenden Bibeln der Reformation und Gegenreformation folgen die schönsten bibliophilen Auswahlen ab der Renaissance. Eine Pracht, die sich in Büchern von Päpsten und Königen, Königinnen und Prinzen Frankreichs wiederfindet. Darüber hinaus sind Bücher aus dem 19. Jahrhundert sowie moderne und zeitgenössische Bücher zu sehen.

 

Das Theater der Experimente


Affiche: Musée d'histoire et des sciences, Genf

Der Genfer Gelehrte Marc-Auguste Pictet (1752-1825) lehrte mehr als 40 Jahre lang Kurse für Studenten der Akademie. Er gab auch öffentliche Kurse für Erwachsene, die auch Frauen offen standen. Pictet baute eine umfangreiche Sammlung von Demonstrationsinstrumenten auf, die er von den besten europäischen Herstellern kaufte. Diese wurden später zu einer der Gründungssammlungen des Akademiemuseums (Musée académique) und des Museums für Wissenschaftsgeschichte (Musée d’histoire des sciences) Diese Sammlung bildet das Herzstück der Ausstellung. Nachbauten der Instrumente und interaktive Displays, die von den grossen klassischen Demonstrationen der Physik inspiriert sind, bieten die Möglichkeit, die vorgestellten Phänomene zu testen und kennen zu lernen.

Kinderbildern in der Schweizer Kunst


Affiche: Musée d'Art et d'Histoire, Genf.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von Kinderbildern in der Schweizer Kunst zwischen 1830 und 1930. Ab dem 18. Jahrhundert wurden Kinder zunehmend als vollwertige Menschen angesehen.Sie wurden zum Gegenstand sozialer, moralischer und politischer Aufmerksamkeit und Diskussionen. Ihre Bedürfnisse, Eigenschaften, Bildung, Gesundheit und Hygiene fanden die Aufmerksamkeit von Philosophen, Biologen und Ärzten. Das Thema erreichte seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert, sowohl in der Literatur als auch in der bildenden Kunst.

Pedro Reyes. Return to Sender


Affiche Tinguely Museum Basel

Pedro Reyes (1972) lebt und arbeitet in Mexiko-Stadt. Er verwendet in seinen Arbeiten Architektur, Skulptur, Video, Performance und Partizipation, um kollektive und individuelle Handlungsmacht in politischen, sozialen, ökologischen und pädagogischen Situationen zu befördern. Seine Projekte vollziehen sich im Spannungsfeld eines sozial geprägten Architekturverständnisses, der sinnlichen und symbolischen Dimension des Plastischen und einer politischen Haltung.

Zecker in der Schweiz


Affiche: Bündner Naturmuseum Chur

Es gibt weltweit mehr als 900 Zeckenarten und alle haben eines gemeinsam: Sie müssen für ihre Fortpflanzung und Entwicklung Blut saugen. Im Extremfall hängen sie bis zu neun Tage an einem Tier oder Menschen fest und saugen dessen Blut. Dabei können sie Krankheitserreger auch auf den Menschen übertragen. Wo befinden sich Risikogebiete für Infektionen in der Schweiz und wie kann man sich vor Zeckenstichen schützen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Vitrine im Obergeschoss des Museums.

Momente des Erinnerns und Vergessens


© MKB. Omar Lemke. Blick in die Ausstellung Ahnen beeinflussen das Leben ihrer Nachfahren. Sie werden in Figuren, Masken und Reliefs dargestellt.

Erinnern und Vergessen sind im Leben allgegenwärtig. Die Ausstellung deckt spielerisch die vielfältigen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens von der Geburt bis zum Tod erinnern, aber auch vergessen. Krieg und Frieden, Kolonialismus und Unabhängigkeit: Die Exponate zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf, wie gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen werden.

Tiere und ihre Lebensräume


© Andreas Meyer, karch Schweiz. Zauneidechsenpaar: Männchen im grünen Prachtskleid, Weibchen mit gelblichem Halsfleck

Seit dem 9. Juni begrüsst das Historische Museum in Luzern( www.historischesmuseum.lu.ch) Sie gerne zu der Sonderausstellung «Stadtwildtiere – unsere wilden Nachbarn». Das Naturmuseum organisiert zu gleicherzeit «Zauneidechse. Alles in Ordnung?». Beiden gemeinsam ist ein Blick darauf, wie unterschiedlich Tiere auf den Einfluss des Menschen auf ihre Lebensräume reagieren. Ob und wie ein Zusammenleben funktioniert, das erfahren Sie im Natur-Museum.

(English) reGeneration Project


© C. Jennifer Abessira,von der Serie ElastiqueProject, seit 2011

Das Ausstellungsprojekt reGeneration über neue Tendenzen in der internationalen Fotografie findet zum vierten Mal statt. Zum einen zieht die Ausstellung Bilanz aus den Jahrgängen 2005, 2010 und 2015, zum anderen eröffnet sie anhand der 35 Arbeiten, die aus die Bewerbungen für 2020 ausgewählt wurden, die Reflexion über eine noch zu konstruierende Zukunft.