Lust auf mehr


David Salle, Spilled Fruit, 2000, Würth Collection, Inv. 17793 © 2021 David Salle / ProLitteris, Zurich

Die Ausstellung, die in ähnlicher Zusammenstellung zuvor in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zu sehen war, präsentiert ausgewählte Neuerwerbungen von Gegenwartskunst seit den 1960er-Jahren.

Die Schau zeigt eine Bandbreite internationaler Künstlerinnen und Künstler, die insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren wegweisend waren. Grossen Raum nehmen dabei die US-Amerikaner ein, darunter John Baldessari, Sam Francis, Peter Halley sowie David Lynch. Andere Stars bezeugen darüber hinaus die Fülle künstlerischer Ansätze, die aus den USA nach Europa strömten.

Sie schlagen neue Töne innerhalb der Sammlung an. Doch auch Positionen aus Deutschland, unter anderem von Gerhard Richter, Neo Rauch, Jörg Immendorff und Markus Lüpertz sind vertreten

Stars wie David Salle und Frank Stella bezeugen darüber hinaus die Fülle künstlerischer Ansätze, die aus den USA nach Europa strömten. Sie schlagen neue Töne innerhalb der Sammlung an.

Doch auch Positionen aus Deutschland, unter anderem von Gerhard Richter, Neo Rauch, Jörg Immendorff und Markus Lüpertz sind vertreten

Über den Wolken


Gustav Mesmer, Adlerflügelfahrrad mit aufgesetztem Drachendeck, um 1980, Foto: Stefan Hartmaier, © Gustav Mesmer Stiftung

Bereits in frühen Kulturen versuchten die Menschen, den Flug der Insekten und Vögel zu imitieren.

In der Ausstellung (Über den Wolken – Anleitungen zum Aufheben) nimmt der Traum vom Fliegen auf ganz unterschiedliche Weise Gestalt an: Engel, Vögel und Gleitschirmfliegerinnen, zaudernde Turmspringer und Sehnsuchtsgeschichten vom Loslassen, Anlaufnehmen und Entschweben werden zu Starthilfen für metaphorisches Abheben, philosophische Gedankenflüge oder kleine Alltagsfluchten.

Manchmal ist der Traum vom Fliegen annähernd so schön wie seine Erfüllung.

Stereofotografien der Schweiz


Foto: Ausstellung Stereomania. Die Schweiz in 3D. Landesmuseum Zürich

Die Ausstellung präsentiert Stereofotografien der Schweiz aus der Zeit zwischen 1860 und 1910. Internationale Verlage verbreiteten ein touristisches Bild, welches durch die Stereoskopie in den Salons und Wohnzimmern rund um den Globus Einzug hielt.

Überwältigende Berggipfel, idyllische Seen oder mondäne Zentren des Fremdenverkehrs liessen sich in 3D entdecken. Die Verbreitung dieser Bilder half mit, das Land zu einer touristischen Topdestination zu machen. Ergänzt wird die Schau mit Hintergrundinformationen zur stereoskopischen Industrie.

Der Rotfuchs


(English) Photo: Nationaparkzentrum Zernez

Dank seiner Anpassungsfähigkeit zählt der Rotfuchs zu einem der erfolgreichsten Raubtiere der Erde.Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Biologie und Lebensweise des weit verbreiteten Fuchs.

Ein zweiter Teil zeigt erste des 2016 im Schweizerischen Nationalpark gestarteten Fuchsprojekts. Dabei geht es um die Frage, was sich für den Rotfuchs mit der Rückkehr des Wolfes in Zukunft verändern wird.

Festival der Kleinskulptur


Etwa die Hälfte der Künstler*innen, die in Bad Ragaz und Valens ausstellen, zeigern ihre kleinen Werke im Alten Bad Pfäfers. Die Miniatur kann ein Fundort der Grösse sein.

Der Bau einer Stadt Part I


Aldo Mozzini baut eine Stadt ins Haus für Kunst Uri. Seine Stadt wird wie jede Stadt im Wandel sein, es wird in ihr gebaut und umgebaut.

Die Stadt im Museum findet in zwei Phasen statt. In Part I wird die erste Stadt gebaut, in der Zwischenphase findet eine grössere bauliche Veränderung statt und in Part II in der Herbstausstellung erleben wir dann eine andere urbane Situation.

Odem


Plakat Ausstellung. Foto: Sankturbanhof, Sursee

In der Ausstellung (Odem) trifft Irene Bisang (1981) auf die Sammlungsbestände des Hauses, historische Objekte reihen sich dabei in die Ideenwelt der Künstlerin ein.

Entlang der Ausstellungsräume zieht die Präsentation ein dichtes Netz assoziativer Verbindungslinien, spielerisch verwebt Bisang Werke der Sammlung mit ihrem Oeuvre.

Anhand der historischen Sammlung spiegelt sie den Blick der Vergangenheit im Gegenwärtigen, ein Bildkosmos entsteht vom gestern ins heute.

Dabei trifft ein bunter Reigen an Figuren auf christliche Symbole, Fantasiewesen bevölkern Stillleben, Bildfindungen vom Werden und Vergehen stossen auf humorvolle Inszenierungen.

Berliebe im Baselland


Plakat: www.museum.bl.ch

Die Ausstellung (Bergliebe. 100 Jahre SAC Baselland) nimmt Sie mit auf Hochgebirgstouren, lässt Sie Hüttengeschichten lauschen und Gipfelgefühle miterleben.

An der Boulderwand in der Ausstellung geht’s hoch hinaus. Geschick ist gefragt, wenn Sie sich an die wichtigsten Bergsteigerknoten wagen und mit der Reepschnur einen gesteckten Achter oder einen Mastwurf knüpfen.

100 Jahre SAC Baselland ist eine Geschichte voller Leidenschaft, Risiko und Liebe zu den Bergen.

Expressionismus Schweiz


Hermann Scherer (1893-1927), der Maler, 1925. Privatbesitz.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der Schweiz eine Avantgarde, die sich einer radikal neuen Bildsprache bediente.

 

Wie in Deutschland und Frankreich, wo Künstlerinnen und Künstler mit Expressionismus, Kubismus und Fauvismus neue Experimente wagten, griffen auch Schweizerinnen und Schweizer zu einer neuen Formensprache und ungehemmter Farbigkeit.

 

Nicht mehr das Abbild der realen Welt war das Ziel, sondern das Innere, Subjektive zum Ausdruck zu bringen.

 Zürich zog als pulsierende Grossstadt viele aufstrebende Kräfte an und Basel wurde in den 20er Jahren mit der Gruppe Rot-Blau zu einem Zentrum des Expressionismus. 

Die Westschweiz hatte mit Hans Berger und Alice Bailly wichtige Vertreterinnen und Vertreter der Avantgarde.

 

Das Tessin wurde zu einem Rückzugsort für viele Schweizer und internationale Kunstschaffende.

Farben im Licht.


Ausstellung 'Farben im Licht. Glasmalerei vom 13. Bis 21. Jahrhundert', Landesmuseum Zürich

Glasmalereien: Ihre vielfältigen Motive und strahlende Leuchtkraft faszinieren seit Jahrhunderten. Das Schweizerische Nationalmuseum besitzt eine der weltweit grössten Glasgemäldesammlungen.

Die Ausstellung (Farben im Licht. Glasmalerei vom 13. Bis 21. Jahrhundert) zeigt die Kunst der Glasmalerei in der Schweiz in all ihren farbenreichen Facetten von ihrem Ursprung im Mittelalter über die Renaissance bis zu den modernen Glasgemälden der Gegenwart.

Fotos und altes Werkzeug aus dem Glasmaleratelier Halter in Bern geben Einblick in die aufwändige Technik dieser seit rund 800 Jahren fast unveränderten Handwerkskunst.