Der zweitälteste Bundesstaat der Welt

Die Schweiz ist nach den Vereinigten Staaten von Amerika der zweitälteste Bundesstaat der Welt. Die Bundesverfassung von 1848 lehnte sich eng an diejenige der USA an (geschrieben 1787).

Die Kantone

Die Kantone beschlossen 1848, einen Teil ihrer Souveränität an die Bundesbehörden zu delegieren.

Die meisten Kantone haben eine lange Geschichte, die vom Mittelalter bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreicht, nur der Jura (1979) ist eine Schöpfung des zwanzigsten Jahrhunderts. Gegenwärtig gibt es 26 Kantone.

Die Kantone Genf, Waadt, Jura und Neuenburg sind französischsprachig, Bern, Wallis und Freiburg sind zweisprachig, im Tessin spricht man italienisch, Graubünden ist dreisprachig (Deutsch-Romanisch-Italienisch) und Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Zürich, Schaffhausen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden, Sankt-Gallen, Nidwalden, Uri, Glarus, Solothurn, Luzern, Obwalden, Züg, Schwyz sind deutschsprachig.

Es gibt sechs Halbkantone. Obwalden und Nidwalden, das protestantische Appenzell Ausserrhoden und das katholische Appenzell Innerrhoden (1597) sowie Basel-Stadt und Basel-Landschaft (1833). Die Halbkantone haben im Ständerat nur einen Sitz statt zwei.

Die 26 Kantone verfügen über ein hohes Mass an Unabhängigkeit. Jeder Kanton hat eine eigene Verfassung und ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und eigene Gerichte.

In Appenzell Innerrhoden und Glarus besteht die direkte Demokratie in Form einer Versammlung unter freiem Himmel noch immer.

Auf lokaler Ebene existieren rund 2200 Gemeinden, die kleinsten politischen Einheiten des Landes. Der Grad der Autonomie der Gemeinden wird von den einzelnen Kantonen bestimmt und variiert von Ort zu Ort.

Die religiöse Karte ist weitaus komplizierter, und die katholische und die protestantische Unterteilung stehen in keinem Zusammenhang mit der sprachlichen Differenzierung, obwohl einige hauptsächlich katholisch sind, während andere grosse protestantische Gemeinden haben.

Wie regiert man ein solches Land? Das Geheimnis ist nicht nur die alle vier Jahre stattfindende Direktwahl der 200 Mitglieder des Nationalrats und der 46 Mitglieder des Ständerats.

Dezentralisierung, direkte Demokratie und Konföderation

Die Antwort ist die Dezentralisierung, die direkte Demokratie, die verfassungsmässige Anerkennung der Sprachen und Kulturen und eine transparente öffentliche Diskussion, die durch das System der Volksabstimmungen und Volksinitiativen gefördert wird.

Dieses Konzept führt offenbar zu einer guten Regierungsführung und zum Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Die Schweiz ist ein kleines Land mit 8.400 000 Millionen Einwohnern (davon ca. 20% Ausländer*innen), aber das ist nicht der einzige Grund für ihren (demokratischen) und multikulturellen Erfolg.

Hohe Alphabetisierung, gute Bildung, eine gut entwickelte Zivilgesellschaft und ein gut ausgebautes Rechtssystem, eine breite Palette von Mediendiensten, eine lange demokratische Tradition, das Fehlen einer dominierenden zentralen politischen Macht und, als conditio sine qua non, ein robustes Sozial-, Währungs- und Wirtschaftssystem.

Das Land ist, wie die Geschichte zeigt, weder immun noch ausgeschlossen vor (globalen und europäischen) Herausforderungen, aber die Bürgerinnen und Bürger sind immer da, um die föderalen, kantonalen und lokalen Machthaber zu überprüfen und zu kontrollieren.

(Quelle: Der Bund kurz erklärt, Bern 2018).

Tarasp, Habsburg, eine katholische Enklave, Not Vital und das Schloss

Napoleon hat Tarasp im Jahr 1803 dem Kanton Graubünden zugeteilt (Mediationsakte). Das Gebiet und seine Weiler waren eine Enklave der Habsburger und aus diesem Grund ist Tarasp eine Gemeinde mit einer katholischen Mehrheit.

Die berühmten Mineralquellen Luzius, Emerita, Bonifazius und Carola bildeten die Grundlage für den enormen Wohlstand ab den 1860er Jahren.

Die grossen Kurhotels (Kurhaus Tarasp, Schweizerhof und Waldhaus Hotel (1989 abgebrannt) wurden zwischen 1875 und 1910 errichtet.

Der Nationalpark, ein schönes Wander- und Skigebiet, ein Golfplatz und die Kunsthalle Nairs sind heute die wichtigsten Destinationen im monumentalen Dorf und in der Gegend.

(Quelle und weitere Informationen: www.tarasp.ch)

Impressionen von Tarasp-Fontana

Die katholische Pfarrkirche (1163-1678)

Das Kapuziner Hospiz, 1623

Maria dolorosa, pieta (gotisch, 15. Jahrhundert)

Vor der Restaurierung im Jahr 1992

Nach der Restaurierung (1992)

Das Schloss (Privateigentum, aber für die Öffentlichkeit zugänglich)

Der Künstler Not Vital (1948) ist der Eigentümer. Seine Werke sind überall zu sehen.

Das Wappen der Habsburger

Kunst von Not Vital 

Grand Riom Palace in Villa Carisch

Das Grand Hotel Waldhaus in Sils  (Kanton Graubünden) wurde im Sommer 1908 eröffnet. Der Blick auf den Silsersee und den Malojapass, die Berge und das Tal wurden von den Gästen, der Beau Monde im Fin du Siècle, sehr geschätzt. Viele andere Grand Hotels wurden im Kanton errichtet.

Die Misserfolge und nie realisierten Träume sind viel weniger bekannt. Das kleine Dorf Riom zeigt in der Villa Carisch den Traum vom Grand Riom Palace. Das Modell zeigt die Architektur dessen, was es hätte sein können.

Charles Laurent Carisch (1882-1914), Enkel von Johannes Jacob Carisch (1820-1906), erbte von seinem Vater Charles Auguste Carisch (1851-1906) ein enormes Vermögen, das Johannes als Restaurantbesitzer in Paris eingebracht hatte.

Wenn man heute Riom besucht, ist ein Palast in einem so kleinen Dorf hoch in den Bergen schwer vorstellbar. St. Moritz, Sils, Tarasp oder Davos waren jedoch zu Beginn des Tourismus-Booms ähnliche Dörfer.

Charles Laurent hatte die Vision, den Architekten und das Geld, aber der Erste Weltkrieg durchkreuzte seine Pläne. Er starb als französischer Soldat und mit ihm der Traum vom Grand Riom Palace.

(Weitere Informationen: www.origen.ch).

Aquae Helveticae oder Baden

Der römische Vicus (Kreis) Aquae Helveticae, die spätere mittelalterliche Stadt Baden (Kanton Aargau), verdankte seine Bedeutung einerseits der verkehrspolitisch und strategisch günstigen Lage und der als verkehrsweg dienenden Limmat, andererseits den Mineralwasserquellen.

Die Geschichte der römischen Siedling Baden muss in engen Zusammenhang mit der um 17 n. Chr. erfolgten Gründung des Legionslagers in Vindonissa (Windisch) gesehen werden. Seine Bedeutung verdankte Baden vor allem den warmen Heilquellen.

Die Siedlung entwickelte einen grossen Bädercomplex. Die römische Sammlung im monumentalen Landvogteischloss zeigt nicht nur diese Geschichte, aber auch griechische Keramik, Wandmalereien, Meilensteinen, Bronzeplastiken, Skulpturen, religiöse Objekte, Münzen, Terra sigillata, Handwerke, Gewerbe, Mosaiken und viele andere Altertümer.

(Quelle, H.W. Doppler, Der römische Vicus Aqua Helveticae Baden, Baden, 1976).

Savognin, Surses und Park Ela

Das Dorf Savognin wurde 1154 erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Chur erwähnt. Das Dorf liegt im Surses-Tal und im Parc Ela, dem grössten regionalen Naturpark der Schweiz.

Im Tal zeugen Überreste und archäologische Ausgrabungen von der Nutzung der Pässe Julier und Septimer zur römischen Zeit.

Mit Beginn des Tourismus in der Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Reisenden beträchtlich an.

Der gesamte Verkehr überquerte die Steinbrücke von 1682. Die Brücke überspannt die Julia, einen der Hinterrheinflüsse. Während der Reformation (um 1525-1530) blieb das Dorf katholisch. Savognin wurde sogar zu einem Dorf gegen die Reformation.

Nicht nur die Brücke wurde von Mönchen gebaut, sondern auch drei (barocke) Kirchen im kleinen Dorf und das Pfarrhaus. Die Residenz Gabriel ist das ehemalige Eigentum des Bischofs von Chur. Damit wurde die Kirche zum grössten Arbeitgeber des Dorfes.

Diese Region im Kanton Graubünden hat zahlreiche Kunstschätze von nationaler Bedeutung (z.B. die karolingische Kirche St. Peter in St. Mistail) und ist eine alte Transitroute.

Der Julierpass wurde bereits in der Römerzeit benutzt. Auf dem Pass (2284 M.ü.M.) sind noch heute zwei römische Säulen die stummen Zeugen.

Der Septimerpass war jedoch schon immer ein Konkurrent, auch in der Zeit der Römer. Der Septimerpass führt direkt ins Bergell und nach Italien, während nach dem Julierpass der Malojapass noch auf der Strasse ins Bergell liegt.

Nach der Eröfnung des Splügen- und des Gotthardpasses im dreizehnten Jahrhundert wurden der Julier- und der Septimerpass immer weniger befahren.

Mit dem Aufkommen des Tourismus und der Verbreiterung der Julierstrasse im 19. Jahrhundert gewannen der Julierpass und damit Oberhalbstein wieder an Bedeutung.

Von Chur aus fuhren zahlreiche Postkutschen über diesen Pass ins Oberengadin. Das Posthotel Löwen in Mulegns war ein wichtiger Rastplatz.

Mit der Eröffnung des ersten Gotthardtunnels 1882 und der Albulabahn 1903 verlor die Julierstrasse jedoch an Bedeutung.

Hinzu kam, dass in Graubünden bis 1925 ein Fahrverbot für Autos bestand. Erst 1925 wurde dieses Verbot durch eine Volksabstimmung aufgehoben. Für die Region war es jedoch zu spät, und sie befand sich ausserhalb der Hauptströme von Handel und Tourismus.

Bis zum Aufkommen des Massentourismus war Oberhalbstein in einen tiefen Schlaf gefallen.

Ab den 1960er Jahren änderte sich diese Situation. Von Tiefencastel (in der Nähe des karolingischen Klosters St. Mistail) geht es über die Schlucht Crap Ses (oder den Tunnel) ins Tal und den schönen Naturpark Ela.

Das Rätoromanische (Surmeirisch oder Surmiran) ist die Originalsprache, obwohl Deutsch zunehmend die Oberhand gewinnt.

Die Julierstrasse führt über Savognin und Rona nach Mulegns und zum Marmorera-Stausee. Die Stadt Marmorera verschwand 1954 in den Wellen und wurde an anderer Stelle wieder aufgebaut (natürlich nach einem Referendum).

Marmorera

Bivio ist die letzte Stadt für den Julierpass. Im Mittelalter wurde Bivio Stabulum Bivio genannt, der Stall an der Kreuzung (bi via).

Mit gutem Grund, denn hier hat man die Wahl zwischen dem Septimerpass, dem Julierpass oder dem Stallerberg.

Bivio ist ein Knotenpunkt dreier Kulturen und Sprachen: der deutschsprachigen Walser von Avers, der italienischsprachigen Bewohner des Bergells und der romanischen Bevölkerung.

Deutsch und Romanisch sind die dominierenden Sprachen in Bivio, obwohl auch Italienisch gesprochen wird, auch nach der Fusion mit anderen (romanischsprachigen) Gemeinden im Tal (Cunter, Marmorera, Mulegns, Riom, Salouf, Savognin, Parsonz, Sur und Tinizong-Rona).

Diese Gemeinde heisst Surses und hat etwa 2 500 Einwohner.  Nach der Überquerung des Julierpasses erreicht man das Oberengadin.

Allegra

(Quelle: www.valsurses.ch)

Parc Ela und Giovanni Segantini

Ende des 19. Jahrhunderts machte Giovanni Segantini (1858-1899) die Landschaft des Surses in Graubünden berühmt.

Die beiden Talschaften Albula und Surses (Oberhalbstein) bilden heute den Parc Ela. Dazu zählen 21 Gemeinden, mehrheitlich im Gebiet des rätoromanischen Idioms Surmiran gelegen. Es gibt drei Sprachen: Deutch, italienisch und Surmeiran.

Der Parc Ela hat circa 6.000 Einwohner*innen. Savognin, Bergün, Tiefencastel, Riom-Parsonz, Filisur, Bivio, Lenz, Tinizong und Alvaneu sind die grössten Gemeinden.

Die Region kennt auch viele Burgen, (romanische) Kirchen (Mistail zum Beispiel) und die schönen Engadiner Häuser im Albulatal, Filisur und Bergün.

Wildbäche, landwirtschaftlich genutzten Talboden,, Schluchten, Berge und Wälder formen ein ideales Mosaik auf engsten Raum für eine grosse Vielfalt von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

(Quelle: H. Gredig (Hrsg), Parc Ela. Ein Wegweiser zu Natur un Kultur im Albulatal und Surses, Bern, 2009).

Der Glacier Express

Die reise des sogenannten Glacier Express führt über 291 Brücken und durch 91 Tunnel über die Schweizer Alpen, von Zermatt und dem Matterhorn nach St. Moritz. Durch abgelegene Täler, steile Klippen, Bergdörfer, durch die schöne Rheinschlucht (die Rheinschlucht), den Grand Canyon der Schweiz, und den 2033 Meter hohen Oberalppass, dem höchsten Punkt der Reise.

Die Bahn durchquert auch das Albulatal und das beeindruckende Landwasserviadukt. Einer der Ingenieure, die das alles möglich machten, war Richard Coray (1869-1946). Er entwickelte ein System, um die Probleme beim Bau der vielen Viadukte zu lösen.

Die Instandhaltung dieser Viadukte ist auch ein riesiger Betrieb und Kunstwerk an sich, ähnlich den Werken von Christo Vladimirov Javacheff oder Christo (1935-2020).

(Quelle und weitere Informationen: www.glacierexpress.ch).

Benedikt Fontana

Um die zunehmende Macht der Habsburger und ihr Interesse an Graubünden einzudämmen, schlossen Gemeinden im Engadin, Bergün, Oberhalbstein und Chur 1367 den Gotteshausbund.

Der Graue oder Obere Bund (Gebiet um Vorderrhein und Hinterrhein) und der Zehngerichtebund (elf Gemeinden in Nordgraubünden) folgten 1424 und 1436.

Zur Zeit des Schwabenkrieges 1499 zwischen den Eidgenossen und den Habsburgern drang Kaiser Maximilian (1469-1519) ins Engadin ein, um das Münstertal und die Pässe zu erobern (Deshalb der Name Engadinerkrieg neben Schwabenkrieg oder Schweizerkrieg).

Dies führte am 22. Mai 1499 zur Schlacht bei Calven (Chalavaina in der romanischen Sprache). Der Bündner Armeekommandant Benedikt Fontana führte  seine Truppen zum Sieg. Er überlebte seine Tapferkeit nicht.

Maximilian verlor nicht nur diese Schlacht sondern den Schwabenkrieg im Westen. Die politische und militärische Macht der Habsburger war für immer beendet.

(Quelle: T. Cavadini Canonica, A. Canonica, Das Engadin. Kurze Geschichte einer Alpinen Welt, Sondrio 2009).

Die Rätischen Alpenpässe

Die Rätischen Alpenpässe spielten ihre historische Rolle von der römischen Zeit über das Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.

Das Territorium dieser Pässe deckt sich mit dem Territorium des heutigen Kantons Graubünden, dem St. Galler Rheintal, Liechtenstein, Vorarlberg, dem Distrikt Landeck, dem Vinschgau, dem Raum von Bormio, Teilen des Veltins, dem Urserental und dem Sarganserland.

Insgesamt gibt es heute 33 Pässe in diesem Gebiet: Albula, Aprica, Arlberg, Bernhardin, Bernina, Chaschauna, Crispalt/Oberalp, Flüela, Fraele, Fuorn/Ofen, Julier, Krüzli, Kunkels, Lembra/Kisten, Lenzerheide, Livigno, Lukmanier, Lunghin, Majola, Muretto, Reschen, Saint-Luzisteig, San Marco, Scaletta, Schlappin, Segnes, Septimer, Splügen, Strela, Valserberg, Umbrail, Veptga/Panixer und Wolfgang.

Zu den am frühesten in den römischen literarischen und historischen Quellen erscheinenden Pässen gehören der Splügenpass und der Septimerpass.

Der Bernhardin, der Julier, der Albula, der Ofen, der Reschen und weitere Pässe erscheinen erst in Dokumenten aus dem hohen Mittelalter.

Die Pässe und ihre historische, ökonomische und kulturelle Bedeutung prägen diese Region und ihre Identität aber immer noch.

(Quelle: M. Bundi, Cr. Collenberg, Rätische Alpenpässe, Chur 2016).

Der Schweizerische Nationalpark

Der Schweizerische Nationalpark wurde am 1. August 1914 gegründet und würde damit auch zum ersten Naturpark der Alpen.

Er befindet sich im Kanton Graubünden, im Engadin. Seit 2010 ist er zusammen mit dem regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair ein von der UNESCO geschütztes Biosphärenreservat.

Der Park genießt eltweit hohes Ansehen und gehört in Bezug auf das Schutzgebiet zur höchsten Kategorie.

Der Höhenunterschied innerhalb des Gebirgsparks beträgt 1 400 bis 3 173 Meter (Piz Pisoc), es gibt rund 100 Vogelarten, 36 Säugetiere und , 650 Pflanzen. 28% des schönen Parks besteht aus Wäldern. Für Besucher stehen 80 km Wanderwege zur Verfügung.

Das Besucherzentrum in Zernez bietet Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die geologische Entwicklung, Wasserquellen, Bäche, Flora und Fauna.

(Quelle und weitere Informationen: www.nationalpark.ch).