Parc Ela und Giovanni Segantini
9 April 2019
Ende des 19. Jahrhunderts machte Giovanni Segantini (1858-1899) die Landschaft des Surses in Graubünden berühmt.
Die beiden Talschaften Albula und Surses (Oberhalbstein) bilden heute den Parc Ela. Dazu zählen 21 Gemeinden, mehrheitlich im Gebiet des rätoromanischen Idioms Surmiran gelegen. Es gibt drei Sprachen: Deutch, italienisch und Surmeiran.
Der Parc Ela hat circa 6.000 Einwohner*innen. Savognin, Bergün, Tiefencastel, Riom-Parsonz, Filisur, Bivio, Lenz, Tinizong und Alvaneu sind die grössten Gemeinden.
Die Region kennt auch viele Burgen, (romanische) Kirchen (Mistail zum Beispiel) und die schönen Engadiner Häuser im Albulatal, Filisur und Bergün.
Wildbäche, landwirtschaftlich genutzten Talboden,, Schluchten, Berge und Wälder formen ein ideales Mosaik auf engsten Raum für eine grosse Vielfalt von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.
(Quelle: H. Gredig (Hrsg), Parc Ela. Ein Wegweiser zu Natur un Kultur im Albulatal und Surses, Bern, 2009).
