Gilbert & George. The Locarno exhibition


Union Dance, 2008, 226 x 190 cm © 2020 Gilbert & George - courtesy Arndt Collection

Die Ausstellung (bis 18. Oktober) entstand in enger Zusammenarbeit mit dem englischen Künstlerpaar Gilbert & George. Die Ausstellung konzentriert sich auf ihre Arbeit von 2008 bis 2016. Die Ausstellung von sechzig Werken wurde speziell für diese Museumsräume auf der Grundlage von Themen und stilistischen Merkmalen eingerichtet. Die Aufführungen mit ihren leuchtenden Farben und ihrer spiegelnden Symmetrie verwandeln den Museumssaal in ein grosses Fresko.

Isa Genzken


Katalog, Isa Genzken - Works from 1973-1983. Bild: Kunstmuseum Basel

Isa Genzken (1948) gehört zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Schaffen bewegt sie sich innerhalb unterschiedlicher Disziplinen wie Skulptur, Installation, Architektur, Fotografie, Film und Malerei. Mit der häuserübergreifenden Ausstellun (Isa Genzken – Works from 1973-1983) lenkt das Kunstmuseum Basel den Blick auf das künstlerische Werk, das sie im ersten Jahrzehnt ihres Schaffens formuliert hat. Das Vorhaben konzentriert sich auf die Aufarbeitung der Jahre von 1973 bis 1983.

Welcome on Board


Bild: Das Gelbe Haus, Flims

Es ist rund 40 Jahre her, als die ersten Personen in der Schweiz Snowboards aus Amerika importierten und ausprobierten. Die einstigen Aussenseiter, die man damals nicht einmal auf die Pisten liess, nehmen nun sogar an Olympia teil oder befahren die steilsten Hänge. Die Ausstellung bietet einen Überblick über diese Jugend- und Sportbewegung von ihren Anfängen bis heute. Der Fokus reicht vom globalen Blick bis nach Flims-Laax.

Taro Izumi.ex


Bild: Tinguely Museum, Basel

Taro Izumi (1976) hat ein einzigartiges kreatives Universum geschaffen. Seine Ausstellungen lassen Skulptur, Installation, Performance und Videokunst miteinander verschmelzen. Die verwendeten Materialien – wie Holz, Textilien, Pflanzen, Pelz oder auch Möbel und allerlei rezyklierte Elemente – verbinden sich zu präzise arrangierten Konstruktionen, die gleichermassen Ergebnis modernster Technologie und ausgiebiger Reflexion als auch spontaner Energie und einer gewissen Unmittelbarkeit sind. Die Werke in der Ausstellung wurden von der Künstler für den Raum des Museums und aktuelle kulturelle, soziale und sanitäre Fragen wie Covid 19 geschaffen.

Kunst und Kino


Bild: Fondation Hermitage, Lausanne

In Zusammenarbeit mit der Cinémathèque française und der Réunion des Musées Métropolitains Rouen Normandie beleuchtet die Ausstellung die wechselseitigen Einflüsse zwischen Filmemachern und bildenden Künstlern, von den ersten Filmen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Nouvelle Vague. Die Ausstellung blickt schwerpunktmässig auf den Dialog zwischen Filmausschnitten, -plakaten und -modellen und bedeutenden Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Gemälden. Für die Ausstellung sind Themenblöcke entworfen, die den Dialog zwischen dem Kino und den bildenden Künsten chronologisch nachzeichnen.

 

Reben und Natur


Bild: J. Magelisch/Weinmuseum, Siders

Das Museum greift ein aktuelles Thema auf. Welche Folgen hat die globale Erwärmung auf die Weinberge? Wie sieht es mit den Hybridreben aus? Ist der biologische Weinbau rentabel? Die Ausstellung untersucht diese verschiedenen Themen, präsentiert wissenschaftliche Fakten und lädt zum Nachdenken ein. Das Besucherzentrum Pfyn-Finges in Salgesch erzählt die Geschichte des Salgescher Weinbergs, der sich am Rande des geschützten Pfynwalds befindet, und den Kampf gegen den Rückgang der Biodiversität in den 1980er Jahren.

Die Skeletten von Aventicum


Die Untersuchung von Skeletten ist ein wesentliches Forschungsgebiet, um Einblicke in die Bewohner aus der antiken Welt, ihren Gesundheitszustand und ihre Krankheiten, ihre Essgewohnheiten und Mobilität, ihre kulturellen und Umwelteinflüsse zu gewinnen. Die Ausstellung informiert anhand von Knochen und Zähnen über die Bewohner der römischen Stadt Avenches (Aventicum). Mit modernsten Techniken kehren die anonymen Bewohner der römischen Stadt Aventicum und der Schweiz in das (Alltags-)Leben zurück.

Die Juragewässerkorrektion


Bild: Schlossmuseum Nidau

Das Museum präsentiert alle Themen in Bezug auf die erste (1868-1891) und zweite (1939, 1962-1973) Juragewässerkorrektion: eine Saamlung von alten Karten, Original-Objekten , Interviews, Geschichten und Anekdoten, Dokumenten, Erklärungen, Videos und Tondokumenten. Die permanente Ausstellung führt chronologisch zu den Themen und stellt Zeitachse der über Jahrhunderte immer wieder wechselnden Wasserstände dar.

Mapping Paul Klee


Paul Klee in der Latomia del Paradiso, Syrakus, 1931, Fotografin: Lily Klee, Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Die Ausstellung zeigt Orte, an denen Paul Klee (1879-1940) gelebt, gearbeitet oder künstlerische Inspiration gesucht hat. Wie auf einer Karte zeichnet sie anhand von Werken, Fotos, Filmausschnitten und Dokumenten Klees Weg von Bern über München, Weimar, Dessau und Düsseldorf und zurück ins Berner Exil nach und nimmt dabei auch seine Bildungs- und Erholungsreisen ans Mittelmeer, an die Nordsee, nach Tunesien oder Ägypten in den Blick. Auch gezielte Exkursionen nach Paris und Berlin zählen dazu, wo er sich ein Netzwerk von Galeristen, Verlegern und Künstlerfreunden aufbaute. Die bekanntesten Sammlungen weltweit und die Geschichten von im Zweiten Weltkrieg verschollenen Bildern werden auch vorgestellt.

Brecht Evens. Night Animals


© Brecht Evens «Les Rigoles» Actes Sud 2019 Courtesy Galerie Martel Paris

Brecht Evens (1986, Hasselt, Belgien) begeistert mit seiner Aquarelltechnik. Seine Bücher faszinieren dank den glühenden, und magisch aufgeladenen Bildern, in denen alles virtuos ineinandergreift, die Figuren, die Hintergründe und auch die ebenfalls mit Pinsel hingetupften Texte. Für seine in mehrere Sprachen übersetzten Graphic Novels hat er zahlreiche renommierte Preise gewonnen. Das Museum Basel zeigt die teilweise grossformatigen Originale des aufstrebenden Künstlers in einer Ausstellung, die alle Werke umfasst.