Die Eidgenossen und die Besetzung von Neuenburg

d’’Orléans-Longueville Von 1395 bis 1503 gehörte die Grafschaft durch Erbschaft zu deutschen Fürsten (Freiburg und Hochberg) und von 1504 zur französischen Dynastie d’Orléans-Longueville. Eidgenossen 1512-1529  Nach 1504 verlieren die Fürsten von d’Orléans-Longueville das Interesse. Stattdessen tauchen die Eidgenossen auf. Die Burgunderkriege (1474-1477) waren gerade vorbei und bis 1515 (Marignano) waren sie in Siegeslaune. Neuenburg galt … Weiter » „Die Eidgenossen und die Besetzung von Neuenburg“

Das Dorf Gersau, die kleinste Republik Europas

In ihrer jahrhundertelangen Entwicklung zum Nationalstaat wuchs die Schweiz auf heute 26 Kantone. Dabei hat jeder Kanton seine eigene Geschichte. Der Kanton Graubünden zum Beispiel ist aus einem jahrhundertealten Bündnis von drei Regionen hervorgegangen, nämlich dem Gotteshausbund, dem Grauen oder Oberen Bund und dem Zehngerichtebund. Fast drei Jahrhunderte später (1798-1815) haben sich diese Bündnisse im Jahr … Weiter » „Das Dorf Gersau, die kleinste Republik Europas“

Wilhelm Tell

Die Geschichte von Wilhelm Tell ist bekannt. Ob er existiert, ist fraglich und gleichzeitig irrelevant. Es ist nicht notwendig, die Legende von Romulus und Remus oder der Göttin Athene ernst zu nehmen, oder ihnen nicht die Ehre zu erweisen, Rom und Athen gegründet zu haben. Die Geschichte von Wilhelm Tell ist relevant, wenn es um … Weiter » „Wilhelm Tell“

Die Römer, Alemannen und Italiener in Oensingen

Das Schloss Neu-Bechburg aus dem 11. und 12. Jahrhundert prägt noch heute die Skyline von Oensingen und zeugt von der Bedeutung des alten Handelsweges. Mehr als tausend Jahre zuvor war dieser Ort ein wichtiger römischer Verkehrsknotenpunkt. Von grosser Bedeutung war der Pass über den Grossen St. Bernhard. Kaiser Claudius (10 v. Chr. – 54 n. Chr.) … Weiter » „Die Römer, Alemannen und Italiener in Oensingen“

Das Berner Seeland und der Grosse Moos

Das Berner Seeland im Drei-Seen-Land (Le Pays des Trois-Lacs) wurde von Kelten und ihren Vorgängern und Nachfolgern (Römer, Burgunder und Alemannen) bewohnt. Das Gebiet hat die beiden burgundischen Königreiche (443-534 und 888-1032) erlebt, dazwischen die fränkische und karolingische Herrschaft, sowie die lokalen Herrscher innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.    Nach den französischsprachigen Grafen von Neuenburg … Weiter » „Das Berner Seeland und der Grosse Moos“

La Brévine oder das Sibirien der Schweiz

Die Einwohner von La Chaux-des-Tallières (Kanton Neuenburg) ahnten 1604 nicht, dass ihr Dorf drei Jahrhunderte später La Brévine heissen würde. Noch 1604 mussten die (protestantischen) Einwohner für ihre Gottesdienste nach Môtiers, Le Locle oder Travers gehen. Catherine de Gonzague de Nevers (1568-1629), Ehefrau von Henri I. d’Orléans-Longueville (1568-1591), und der Neuenburger Ständerat (Conseil d’état) genehmigten … Weiter » „La Brévine oder das Sibirien der Schweiz“

Martina, Vinadi und Österreich

Martina, am linken Ufer des Inn gelegen, ist die Grenzstadt zu Österreich. Der alte Gasthof aus dem Jahr 1602 erinnert noch heute an den alten Zoll zwischen dem Freistaat der Drei Bünde (1524-1798) und Österreich. Auch Martina (Martinsbruck) symbolisiert die Geschichte dieser Region. Die Grenze zur Zeit der alten Eidgenossenschaft der zweiundzwanzig Kantone von 1815 … Weiter » „Martina, Vinadi und Österreich“

Tschlin und Umgebung

Wer das Dorf Tschlin (Kanton Graubünden) betritt, stösst auf das Schild „Die schönsten Schweizer Dörfer“. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 1 550 m ü.M. inmitten der Terrassenlandschaft des Unterengadins und mit Blick auf den Inn (En in romanischer Sprache), den Nationalpark mit seinen Bergen und Wäldern. Auch das Dorf  hat neben einer Brauerei … Weiter » „Tschlin und Umgebung“

Der niederländische Dirigent Willem Mengelberg in Zuort und Ramosch

Das Dorf Ramosch und seine nahe gelegenen Weiler Vnà, Zuort, Seraplana, Griosch und Raschvella im Unterengadin (Kanton Graubünden) liegen inmitten jahrhundertealter Ackerbauterrassen (siehe auch unter Natur). Das Gebiet ist seit 4 500 v. Chr. besiedelt. Das trockene,  niederschlagsärmste Klima der Schweiz und der fruchtbare Boden machten den Ackerbau möglich. Die mittelalterlichen Terrassen sind nationales Kulturerbe. … Weiter » „Der niederländische Dirigent Willem Mengelberg in Zuort und Ramosch“

Die Stadt Murten

Murtens Existenz geht auf keltische Zeiten zurück, obwohl es keine archäologischen oder schriftlichen Beweise gibt. Der Name Mori-dûnum leitet sich jedoch von der keltischen Sprache ab und bedeutet Festung am See. Sehr wenig ist bis zum Jahr 1000 bekannt, als die Siedlung Teil des burgundischenKönigreichs war. Nach der Auflösung dieses Königreichs im Jahr 1032 übernahmen … Weiter » „Die Stadt Murten“