Der Boulevard von Montreux, seine Artisten, Touristen und Smoke on the Water

Mehr als zwei Jahrhunderte vor dem „berühmten“ Brand des Casinos von Montreux am 4. Dezember 1971 schrieb Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) im Jahr 1761 seine Nouvelle Héloïse. Lord Byron (1788–1824) schrieb seinen Prisonnier de Chillon im Jahr 1816. Beide Werke waren für den Ruhm des Dorfes Montreux (Kanton Waadt) in der europäischen „beau monde“ sehr einflussreich. … Weiter » „Der Boulevard von Montreux, seine Artisten, Touristen und Smoke on the Water“

Grand Hotel Les Trois Rois in Basel

Das Hotel Les Trois Rois in Basel hat eine Geschichte, die bis zum ersten Gasthaus im 11. Jahrhundert zurückreicht, als das Münster gebaut wurde. Die Bischofsstadt gehörte lange Zeit zum Königreich Burgund (888–1032) und ab 1032 zum Heiligen Römischen Reich. Der deutsche Kaiser Heinrich II. (973-1024) und der letzte burgundische König Rudolf III. (970-1032) besuchten … Weiter » „Grand Hotel Les Trois Rois in Basel“

La Punt Chamues-ch, Mia Engiadina und der Albulapass

Das Dorf Chamues-ch (Kanton Graubünden) gehörte den Grafen von Gammertingen und ging 1137 an das Bistum Chur über. Die Lage am Eingang des Hochtals und am Fuss des Albulapasses führte 1250 dazu, dass der Bischof Volkhard von Chur die Burg Guardaval erbauen liess. Dort residierte ein Vogt in bischöflichem Auftrag. 1440 wurde die Brücke über … Weiter » „La Punt Chamues-ch, Mia Engiadina und der Albulapass“

Scuol, Tarasp und Vulpera im Wandel der Geschichte

Zum ersten Mal wird «Schulle» in einem Dokument von etwa 1095 erwähnt, und zwar in Zusammenhang mit dem Bau eines Benediktinerklosters und einer Kirche. Die Klöster von Marienberg und Müstair, die Herren von Matsch und das Haus Österreich besassen später fast das gesamte Gebiet von Scuol. Erst 1652 hat sich das Unterengadin von Österreich freigekauft. … Weiter » „Scuol, Tarasp und Vulpera im Wandel der Geschichte“

Die Walser, Davos, Holsboer, der Zauberberg, Mann und Kirchner

Vor den Walsern war die Landschaft von Davos (Kanton Graubünden) von romanisch Sprechenden bewohnt. Gemäss einer Urkunde aus dem Jahr 1213 soll Davos von Obervaz, Lenz, Brienz und Alvaneu her besiedelt worden sein. Deutschsprachige Walser unter den Freiherren von Vaz besiedelten das Gebiet. Die Walser waren dazu berechtigt, ihren Lebensraum auch über die Umgebung von … Weiter » „Die Walser, Davos, Holsboer, der Zauberberg, Mann und Kirchner“

Sent, seine Kirchen und das Alberto Giacometti Museum

 Die erste Erwähnung von Sent (Unterengadin, Kanton Graubünden) geht auf das Jahr 930 zurück. Der Name war damals „Sindes“, „Sinde“, „Sinnes“ oder „Sins“. Sent ist der offizielle Name seit 1879. Es hat heute rund 1.400 Einwohner. Im Jahr 1572 erwähnte der Reformator und Chronist Durich Chiampell (1510-1582) über 300 Häuser und ungefähr 1000 Einwohner. Damit … Weiter » „Sent, seine Kirchen und das Alberto Giacometti Museum“

Die Altstadt und die Natur der Bischofsstadt Sitten

Sitten (Kanton Wallis) ist eine der bedeutendsten prähistorischen archäologischen Stätten in Europa. Das Becken der Flüsse Sionne und Rhone sowie die Hügel Valeria (Valère) und Tourbillon sind seit prähistorischen Zeiten kontinuierlich besiedelt. Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. wurde Sitten zur Hauptstadt der Sedunen, einem der vier keltischen Stämme des Wallis. Die anderen Stämme waren … Weiter » „Die Altstadt und die Natur der Bischofsstadt Sitten“

Siders, Muzot und Rainer Maria Rilke

Die mehrheitlich französischsprachige Stadt Siders (Sierre, Kanton Wallis) zeigt noch heute Spuren der verschiedenen Zivilisationen seit der Urzeit. Diese stammten von Jägern, den ersten Bauern, Liguren, Kelten, Römern, Alemannen, Franken, dem Christentum, dem Heiligen Römischen Reich und dann der Republik der Sieben Zehnden (Zenden) und 1815 des Kantons Wallis (Valais auf Französisch). Als kleine Schwester … Weiter » „Siders, Muzot und Rainer Maria Rilke“

Bellwald, Ernen, der Bischof, die Hängebrücke und das Binntal

Das Dorf Bellwald (Gemeinde Bellwald zusammen mit den Weilern Ried, Eggen, Bodmen und Fürgangen) ist das höchstgelegene in der Region Goms (Conches auf Französisch, Kanton Wallis), auf 1560 m ü. M. Höhe. Die im 8. und 9. Jahrhundert eingewanderten Alemannen betrieben im Goms Ackerbau und gründeten die Weiler und Dörfer. Der Name Bellwalderberg taucht in mittelalterlichen Dokumenten … Weiter » „Bellwald, Ernen, der Bischof, die Hängebrücke und das Binntal“

Die alte Bischosfstadt Leuk, der Pfynwald und der Naturpark Pfyn-Finges

Leuk (Loèche auf Französisch), Susten, Erschmatt und einige kleine Weiler bilden die Gemeinde Leuk mit rund 4 .000 Einwohnern. Die Gemeinde Leuk war eine der sieben Zenden oder Zehnden/Dizains oder Gemeinden, die während Jahrhunderten das Oberwallis verwalteten, mit dem Unterwallis als Untertanengebiet. Erst der Einmarsch der Franzosen 1798 beendete diese Teilung des Wallis. Die Stadt … Weiter » „Die alte Bischosfstadt Leuk, der Pfynwald und der Naturpark Pfyn-Finges“