Generalversammlung der Regio Basiliensis

Die schweizerische Organisation Regio Basiliensis feierte am 9. September in St. Louis (Frankreich) ihre 58. Jahresversammlung.

Die Regio Basiliensis vertritt rund 450 Behörden, Unternehmer*innen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen in den Kantonen Jura, Aargau, Elsass, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn.

Ihr Ziel ist es die Zusammenarbeit und Integration in der Rheinregion von Schaffhausen, Baden-Württemberg bis Rheinland-Pfalz und Elsass zu fördern, anzuregen und zu initiieren (siehe Region Basiliensis unter Projekte).

Neben den alljährlichen Themen stand dieses Treffen ganz im Zeichen der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweiz und der Reorganisation des Elsass.

Am 1. Januar 2021 wurden die beiden Departemente Haut-Rhin und Bas-Rhin im Elsass zur Collectivité Européenne D’Alsace (CeA) zusammengelegt. Damit ist das Elsass als Region wieder ein einheitlicher, öffentlich-rechtlich anerkannter Raum.

Dies war der ausdrückliche Wunsch der beiden Departemente. Das Ziel ist mehr Selbstverwaltung und die Bewahrung der eigenen Identität.

Die CeA ist u.a. für die regionale Zusammenarbeit mit grenzüberschreitenden Projekten und die Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Verkehr, Personenverkehr, Energie und Mehrsprachigkeit zuständig. Konkrete Projekte sind der Bau der Eisenbahnlinie vom Flughafen Mulhouse nach Basel und Energieprojekte.

Die Gastgeberin und Bürgermeisterin von St. Louis, Pascale Schmidiger, äusserte sich zuversichtlich. Sie verwies unter anderem auf die erste internationale Eisenbahnlinie der Welt: Basel-Paris (über Strassburg und St. Louis) im Jahr 1845.

Auch die deutschen und schweizerischen Vertreter begrüssten diese neue Initiative der französischen Seite. Der Oberbürgermeister von Weil am Rhein (Deutschland), Wolfgang Dietz, sprach von den Regionen als besten Botschaftern bei der Europäischen Union und in Paris und Berlin.

Denn in den Regionen nimmt die europäische Zusammenarbeit Gestalt an, dort werden konkrete Probleme und Lösungen diskutiert, dort sind die Menschen und die kleinen Unternehmen das Mass der europäischen Zusammenarbeit.

Auch Beat Jans, Regierungspräsident von Basel-Stadt, begrüsste die Initiative und verwies auf die Corona-Krise und die Bedeutung und Notwendigkeit einer regionalen Zusammenarbeit.

Auch der Abbruch der Rahmenabkommensverhandlungen durch den Bundesrat am 26. Mai wurde diskutiert. Die Anwesenden betonten, wie wichtig die weitere Zusammenarbeit der Regionen ist, auch durch die oben erwähnte Botschafterfunktion. Es liegt im Interesse aller Beteiligten, der Regionen, der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten sowie der Schweiz.

Die jährliche Ehrenmedaille wurde von Kathrin Amacker (Präsidentin der Regio Basiliensis) an den Vorstand und die Gründer des Vereins E Friehjohr fer unseri sproch (Le printemps de la langue régionale, der Frühling unserer Sprache) aus Strassburg überreicht. Dieser Verein widmet sich der Erhaltung der (alemannischen) Sprache des Elsass, die den Dialekten von Basel und Baden-Württemberg sehr ähnlich ist.

Korrektorin: Melinda Fechner

Schloss Arenenberg und Kaiser Napoleon III.

Auf der Liegenschaft des Arenenbergs befanden sich im Mittelalter mehrere Häuser. Die schlossanlage des 16. und beginnenden Jahrhundert ist heute an vielen stellen nachvolziehbar. Anton Prosper von Streng (1694-1781) kam im 18. Jahrhundert in den Besitz des Arenenbergs.

Sein Enkel Johann Baptist von Streng verkaufte den Arenenberg im Februar 1817 Hortense de Beauharnais (1783-1837), frühere Königin von Holland (1806-1810). Louis Napoleon (1808-1873), das einzige Kind von Hortense, kam mit seiner Mutter an den Bodensee und wuchs hier auf.

Es entstand ein Landsitz mit Pariser Charme und ein Landschaftspark. Seit 1832 galt er als Anwärter auf der Thron Frankreichs. Er lebte abwechselnd auf dem Arenenberg und im Schloss Gottlieben.

Frankreich wählte ihn 1848 zum Präsidenten der Zweiten Republik, vier Jahre Später zum Kaiser.1870 und 1871 setzten der preussisch-französische Krieg und eine Revolution seiner Herrschaft eine Ende.

Kaiserin Eugénie (1826-1920) verschenkte das Schloss 1906 an den Kanton Thurgau. Sie knüpfte daran eine Bedingung, In den Gebäuden müsse ein Museum eingerichtet werden, das heutige Napoleonmuseum. Das Museum entspricht weitestgehend dem Zustand der Kaiserzeit.

Mit der Bezeichnung Schloss Arenenberg ist das ganze Komplex gemeint: die Gebäude des Bildungs- und Beratungszentrum und das Museum. Der Arenenberg war schon immer vom vielfärtigen Gärten, eine Eremitage, ein Arboretum, Wein- und Obstbau umgeben.

(Quellen: D. Gügel, Arenenberg, Labhard Medien, Konstanz; Napoleonmuseum Arenenberg).

Korrektorin: Melinda Fechner

Salenstein

Gottlieben

Eine der kleinsten Gemeinden der Schweiz verdankt ihre Entstehung dem Bischof Eberhard von Konstanz. Gottlieben (Kanton Thurgau) liegt am Seerhein, der kurzen Wasserstrasse zwischen Bodensee und Untersee.

Er liess 1251 eine Wasserburg bauen um so Konflikten mit den Bürgerschaft von Konstanz auszuweichen und den Handelsverkehr nach Gottlieben um zu leiten. Das Schloss war also Bischofs-Residenz. Der Ort wurde als Stadt angelegt und befestigt und ein Wahrenumschlag- und Handelsplatz entstanden.

Während des Konstanzer Konzils (1414-1418), wurde sie zum Kerker des abgesetzten Papstes Johannes XXIII (1370-1419) und des böhmischen Reformators Jan Hus, (1369-1415). Er starb am 6. Juli 1415 zu Konstanz auf dem Scheiterhaufen. Sein Tod löste die Husittenkriege (1419-1434) aus, die von Brandenburg bis Bayern und Ungarn halb Europa verwüsteten.

Mit der Reformation übernimmt Gottlieben den evangelischen Glauben. Die Schrecken des 30-jährigen Krieges verwüsteten den Ort.

Hortense de Beauharnais (1783-1837) Ex-Königin von Holland, Stieftochter und Schwägerin des Kaisers Napoleon I., tratt 1817 ihr Exil im nahen Schlösschen Arenenberg an. Ihr Sohn, Prinz Louis Napoleon, erwarb 1836 das Schloss Gottlieben und lässt dessen Wohntrakt neugotisch umbauen. 1852 besteigt er als Napoleon III. den Kaiserthron Frankreichs.

Das Ortsbild wird geprägt von wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, einer schönen Platanenallee und Schloss Gottlieben.

(Quelle: www.gottlieben.ch).

Korrektorin: Melinda Fechner

Seeburgpark Kreuzlingen

Ein Grossteil der Weiher im Seeburgpark ist als Amphibiengebiet von nationaler Bedeutung ausgeschieden.

Hier sind kleinere und grössere Tiere beheimatet. Auch für Vögel bietet die Landschaft einen wichtigen Lebensraum. Im Tierpark werden seltene und gefährdeteTierrassen gehalten. Der Park beherbergt auch einzelne Wildtierarten.

Die Wollschein-Insel dient Wasservögeln als Rastplatz und Lebensraum. Der rund 480 000 m2 grosse Park bietet auch eine grosse Artenvielvalt von Pflanzen. Das Seemuseum bietet Einblicke in Leben und Arbeiten auf dem Bodensee heute und in früheren Zeiten.

Quelle: www.thurgau-bodensee.ch

Korrektorin Melinda Fechner

Die Seeburg von Kreuzlingen

Die Seeburg wurde im Jahr 1598 erbaut. Während der Belagerung 1633 wurde es durch schwedische Truppen abgebrannt und 1664 verkauft. Das Kloster Kreuzlingen baute es wieder auf, bevor es nach der Klosteraufhebung im Jahr 1848 an den Kanton Thurgau ging.

1870 wurde das Schloss im Seepark zum heutigen Aussehen umgebaut. Seit 1958 ist das Schloss im Besitz der Stadt Kreuzlingen und wurde umfassend renoviert.

Bis zur Seeaufschüttung in den sechziger Jahren stand die Seeburg direkt am Ufer des Bodensees. Seit 1993 befinden sich im Schloss ein Restaurant und verschiedeneRäumlichkeiten für Events, Versammlungen, Feste und Seminare.

(Quelle: www.schloss-seeburg.ch).

Korrektorin: Melinda Fechner

Propsteikirche in Wagenhausen

Die Propsteikirche in Wagenhausen (Kanton Thurgau) ist ein ehemaliges Kloster am Ufer des Rheins, welches 1083 vom Tuoto von Wagenhausen gestiftet wurde.

Die Kirche ist eine dreischiffige, romanische Basilika im lombardischen Stil. Das nördliche Seitenschiff wurde um 1600 abgerissen.

Von der Malerei des 13. Jahrhunderts ist diejenige am Triumphbogen erhalten. Die Fresken der heiligen Agatha (Nordwand), des heiligen Sebastian (Chor) und des heiligen Antonius und Benedikt (Seitenapsis) entstanden nach 1500, der Taufstein ist aus dem Jahr 1512. Die Kanzel datiert aus dem 17. Jahrhundert.

Im Glockenturm hängen drei Glocken: eine Marienglocke von 1291, eine grosse Glocke von 1514 und eine kleine von 1953. Die Marienglocke ist die ältesten noch funktionierenden Glocken der Schweiz.

1525 folgte die Aufhebung der Propstei und seit 1529 dient die Kirche der evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche.

(Quelle: www.thurgau-bodensee.ch).

Korrektorin: Melinda Fechner

Die längste gedeckte Holzbrücke

Die Holzbrücke verbindet die deutsche Stadt Bad Säckingen (Baden Württemberg) mit der Gemeinde Stein im Fricktal (Kanton Aargau). Mit ihrem 204  Metern ist sie die längste gedeckte Holzbrücke Europas.

Die Holzbrücke ist in den Colmarer Annalen aus dem Jahr 1272 erstmals urkundlich erwähnt und bestand damals aus zwölf hölzernen Pfeilern.

Mehrfach wurde die Holzbrücke durch Kriege und Hochwasser zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Das Fricktal und die Holzbrücke waren im 2. Weltkrieg zeitweise komplett gesperrt.

Nach über 500-jähriger Zugehörigkeit zum Hause Habsburgs-Österreich wurden das Fricktal und der Rhein als Folge politischer Umwälzungen zur Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz (Friede von Lunéville, 1801). Das Fricktal war bis 1799 österreichisch.

Zwischen dem Grossherzogtum Baden und dem Kanton Aargau soll der Talweg des Rheins (die grösste Tiefe des fliessenden Stromes) die Landesgrenze ausmachen, bei Brücken aber die Mitte. Auf der Mitte der Brücke wurde ein Grenzzeichen errichtet.

Die Instandhaltung der Brücke wurde bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen Brückenzoll finanziert. Diese Gelder wurden auf der schweizerischen Seite in einem Brückenhaus erhoben.

Korrektorin: Melinda Fechner

Die Denkmaltage 2021

Die 28. Europäischen Tage des Denkmals wurden am 1. September 2021 in Genf mit einer Feier offiziell eröffnet. Die Eröffnung illustrierte das Motto der Europäischen Tage des Denkmals «Gewusst wie − Faire et savoir-faire – Saper fare – Savair co far».

Mehr als 400 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz finden am 11. und 12. September 2021 statt. Rund 400 kostenlose Führungen, Spaziergänge, Ateliers oder Gesprächsrunden stehen in der ganzen Schweiz zur Auswahl.

Sie zeigen, wie schützenswerte Werke gekonnt restauriert und für die Nachkommen erhalten werden können. Das Denkmaltagepublikum erlebt historisches Handwerk hautnah, macht selbst mit oder blickt Handwerkerinnen und Handwerkern über die Schultern.

Materialien und Konstruktionen überdauern die Jahrhunderte – vorausgesetzt, sie sind hochwertig, und wir wissen, wie sie instand zu halten sind.

Es geht um die Fragen, was ein Kulturgut ausmacht, wie wir es pflegen und weiterentwickeln können. Was benötigen wir, damit Materialien und Konstruktionen nicht wie billige Massenware nach kurzer Zeit zerfallen? Um schützenswerte Werke gekonnt zu restaurieren und für die Nachkommen zu erhalten, braucht es fachspezifisches Wissen und Fertigkeiten.

In der Schweiz existieren rund 300 Handwerksberufe. Um die handwerklichen Fähigkeiten und das damit verbundene Wissen zu erhalten, braucht es erstens Aus- und Weiterbildungen.

Die Denkmaltage 2021 haben zum Ziel, den Spannungsbogen von den jahrhundertealten zu den modernen Techniken aufzuzeigen.

(Weitere Informationen: www:nike-kulturerbe.ch).

 

Kartause Ittingen, gestern und heute

Um die Mitte des 12. Jahrhunderts wandeln die Truchsessen von Ittingen ihre Burg in ein Kloster um. Die Augustiner betrieben in Ittingen bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts einen Chorherrenstift.

1461 erwarb der Kartäuserorden von den Augustinern den verarmten Chorherrenstift Ittingen. Die erworbenen Bauten waren verwahrlost und mussten umfassend um- oder neu gebaut werden.

Im Sommer 1524 kam es im thurgauisch-zürcherischen Grenzgebiet zu einem Aufstand. Der im Schloss Frauenfeld sitzende, katholische Landvogt hatte in Stein am Rhein einen reformierten Pfarrer gefangen nehmen lassen.

Die wilde Schar geriet ausser Kontrolle und stürmte die Kartause. Der Schaden war immens. Das Kloster erholte sich erst nach Jahrzehnten von den Verwüstungen.

1620 erhielt die Kartause Ittingen eine grosse Geldsumme, um damit sechs Mönchszellen neu zu bauen. Schenkung und Neubauten markieren den Beginn einer Periode wirtschaftlicher und geistiger Blüte der Kartause Ittingen.

Die Urbarien

Josephus Wech (1702 – 1761) war ein herausragender Klosterverwalter. Er sammelte systematisch alle Informationen über die Geschichte, die Güter sowie Rechte und Pflichten des Klosters und notierte diese detailliert in 39 handschriftlichen Büchern. Diese Bücher, die sogenannten Urbarien, beschreiben die Entwicklung des Klosters von 1525 bis 1760.

Von Josephus Wech stammt auch die bemerkenswerte Klostergüterkarte aus dem Jahr 1745. Diese fast 3 x 5 Meter grosse Güterkarte ergänzte die Urbarien, wodurch der klösterliche Besitz rechtsverbindlich festgeschrieben wurde.

Josephus Wech füllte mit dem neuen Urbar die empfindliche Lücke, die der Ittinger Sturm dem Klosterarchiv zugefügt hatte. Josephus Wech gelang es mit diesem neuen Verwaltungsinstrument zudem einen für die damalige Zeit modernen Verwaltungsstil einzuführen.

Im 19. Jahrhundert änderten sich die gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Klöster grundlegend. Die französische Revolution hatte die alte Feudalordnung erschüttert und die napoleonischen Kriege führten auch in der Schweiz zu einer grundsätzlichen Neuordnung des Staates. 1803 wurde der Kanton Thurgau gegründet (Mediationsakte). Der Kanton stellte das Kloster unter staatliche Verwaltung und löste es 1848 auf. Die Klostergebäude wurden verkauft.

1867 erwarb Victor Fehr (1848-1936)  die Kartause Ittingen

Aus dem Kartäuserkloster wurde ein feudaler Landherrensitz. Die Gutsherrenfamilie bewohnte die Räume des Priors. Das Refektorium wurde zum repräsentativen Speisesaal, der Kapitelsaal zum Gesellschaftszimmer.

Der Mönchschor diente der protestantischen Familie bei Taufen, Hochzeiten und Abdankungen als Privatkirche. So wurde die künstlerisch wertvolle Ausstattung aus der Zeit des Klosters zur Kulisse einer gehobenen bürgerlichen Wohninszenierung.

Der Abbruch des Nordflügels des Grossen Kreuzganges mit den nördlichen Mönchshäuschen war der grösste Eingriff in die Klosteranlage. Am Südflügel setzte Victor Fehr um 1880 mit dem Anbau der Loggia mit Terrasse einen markanten baulichen Akzent.

Dieses Bauwerk vor dem Hauptzugang zur Residenz des Gutsherrn verwies mit verschiedenen Zeichen auf die Funktion des Gebäudes als Landherrensitz. Im Innern war die Umwandlung der ehemaligen Klosterküche zur Täferstube im Neorenaissancestil die augenfälligste Manifestation des neuen Hausherrn Victor Fehr.

1977 wurde die Stiftung Kartause Ittingen gegründet, die die Anlage kaufte und ihr eine neue Nutzung zuführte. 1983 konnte das Ittinger Museum eröffnet werden. Das Kunstmuseum Thurgau ist auch im Kloster untergebracht. Das ehemalige Kloster ist heute ein Kultur- und Seminarzentrum und ein Hotel.

(Quelle und weitere Informationen: www.kartause.ch).

Korrektorin: Melinda Fechner

Rathaus Stein am Rhein

Das Rathaus in Stein am Rhein (Kanton Schaffhausen) entstand 1539-1542, die Fachwerkkonstruktion 1745. Lange hatte es auch die Funktion eines Tuch-, Korn- und Kaufhauses.

Seine heutige Gestalt erhielt es 1899. Damals wurden die Markthalle geschlossen und der Erker und die Malereien angebracht.

Die Geschichtsbilder stammen von Carl von Häberlin (1832-1911), die Wappen und Figuren von Christian Schmidt aus Zürich.

Im gotischen grossen Ratsaal befinden sich unter anderem die berühmte Wappenscheibenkollektion von 1542 und eine Waffensammlung.

Im kleinen Ratssaal, der 1766  mit vergoldeter Täfelung im Rokokostil ausgestattet wurde, tagt seit 1542 ununterbrochen der Stadtrat.

(Quelle: www.tourismus.steinamrhein.ch).

Korrektorin: Melinda Fechner