Mürren, Slalom, James Bond, Eiger, Mönch und Jungfrau
20 Januar 2025
Mürren liegt auf einer Höhe von 1650 m und bietet ebenfalls eine atemberaubende Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Engländer haben ab 1850 das Bergsteigen in der Schweiz eingeführt. Sie sind dabei immer erfolgreich geblieben. Ganz anders ist die Situation beim Skifahren. Auch bei dieser Wintersportart waren sie Pioniere, konnten jedoch nie Erfolge verbuchen.

Arnold Lunn (1888-1974) ist der Begründer des heutigen Skislaloms. Das erste Rennen fand 1922 in Mürren (Kanton Bern) statt. Seine Prämisse war klar: Es geht nicht um Schönheit, sondern um Geschwindigkeit. Die Abfahrtszeit war das einzige Kriterium, um den Sieger zu ermitteln. Er formulierte es wie folgt:
„Das Ziel einer Kurve ist es, ein bestimmtes Hindernis zu umfahren und dabei so wenig Geschwindigkeit wie möglich zu verlieren. Deshalb ist eine schnelle hässliche Kurve besser als eine langsame schöne Kurve“.

Der Slalom am Lauberhornrennen im benachbarten Wengen setzt diese Tradition seit 1930 fort, nur die englischen Sieger fehlten von Anfang an. Zwar haben die Engländer den Slalom als (olympische) Sportart erfunden, aber erfolgreich waren sie darin nie.
Trotzdem wird Sir Arnold Lunn, der 1952 für seine Verdienste um die englisch-schweizerischen Beziehungen zum Ritter geschlagen wurde, in Mürren in Ehren gehalten.

Ein weiterer englischer Gentleman war ebenfalls in dieser Gegend anwesend. Das Schilthorn und das Restaurant Piz Gloria wissen einiges über ihn.
James Bond alias 007 war nicht nur an verschiedenen Orten des Landes aktiv, er lebte sogar jahrzehntelang in der Schweiz und fand hier auch seine letzte Ruhestätte, und zwar in Crans-Montana (Kanton Wallis).

Plakat in Grütschalp, Ankunft mit der Gondelbahn von Lauterbrunnen und Bahnhof Grütschalp nach Mürren.

Eine der steilsten Seilbahnen der Welt, von Stechelberg nach Mürren.

Hotel Eiger in Mürren. Es kommen immer viele Engländer nach Mürren, und das aus gutem Grund.
Eindrücke aus Mürren













