Der Bischof von Bazel war auch in Istein und Schliengen in Baden
25 Februar 2025
Das Fürstbistum Basel (nicht zu verwechseln mit der Diözese, der religiösen Macht des Bistums) erstreckte sich vom Jahr 1000 bis zur französischen Invasion 1792 über das Gebiet des heutigen Frankreichs, der Schweiz und Deutschlands. Tatsächlich war es eines der grössten und mächtigsten Bistümer nördlich der Alpen.


Istein
Davon zeugen nicht nur Basel, Pruntrut (Porrentruy) ab 1529 und Arlesheim (ab 1678), sondern auch Orte im heutigen Frankreich und Deutschland. Der Bischof war ein treuer Verbündeter der Habsburger (im Gegensatz zum Bischof von Konstanz!).
Verschiedene Besitztümer, Burgen und Wohnpaläste des Bischofs oder seiner Verbündeten waren jahrhundertelang deren Wohnsitz oder Verteidigungsposition.

Gemeinde Schliengen
Der französische König Ludwig XIV. (1638-1715) war der erste Franzose, der diese Macht einschränkte. Doch sein Landsmann Napoleon (1769-1821) setzte der weltlichen Macht des Bischofs (und des Heiligen Römischen Reiches) ein Ende.
Dennoch sind Erinnerungen an den langen Aufenthalt des Bischofs von Basel noch an vielen Orten in Deutschland sichtbar, z. B. in Schliengen (Wasserschloss Entenstein), Altingen, Mauchen, Steinenstadt, Istein und Huttingen (Baden-Württemberg), die jahrhundertelang im Besitz des Fürstbischofs von Basel waren.
(Quelle und weitere Informationen: Gemeinde Schliengen; Istein (Gemeinde Efringen-Kirchen)



Istein, der Isteiner Klotz, Fort Istein und die St. Veits-Kapelle

