Industriestandort Glarus

Das Dorf Glarus war immer das Verwaltungszentrum des Kantons Glarus. Hier findet jedes Jahr seit 600 Jahren am ersten Maiensonntag die Landsgemeinde statt. Schon um 1740 begann die Industrialisierung des Kantons. In diesem Jahr wurde in einem Gewerbsbetrieb im Oberdorf erstmals im Kanton mit Zeugdruckereien experimentiert. Bald entstand eine wachsende Anzahl von Textil- und Baumwolldruckereien. … Weiter » „Industriestandort Glarus“

Das Schächental und Spiringen

Das Schächental (Kanton Uri) wurde von den Römern erschlossen. Daraufhin kamen die Alemannen, unter anderem die Sippe des Spiro, die sich im heutigen Spiringen niederliessen. An die Alemannenzeit erinnern die zahlreichen Ortsbezeichnungen mit -ingen. Um ca. 650 wurde das Schächental christianisiert. Schon im Jahre 1275 beteiligte Spiringen sich im Streite zwischen Uri und dem Kloster … Weiter » „Das Schächental und Spiringen“

Gedenktafeln für die Gefallenen

Die Kirchgemeinde Mollis (Kanton Glarus) wird erstmals 1283 mit einer Kapelle erwähnt, welche später zur Pfarrkirche erhoben wurde. Bis zur Reformation gehörten auch Näfels und Oberurnen nach Mollis. 1706 wurde die alte Kirche umgebaut und 1760 an ihrer Stelle eine neue von Johann Ulrich Grubenmann (1709-1783) gebaut. 1839 wurden in der Kirche Gedenktafeln für alle … Weiter » „Gedenktafeln für die Gefallenen“

Das Dorf Näfels

Das Dorf Näfels (Kanton Glarus) verdankt seine Ortsbezeichnung der romanischen Besiedlung. Das Lateinische Wort ‘Novale’bedeutet Neuland. Im rätoromanischen wurde dieser Begriff in der Mehrzahl zu ‘Novalis’. In der weitere Sprachentwicklung entstand ‘Novalias’ und daraus die heutige Namensgebung Näfels. Es ist deshalb ein Beweisstück dafür, dass römisch gesprochen wurde. Die den Römern nachfolgenden Alemannen besiedelten die … Weiter » „Das Dorf Näfels“

Wilhelm Tell in Bürglen

Das Dorf Bürglen (Kanton Uri) wird erstmals im Jahr 857 unter dem Namen ‘Burgilla’ urkundlich erwähnt. Die  Heimat Wilhelm Tells gilt als eine der ältesten Siedlungen in Uri. König Ludwig der Deutsche (806-876) schenkte in diesem Jahr die Kapelle samt Leibeigenen, Feldern, Wiesen und Wäldern dem Priester Berold, der viele Jahre der Königstochter Hildegard, Äbtissin … Weiter » „Wilhelm Tell in Bürglen“

Stans und Nidwalden

Das Dorf Stans ist Hauptort des Kantons Nidwalden. Es ist das älteste Siedlungsgebiet des Nidwalder Tal. Die ersten menschlichen Spuren lassen sich bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Der ursprungliche römische Name ist Stagnum. Die ersten Alemannen lassen sich im 7.und 8. Jahrhundert nieder. Das erste Gotteshaus wird dann erbaut. Die Schweizer Geschichte wurde … Weiter » „Stans und Nidwalden“

Die Schlachtkapelle Sempach

Nach einer ungesicherten Überlieferung steht die Kapelle in Sempach an der Stelle, wo Herzog Leopold III. (1343-1386) fiel. Für ihn und weitere Gefallene aus dem österreichischen Adel soll hier ein Jahr nach der Schlacht eine Gedenkstätte errichtet worden sein. Der eigentliche Kapellenbau geht auf das Jahr 1472/1473 zurück. Für die Zeit von 1551-1554 ist eine … Weiter » „Die Schlachtkapelle Sempach“

Die historischen Bauten von Sursee

Die Stadt Sursee  (Kanton Luzern) ist reich an historischen Bauten von der Spätgotik bis ins 20. Jahrhundert. Das Kapuzinermuseum befindet sich im Kloster aus dem Jahren 1606-1608 und widmet sich dem Leben und der Geschichte der Kapuziner. Das Rat- und Markthaus der Stadt Sursee (Kanton Luzern) wurde 1539-1546 durch Baumeister Jakob Zumsteg im Stil der … Weiter » „Die historischen Bauten von Sursee“

Die Ronmühle in Schötz

Die 400-jährige Ronmühle in Schötz (Kanton Luzern) beherbergt die rund 7000 Objekte des 2002 verstorbenen Paul Würsch. In der alten Mühle finden Sie all jene Gegenstände, die das Leben der gewöhnlichen Menschen im Luzerner Hinterland während vieler Generationen prägten. Die Sammlung  ist in verschiedenen Räumen im historischen Mühlengebäude zuordnet. Es entstanden beispielsweise ein Wohn-, ein … Weiter » „Die Ronmühle in Schötz“

Die Plantas und die Chesa Poult in Zuoz

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches stand um das Jahr 500 das ganze Engadin unter der Herrschaft der Ostgoten. Um 539 kam das Land unter die Oberhoheit der Franken. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 843. Der Name Zuoz hängt wahrscheinlich mit suot (unter auf Romanisch) zusammen. Um das Jahr 1000 besass der Bischof … Weiter » „Die Plantas und die Chesa Poult in Zuoz“