Textilland Ostschweiz

Die Ostschweiz ist ein eigentliches Textilland. Lange zählte sie zu den weltweit wichtigsten und grössten Exportgebieten für Stickereiprodukte. Um 1910 kam über die Hälfte der weltweiten Produktion aus der Ostschweiz. Die Stickerei bildete mit einem Anteil von rund einem Fünftel den grössten Exportzweig der gesamten Schweizer Wirtschaft. Der erste Weltkrieg brachte das Ende der Stickerei-Hochblüte … Weiter » „Textilland Ostschweiz“

Flüeli, Niklaus von Flüe, das Stanser Verkommnis und die Kapellen

Das Dorf Flüeli (Kanton Obwalden) liegt auf einer Hochebene. Niklaus von Flüe (1417–1487) lebte in  diesem Dorf. Die Zeitgenossen sahen in ihm einen Heiligen. Im Jahr 1947 erfolgte tatsächlich die Heiligsprechung. Auf dem Stammgut der Familie von Flüe steht sein Geburtshaus. Er baute ein neues Wohnhaus, in dem er zwanzig Jahre mit seiner Frau Dorothee … Weiter » „Flüeli, Niklaus von Flüe, das Stanser Verkommnis und die Kapellen“

Tiefencastel

Das Dorf Tiefencastel (Tüffenkasten im Mittelalter) liegt am Fuss des Albula- und Julierpasses. Auf dem Hügel war in der Römerzeit eine Burg. Das Dorf war Teil des Hochgerichts Oberhalbstein im Gotteshausbund. 1343 wurde die heutige Kirche St. Stefan erweitert und 1650 durch Kapuziner neu erbaut und mit bedeutenden Schnitzereien und Malereien ausgestattet. Bis 1900 führte die … Weiter » „Tiefencastel“

Meltingen und seine Wallfahrtskirche

Meltingen gehört als Teil der alten Herrschaft Gilgenberg seit Jahrhunderten zu Solothurn. Etwa 40 m über dem Dorf steht die Wallfahrtskirche „Maria im Hag“. Bereits im Jahr 1375 wurde die Kirche in Urkunden erwähnt. Eine Kapelle dürfte sogar schon früher auf dem Hügel gestanden haben. Nach der Überlieferung soll die heutige Kirche 1519 zusammen mit den … Weiter » „Meltingen und seine Wallfahrtskirche“

Kulturpfad Teufen

Der Kulturpfad Teufen (Kanton Appenzell Ausserrhoden) führt durch das Dorf und seine interessante Geschichte. Stattliche Kaufmanns- und Fabrikantenhäuser, Kirche, Gemeindehaus und Schule zeugen vom Wohlstand. Die Grundlage bildete ab dem 17. Jahrhundert die Textilindustrie. Das Dorf ist eines der schönsten Dörfer der Voralpenwelt. Der Name Teufen erscheint erstmals auf einer Urkunde von 1272 “Tiuffen”, in … Weiter » „Kulturpfad Teufen“

Bever in Graubünden

Bever (Kanton Graubünden), dessen Name auf das keltische Beberos, Biber, zurückgeht, wurde 1137 erstmals im Gammertinger Vertrag, einer Verkaufsurkunde der Grafen von Gammertingen mit dem Bischof von Chur, erwähnt. 1499 brandschatzten die Österreicher das Dorf. 1539 wurde Bever eine selbstständige Gemeinde. Bever ist ein intaktes Engadiner Dorf mit vielen gut erhaltenen Gebäuden, welche zum grossen Teil aus dem 17. … Weiter » „Bever in Graubünden“

Kloster wurde Klosters

Das Kloster oder Spital wurde 1222 in einer Bulle des Papstes Honorius III (1150-1227) erstmals erwähnt. Das Dorf Klosters entstand danach. Die Freiherren von Vaz waren die Schutzherren. 1338 kamen das Tal und das Dorf Klosters an die Freiherren von Toggenburg. Die Grafen von Montfort erbten das Gericht Klosters und verkauften es 1477 an Herzog … Weiter » „Kloster wurde Klosters“

Rapperswil, Habsburg und die Eidgenossen

Der ursprüngliche Wohnsitz der Grafen von Rapperswil befand sich in Altendorf (Kanton Schwyz). Die Grafen profitierten von der wichtigen Handelsstrasse über die Bündner Pässe mit der Lombardei und Venedig. 1220 zogen die Grafen auf die heutigen Burghügel. Damit verbindet sich der Ursprung der Stadt. Die Erschliessung der Schöllenenschlucht um 1220 eröffnete einen direkteren Transit über den Gotthard und dürfte … Weiter » „Rapperswil, Habsburg und die Eidgenossen“

Die Rhode Urnäsch in Appenzell Innerrhoden

Urnäsch (Kanton Appenzelle Innerrhoden) ist ein Strassendorf am Linken Ufer der Urnäsch und flächemässig die grösste Gemeinde im ganzen Kanton. Bereits im 9. Jahrhundert kommt der Name ’Urnasca’ vor. Unter der Herrschaft der Abtei St. Gallen bildete das Dorf zuerst mit Herisau einen Bezirk. Im 14. Jahrhundert war es eine Rhode des Amtes Hundwil. 1377 … Weiter » „Die Rhode Urnäsch in Appenzell Innerrhoden“

Emma Kunz in Appenzell Ausserrhoden

Emma Kunz (1892-1951) war eine Künstlerin, Heilerin und Forscherin. Sie lebte von 1951 bis 1963 in Waldstatt (Kanton Appenzell Ausserrhoden). Für sie waren ihre Zeichnungen und Illustrationen keine Kunst, sondern mit ihrer Arbeit als Heilerin verbunden. Der Inhalt ihrer Entwürfe und Illustrationen war ein Leitmotiv für ihren Beruf. In ihren eigenen Worten: „Mass und Zahl … Weiter » „Emma Kunz in Appenzell Ausserrhoden“