London Calling. Schweizerisch-Britischer Kulturaustausch 1580-1780) Image: London Calling. Schweizerisch-Britischer Kulturaustausch 1580-1780. Foto/Photo: TES

Die alte Eidgenossenschaft war schon in der frühen Neuzeit vielfältig vernetzt in Europa und darüber hinaus. Eher wenig bekannt sind die kulturellen Beziehungen der alten Schweiz mit England, denen diese Ausstellung nachspürt.

Zentrales Motiv ist dabei die Reise im Sinne der Mobilität und Migration von Personen, aber auch von Briefen, Büchern und Gedanken. Zum einen kommen die konkreten Bedingungen und Herausforderungen einer Reise in der frühen Neuzeit zur Sprache.

Reisekarte der Schweiz mit den Routen, die William Coxe 1805 zurückgelegt hat. Sammlung: Universitätsbibliothek VB A2:1:70

Zum anderen die Tatsache, dass Reisende ihre Heimat mitnehmen, Kontakte behalten beziehungsweise sich neue aneignen, andere Personen nachziehen, zahlreiche Begegnungen erleben, etwas mitbringen und – oft verändert – zurückkehren.

In diesem Kontext bedeutet «London Calling», dass Engländer zu Besuch kommen, oft um mit reformierten Theologen zusammenzuarbeiten, und umgekehrt, dass Schweizer Geistliche und Gelehrte dem Ruf der grossen Stadt London folgen, eines Zentrums von Wissenschaft und Kultur mit grosser Ausstrahlung. Basel und London bilden die beiden Pole der Ausstellung (London Calling. Schweizerisch-Britischer Kulturaustausch 1580-1780), zwischen denen Reisende und Objekte sich bewegen.

Das Publikum erhält einen spannenden Einblick in die Themen und Formen des interkulturellen Austauschs am Beginn der Neuzeit anhand der reichen Bestände der Universitätsbibliothek Basel.

Eindrücke aus der Ausstellung