850 Jahre Rheinfelden
15 Februar 2026
Die Stadt Rheinfelden (Kanton Aargau) wurde im Jahr 1130 von den Herzögen von Zähringen gegründet. Im Jahr 1218 erhielt die Stadt den Status der Reichsunmittelbarkeit. Sie unterstand direkt dem Kaiser.


Das Rathaus
Zehn Städte stifteten 1980 eine Gedenktafel zur 850-Jahr-Feier der Stadt. Sie ist im Rathaus zu finden. Die Platte zeigt das Wappen der Herzöge von Zähringen, das von den Wappen der zehn Städte umgeben ist: Bern, Thun, Fribourg und Murten in der Schweiz sowie Neuenburg am Rhein, Freiburg im Breisgau, Burgdorf, St. Peter, Bräunlingen und Villingen in Deutschland.



Geschenk der Bürgerschaft beider Rheinfelden (Baden und Aargau) zur 850-Jahr-Feier der Stadt Rheinfelden 1130-1980
Nachdem das Rathaus 1531 abgebrannt war, wurde es neu aufgebaut. Der Turm stammt aus der Zähringerzeit. Die barocke Fassade aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Wappen von Österreich, der Grafschaft Hauenstein, Laufenburg, Säckingen, Rheinfelden sowie des Geschlechts der Truchsessen. Rheinfelden gehörte bis 1803 den Habsburgern.







Die Burg von Rheinfelden
Agnes von Rheinfelden
Erwähnenswert ist Agnes von Rheinfelden (1065-1111), Tochter von Rudolf von Rheinfelden (1025-1080) und Ehefrau des Herzogs Bertold II. von Zähringen, Herzog von Schwaben (1050–1111).




Im Jahr 1080 verlor Rudolf nicht nur eine Schlacht, sondern auch eine Hand, sein Leben und eine Krone, die er vergeblich begehrte. Zu seinem Gedenken gründete Agnes das Kloster St. Peter im Schwarzwald in Deutschland. Dieses Kloster wurde zur letzten Ruhestätte der Zähringer. Die Skulptur der Agnes, die verlorene Krone und die Hand auf der Felseninsel symbolisieren diese Geschichte.
Badekultur in Rheinfelden




(Quelle und weitere Informationen: www.tourismus-rheinfelden.ch)
Eindrücke aus Rheinfelden


Die ‚Kastanienallee‘







Bis 1976 auf der Heuwaage in Basel

Die Feldschlössenen Brauerei



Die St. Martinskirche


Commandantenhaus mit dem Fenster (r), Kapuzinerkirche (l)

Das ehemalige Garnisonsbackhaus

Die Stadtmauer und der Kupferturm

Der Obertorturm

Goldener Adler mit österreichischem Doppeladler

Der Albrechtsbrunnen. Stock und Standbild eines Bannerträgers von 1541. Später nach Herzog Albrecht von Österreich (1397-1439) benannt.






Die Sage vom Schneider erzählt, wie dieser während einer schwedischen Belagerung im Dreissigjährigen Krieg die Stadt rettete, indem er sich in das Fell des letzten Ziegenbocks nähte und meckernd auf der Mauer spazierte. Die Schweden dachten, die Stadt sei noch wohlversorgt, und brachen die Belagerung ab. Die Ziegen sind heute an der Stadtmauer zu besichtigen.


Die Gottesackerkapelle (1598)


Ehemalige Zehntenscheune und Stiftgarten
