150 Jahre Rigi Bahnen
1 April 2021
Der königliche Rigi (Kanton Luzern) ist heute ein Ferien- und Ausflugsparadies. Er ist u.a. für die erste Zahnradbahn der Welt (seit 1871) und die heutigen Berg- und Seilbahnen (Rigi Bahnen AG) bekannt.
Das Prädikat königlich verdankt dieser Berg (1 800 Meter) Albrecht von Bonstetten (1443-1504). Er beschrieb den Berg im Jahr 1479 als „Regina Montium“, die Königin der Berge. Von Bonstetten war Geograph, Humanist und Dekan des Klosters Einsiedeln.
Der Name Rigi leitet sich von dem lateinischen Wort Riga ab, das Linie bedeutet. Riginen ist die geografische Bezeichnung für den oberen Rand des Berges. Diese Bezeichnung weist bereits darauf hin, dass der Berg nicht sehr steil ist. Er ist, im Gegensatz zum gegenüberliegenden Pilatus (2.137 Meter), leicht zugänglich. .
Seit dem dreizehnten Jahrhundert und der Eröffnung des St. Gotthard-Passes (um 1230) ist Luzern ein wichtiges Handelszentrum.
Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1689. Die Kapelle war, aufgrund eines von der Kirche anerkannten „Wunders“, ein Wallfahrtsort . Jedes Jahr kamen Tausende von Reisenden und Pilgern vorbei.
Der Berg liegt am Rand des Mittellandes und der Alpen sowie der Nord-Süd-Handelsroute. Er bietet eine herrliche Aussicht auf die Alpen und das Mittelland und liegt am Vierwaldstättersee. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Rigi im neunzehnten Jahrhundert zu einer der ersten touristischen Attraktionen der Schweiz wurde.
1816 eröffnete das Hotel Kulm, 1840 folgte das Kurhotel auf der Rigi Scheidegg und 1875 das Grand-Hotel Schreiber. Im Jahr 2021 hat die Königin der Berge nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.
(Quelle und weitere Informationen: www.rigi.ch).
Korrektorin: Melinda Fechner
