Max Kettel und das Wallis
24 Januar 2020
Das Gebiet der heutigen Schweiz war seit der Römerzeit stets ein Schnittpunkt politischer, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen, der Kultur und des Handels.
Eine Ausstellung in Martigny (La Suisse Magazine. Max Kettel Les reportages de 1926 à 1960) zeigt zum ersten Mal die Produktion des (vergessenen) Fotografen Max Keller (1902-1961).
Mehr als 250 Fotografien und 120 Zeitschriften mit seinen Aufnahmen sind zu sehen. Sie illustrieren seine Reportagen, die er von 1926 bis 1960 im Wallis und in der Schweiz gemacht hat.
Das Wallis und die Schweiz standen an einem Wendepunkt ihrer jüngeren Geschichte, zwischen Fortschritt und sozioökonomischen Umwälzungen, zwischen Krieg und Frieden, bedeutender Einwanderung und kulturellen Entwicklungen.
Eine Zeit der Schwarz-Weiss-Fotografie, in der Moderne und Tradition, Tourismus und Landleben, Pazifismus und Armee manchmal aufeinander prallten.
Es ist eine Epoche, in der Identitäten, soziale und Geschlechterrollen in Frage gestellt wurden. Keller wusste sehr gut, wie man diese Entwicklungen dokumentieren sollte.
Die Mediathek Wallis bietet freien Zugang zu Tausenden von Dokumenten aus verschiedenen Medien, wie Büchern, Zeitschriften, Filmen, Fotografien und modernen Medien. Sie organisiert auch Ausstellungen und andere Veranstaltungen mit kulturhistorischen Themen. (Quelle und weitere Informationen: www.mediatheque.ch).
