Le Landeron und die Natur
24 November 2024
Vor der Gründung der Stadt Le Landeron gab es eine erste befestigte Stadt, Nugerol, die der Graf von Neuenburg als Verteidigung gegen das Bistum Basel errichten liess.
Nugerol wurde bereits im 12. Jahrhundert während des bewaffneten Grenzkonflikts zwischen Graf und Bischof zerstört. Im Jahr 1325 begann der Graf mit dem Wiederaufbau der zerstörten Stadt an einem neuen Standort. Er wählte eine Moräneninsel, Le Landeron.
Die neue Stadt liegt in kurzer Entfernung von der Zihl (la Thielle) und den Bieler und Neuenburger Seen und profitierte von den damals so wichtigen Wasserverbindungen.

Das 19. Jahrhundert markierte den Beginn der Neuzeit mit der Niederlassungsfreiheit, dem Wandel der politischen Institutionen durch die Gründung des Kantons Neuenburg (1815), der Entwicklung der Strassen- und Bahnverbindungen, den ersten Industrien, der Trockenlegung der grossen Sumpfgebiete nach der ersten Juragewässerkorrektion (1868-1891), der Entwicklung des Gemüseanbaus, der Landwirtschaft und des Weinbaus.

Der Bielersee (lac de Bienne)
Die Anwesenheit von malerischen architektonischen Zeugen der vergangenen Jahrhunderte und der Natur verleiht dem Landeron heute einen ganz besonderen Charme.
(Source: Die Schönsten Schweizer Dörfer, www.borghisvizzera.ch)



