Le Landeron, Photo/Foto: TES.

Le Landeron und die Natur

Vor der Stadt gab es eine erste befestigte Stadt, Nugerol, die der Graf von Neuenburg gegenüber dem nahe gelegenen Bistum Basel errichten liess.

Nugerol wurde bereits im 12. Jahrhundert während des bewaffneten Grenzkonflikts zwischen Graf und Bischof zerstört. Im Jahr 1325 begann der Graf mit dem Wiederaufbau der zerstörten Stadt an einem neuen Standort. Er wählte eine Moräneninsel, die Le Landeron (Kanton Neuenburg) heisst.

Die neue Stadt liegt in kurzer Entfernung von der Thielle und dem See und profitierte von den damals so wichtigen Flussverbindungen.

Das 19. Jahrhundert markiert den Beginn der Neuzeit mit der Niederlassungsfreiheit, dem Wandel der politischen Institutionen durch die Gründung der Neuenburger Republik (1848), der Entwicklung der Strassen- und Bahnverbindungen, den ersten Industrien (Uhrmachersteine), der Säuberung der grossen Sumpfgebiete nach der ersten Juragewässerkorrektion (1868-1891), der Entwicklung des Gemüseanbaus, der Landwirtschaft und des Weinbaus.

Die Anwesenheit von malerischen architektonischen Zeugen der vergangenen Jahrhunderte und die Natur verleihen dem Landeron einen ganz besonderen Charme.

(Source: Die Schönsten Schweizer Dörfer, www.borghisvizzera.ch).