Pfannenstiel, Blick auf die Alpen. Foto/Photo: TES

Erlenbach, Pfannenstiel, Natur, Meilen und die Burg Friedberg

Die Ufer des Zürichsees wurden während des Vorrückens der Rhein- und Linthgletscher in der letzten Eiszeit geformt. Der See verdankt seine Existenz zu einem grossen Teil dem Abschmelzen dieser Gletscher. Der Zürichsee und seine Flora und Fauna haben in den vergangenen 150 Jahren verschiedene ökologische Tiefpunkte erlebt.

Aufgrund der intensiven Uferbebauung und der Verschmutzung durch Abwasser ist ein grosser Teil des natürlichen Lebensraums an Land und im See verloren gegangen. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Wasserqualität verbessert und die Natur an Land erholt – zum Nutzen des Menschen wie auch der Flora und der Fauna.

Es ist noch nicht perfekt, aber der menschliche Eingriff in die Natur wurde angesichts der hohen Bebauungsdichte sowie der intensiven Nutzung der Landwirtschaft und für Freizeitaktivitäten auf ein akzeptables Mass reduziert. Die grösste Bedrohung geht heute von sogenannten „invasiven Exoten“ – Tieren und Pflanzen aus anderen Kontinenten, zum Beispiel amerikanischen Flusskrebsen – aus.

Im Dorf Erlenbach, das einige Kilometer bergaufwärts liegt, ist von alldem noch wenig zu spüren. Der gleichnamige Bach fliesst seit Jahrtausenden Richtung See und mündet bei Meilen in den Zürichsee.

Diese strategische Lage blieb auch den lokalen Machthabern nicht verborgen. Um das Jahr 1200 errichteten sie die Burg Friedberg. Um 1350 wurde die Burg zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Hotel‑Restaurant Pfannenstiel

Der Greifensee und Uster

Das Schnebelhorn

An einer anderen, aus touristischer Sicht strategischen Stelle steht heute das Hotel‑Restaurant Pfannenstiel mit herrlichem Blick auf die Alpen, den Greifensee, Uster und das Schnebelhorn (1291 m), den höchsten Berg des Kantons Zürich.

(Quelle und weitere Informationen: Gemeinde Meilen)

Korrektur: Giuanna Egger-Maissen, Korrektorin und Lektorat

Meilen

Wasserfels, ehemaliges Wasserkraftwerk und Textilindustrie

Ortsmuseum Meilen

Und die Natur