Tujetsch, der Tomasee, die Rheinquelle und Andermatt
28 August 2025
Tujetsch (Tavetsch auf Deutsch) befindet sich zuoberst in der Surselva (Kanton Graubünden). Auf diesem Gebiet liegt die Wiege des Rheins: der Tomasee. Der Oberalppass verbindet das Val Tujetsch mit dem Urserental und dem Dorf Andermatt und seine romanische Kirche St. Kolumban (Kanton Uri).


Andermatt
Tujetsch ist der Name für das ganze Tal, für die ganze politische Gemeinde. Tujetsch ist also kein Dorf, sondern umfasst die folgenden 11 Fraktionen: Tschamut, Selva, Dieni, Rueras, Zarcuns, Camischolas, Gionda, Sedrun, Bugnei, Surrein und Cavorgia.

Die Besiedlung des Tujetsch erfolgte nach der Gründung des Klosters Disentis im 8. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert kamen die Walser über den Oberalppass und liessen sich im oberen Tujetsch nieder. Sedrun ist heute der politische und kirchliche Hauptort des Tujetsch.
Tschamut ist das Dorf, das am weitesten im Westen des Kantons Graubünden liegt. Dieser oberste Teil des Tales wurde von den Urserental her eingewanderten Walsern besiedelt und erschlossen.

Sedrun damals. Bild: Hotel-Restaurant La Cruna

Hotel Krone damals

Hotel-Restaurant La Cruna heute
Der Name Sedrun ist rätoromanisch und so hat die kleine Gemeinde Tujetsch (auf Deutsch) ihre Sprachgrenze in Sedrun. Sedrun wird durch den Wildbach Drun in die zwei Teile Sedrun und Gionda unterteilt.









Steine aus dem Gotthard Basis Tunnel
Giuanna Egger-Maissen, Korrektorin und Lektorat
Eindrücke aus Andermatt








Die Wendelin-Kapelle

Der Oberalppass
