Sedrun. Foto/Photo: TES

Tujetsch, der Tomasee, die Rheinquelle und Andermatt

Tujetsch (Tavetsch auf Deutsch) befindet sich zuoberst in der Surselva (Kanton Graubünden). Auf diesem Gebiet liegt  die Wiege des Rheins: der Tomasee. Der Oberalppass verbindet das Val Tujetsch mit dem Urserental und dem Dorf Andermatt und seine romanische Kirche St. Kolumban (Kanton Uri).

Andermatt

Tujetsch ist der Name für das ganze Tal, für die ganze politische Gemeinde. Tujetsch ist also kein Dorf, sondern umfasst die folgenden 11 Fraktionen: Tschamut, Selva, Dieni, Rueras, Zarcuns, Camischolas, Gionda, Sedrun, Bugnei, Surrein und Cavorgia.

Die Besiedlung des Tujetsch erfolgte nach der Gründung des Klosters Disentis im 8. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert kamen die Walser über den Oberalppass und liessen sich im oberen Tujetsch nieder. Sedrun ist heute der politische und kirchliche Hauptort des Tujetsch.

Tschamut ist das Dorf, das am weitesten im Westen des Kantons Graubünden liegt. Dieser oberste Teil des Tales wurde von den Urserental her eingewanderten Walsern besiedelt und erschlossen.

Sedrun damals. Bild: Hotel-Restaurant La Cruna

Hotel Krone damals

Hotel-Restaurant La Cruna heute

Der Name Sedrun ist rätoromanisch und so hat die kleine Gemeinde Tujetsch (auf Deutsch) ihre Sprachgrenze in Sedrun. Sedrun wird durch den Wildbach Drun in die zwei Teile Sedrun und Gionda unterteilt.

Steine aus dem Gotthard Basis Tunnel

Giuanna Egger-Maissen, Korrektorin und Lektorat

Eindrücke aus Andermatt

Die Wendelin-Kapelle

 

Der Oberalppass