Bern,Old City. Photo: TES.

Unesco Welterbe

Die Schweiz verfügt über mehrere von der UNESCO anerkannte Weltkulturerbestätten. Das Jahr der Anerkennung ist in Klammern angegeben.

Die beeindruckenden mittelalterlichen Burgen Bellinzonas, Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro, gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen mittelalterlicher Militärbefestigungen (2000).

Das mittelalterliche Zentrum von Bern zeugt von den Ambitionen des einst mächtigsten Kantons (1983).

La Chaux-de-Fonds und Le Locle sind das Ergebnis, im Dienste der Uhrenindustrie, einer innovativen Stadtplanung, die in La Chaux-de-Fonds durch den verheerenden Brand von 1794  ermöglicht wurde (2009).

Die Kulturlandschaft des Lavaux besteht aus Terrassen von vierzehn Weinbaudörfern (2007).

Die Felsen des Monte San Giorgio und die Fossilien (240 Millionen Jahre alt) zeigen die subtropische Welt vor langer Zeit (2010).

Die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch zeigt spektakuläre Berglandschaften, Täler und das grösste Gletschergebiet der Alpen (2007).

St. Gallen, die Abtei und die Stiftsbibliothek spiegeln den Glanz des mittelalterlichen Europas in dieser Region wider (1983).

Die Tektonische Arena Sardona gibt Einblick in die Entstehung dieser Berge (2008).

Das Benediktinerkloster St. Müstair wurde von Karl dem Grossen nach seiner erfolgreichen Eroberung Norditaliens im 8. Jahrhundert gegründet und später zu einem Kloster mit Schätzen aus mehr als 12 Jahrhunderten (1983) ausgebaut.

Auch die Schweizer Pfahlbauten aus der Zeit zwischen 5000 und 500 v. Chr. sind anerkannt. (2011).

Zwei der siebzehn zum Weltkulturerbe erklärten Le Corbusier-Gebäude befinden sich in der Schweiz: La Petite maison au bord du lac Léman in Corseaux und l’Immeuble Clarté in Genf (2016).

Auch das Engiadina Val Müstair (2010), ein Bergtal südlich des Ofenpasses, sowie der Schweizerische Nationalpark, und das Biosphärenreservat (2001) im Kanton Graubünden stehen auf der Welterbeliste.

(Quelle und weitere Informationen: www.whes.ch).