Natuurhistorisches Museum Basel
12 April 2022
Basel eröffnete 1821 sein allererstes kantonales Museum im Falkensteinerhof am Münsterplatz. Das Zentrum für Lehre, Forschung und Vermittlung begeisterte das Publikum und die Wissenschaftler*innen.
Die Fachbibliotheken, Sammlungsobjekte und Forschungsgeräte waren nicht mehr über die ganze Stadt verstreut, sondern unter einem Dach versammelt.
Die Sammlungen, rund 11 Millionen Museumsobjekte, umfassen naturkundliche Objekte aus den Fachbereichen Zoologie, Entomologie, Mineralogie, Anthropologie, Osteologie und Paläontologie. Einige Sammlungen reichen bis ins Mittelalter zurück.
Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Basis für die heutige Sammlung gelegt. Zahlreiche Objekte stammen aus dem Kabinett des Basler Mediziners Felix Platter (1536-1614). Weitere bedeutende Stücke gehen auf das Amerbach-Kabinett zurück, welches vom Rechtsprofessor Basilius Amerbach (1533-1591) Wunderkammer konstituiert wurde.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stieg der Raumbedarf für die Sammlungen, insbesondere nachdem auch Peter Merian (1795 – 1883) seine Objekte dem Museum geschenkt hatte.
Seit 1849 befindet sich das Museum auf dem Münsterhügel im Herzen der Stadt. Der Neubau wird voraussichtlich 2026 fertiggestellt und den beiden Kulturinstitutionen übergeben. Die Eröffnung ist für 2027/2028 geplant.
Als Ort der Volksbildung vereint das Museum Vorlesungs-, Veranstaltungs- und Bibliotheksräume mit natur- und kunsthistorischen Sammlungen. Auch das physikalische Kabinett und das chemische Labor sind im Museum untergebracht.
(Quelle und weitere Informationen: www.nmbs.ch).
Korrektorin: Melinda Fechner
