Le Locle, Rolex. Foto/Photo: TES.

Die schweizerische Uhrenindustrie

Die städte Le Locle und La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg sind  für Uhrmacher gebaut. Davon zeugt die Handwerks- und Industriegeschichte, die sich in ihren städtischen Bauten widerspiegelt.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat die Uhrenindustrie so deutliche und gut erhaltene Spuren ihrer Entwicklung im städtischen Umfeld hinterlassen.

Die Stadt Le Locle is die älteste Gemeinde im Jura und gilt als Wiege der Uhrmacherindustrie. Die Anfänge gehen auf den Beginn des 18. Jahrhunderts zurück.

Die erste Werkstatt der Uhrenindustrie in der Region wurde in 1705 von Daniel JeanRichard (1665-1741) gegründet. Seitdem ist die Uhrenindustrie ‘Booming business’ in dieser Region (und in der Schweiz).

Bild: Espace de l’urbanisme horloger

Auch die Stadt La Chaux-de-Fonds wurde für die Uhrenindustrie er- und eingerichtet. Das Dorf brannte 1794 fast vollständig nieder, wurde aber wieder aufgebaut, um die Uhrenindustrie zu fördern.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt rasant. Eine der ersten Bahnlinien der Schweiz wurde hier 1857 errichtet.

Die Uhrenmetropolen La Chaux-de-Fonds und Le Locle haben  ein Uhrenmuseum mit einer beeindruckenden Sammlung der schönsten Uhren aus den letzten Jahrhunderten.

Die Uhrenindustrie is für den Jura noch immer wichtig. La Fin du Siècle, die Zeit um 1900, ist mit zahlreichen schönen, öffentlichen und privaten Gebäuden überall zu sehen.

(Quelle: musée d’horlogerie du Locle, www.mhl-monts.ch; Ville de La Chaux-de-Fonds).