Das Johann-Peter-Hebel Jahr 2026
24 März 2026
Was haben Wolfgang von Goethe (1749-1832), Rainer Maria Rilke (1875-1926) und Walter Benjamin (1892-1940) gemeinsam? Sie haben die literarischen Werke von Johann Peter Hebel (1760-1826) bewundert, gelesen und studiert, obwohl Sie die alemannische Sprache der Regionen Basel und Baden nicht beherrschten.
Hebel war nämlich nicht einfach nur ein lokaler Schriftsteller und Dichter (auch auf Hochdeutsch) aus Basel. Er war zugleich Theologe, Pädagoge und vor allem ein scharfer Beobachter menschlichen Verhaltens – mit all seinen schwachen, absurden, schönen und starken Seiten.
Er spiegelte diese in seinen Gedichten, Geschichten, Predigten und Briefen wider, stets mit spielerischem Humor, ohne je in dogmatischen Moralismus zu verfallen.
Zum Gedenken an seinen 200. Todestag organisiert die Basler Hebelstiftung in Zusammenarbeit mit Partnern von April bis Oktober eine Reihe von Veranstaltungen in Basel, Schopfheim, Lörrach und Hausen (Baden‑Württemberg).

Literaturhaus Basel, 11. März 2026: Präsentation des Buches ‚Hebel-Wirkungen. 30 Autorinnen und Autoren lesen Johann Peter Hebel.‘ (Andreas Lang, Hrsg.), Wädenswil (Z), 2026
Am 15. April spricht Hebel sogar wieder zu uns – das Medium ist seine Büste auf dem St. -Peterskirchplatz in Basel. Schon am 6. April wird er um 10 Uhr in einer seiner Predigten in der evangelischen Kirche von Grenzach wieder zum Leben erweckt, in guter Gesellschaft seiner Zeitgenossen.

Der Gottesdienst folgt der zur Zeit Hebels gültigen Agende von 1785 (Gottesdienstordnung). Das vollständige Programm der Basler Hebelstiftung ist auf ihrer Website verfügbar.
(Quelle und weitere Informationen: Basler Hebelstiftung)

