Bern, Bundeshaus. Foto/Photo: TES.

Der Bundespalast in Bern

Das Bundeshaus, der Sitz des Schweizer Parlaments, ist eines der wichtigsten Denkmäler der Schweiz. Das Gebäude besteht aus drei Teilen: dem Westflügel, dem Parlamentsgebäude und dem Ostflügel. Die Arbeiten am Westflügel begannen 1852 (nach der Gründung der Föderation 1848).

Die Bundesversammlung besteht aus dem Nationalrat mit 200 Mitgliedern als Vertreter der Bevölkerung und dem Ständerat mit 46 Mitgliedern als Vertreter der 26 Kantone. Die offizielle Einweihung des Gebäudes fand am 5. Im Juni 1857 statt, wobei der Ostflügel erst 1884 fertiggestellt wurde.

Das zentrale Parlamentsgebäude wurde zwischen 1894 und 1902 erbaut und vervollständigt den heutigen Komplex.

Das Gebäude verfügt über viele klassische Merkmale eines Palastes, sogar einen Balkon im Inneren. Daher wird es auch als solcher bezeichnet wird. Lediglich Monarchen und die Aristokratie fehlen seit Jahrhunderten.

Das Parlamentsgebäude ist ein monumentales Werk im Stil der Neorenaissance mit Porticos und einer markanten Kuppel. Die reiche Kunstfertigkeit und die Baumaterialien aus allen Regionen des Landes unterstreichen den Zweck des Gebäudes: ein Nationaldenkmal aller Kantone, Sprachen, Religionen und Bürger.

Der Bundespalast bildet mit seinem gestalterischen Programm die Geschichte und Tradition der Schweiz nach. Dabei werden drei Hauptthemen abgedeckt: die Gründung des Landes, die verfassungsrechtlichen Grundlagen und die religiöse, sprachliche und kulturelle Vielfalt.

(Quelle und weitere Informationen:  (Bundeskanzlei, Der Bund kurz erklärt, Bern 2025).