Teufen und die Textilindustrie

Erstmals wurde Teufen auf einer Urkunde aus dem Jahr 1272 als „Tiuffen“ (in der Tiefe) erwähnt. Der Weiler bildete einen Verwaltungsbezirk des Stifts St. Gallen. 1377 schlossen sich die Landleute von Appenzell, Urnäsch, Teufen und Gais mit Erlaubnis des Abtes des Stifts dem „Schwäbischen Städtebund“ (oder dem Bund der Bodenseestädte) bei. Ab 1429 war Teufen … Weiter » „Teufen und die Textilindustrie“

Susauna, Holsboer und eine Silberfuchsfarm

Susauna (Oberengadin, Kanton Graubünden) ist ein Teil der Gemeinde S-chanf. S-chanf wurde erstmals 1139 erwähnt. Das Bistum Chur kaufte von den Grafen von Gamertingen Hoheitsrechte und Land im Oberengadin. Der Weiler Susauna liegt am Eingang zum Val Susauna am Vallemberbach. Heute hat Susauna etwa 20 Einwohner und spielt wirtschaftlich eine kleine Rolle. Früher war das … Weiter » „Susauna, Holsboer und eine Silberfuchsfarm“

Lützel und die Landskron, eine europäische Geschichte

Bei Lützel (Lucelle) begegnen sich Frankreich und die Schweiz und die Kantone Jura und Basel-Landschaft. Die Benediktinerabtei Lucelle (Abbaye de Lucelle) wurde 1124 am Flüsschen Lützel (La Lucelle) gegründet. Der Fluss bildet heute die Grenze zwischen dem schweizerischen Kanton Jura und dem französischen Département Haut-Rhin. Im 13. Jahrhundert verlief die Grenze noch zwischen dem Fürstbistum … Weiter » „Lützel und die Landskron, eine europäische Geschichte“

Der Gletschergarten in Luzern

Der alte Gletscher in Luzern wurde 1872 entdeckt und ist seither eine der Hauptattraktionen mit Gletschertöpfen, einem Spiegellabyrinth, einem Museum, dem Sandstein-Pavillon, einem Alpenpark, dem Pfyffer-Relief, der Arktis Austellung und der neuen Felzenwelt. Der heutige Standort Luzern lag vor 20 Millionen Jahren an einem palmenbewachsenen Strand. Damals gab es auch einen Klimawandel, und der Gletscher … Weiter » „Der Gletschergarten in Luzern“

Maienfeld, Heididorf und die Walser

Man geht so leicht an ihnen vorbei, an all den schönen Dörfern, Städten und der Natur in der Schweiz. Manche Orte weisen eine bekannte Touristenattraktion auf oder eine andere Besonderheit, die einen Halt nahelegt, wie Maienfeld (Kanton Graubünden), am Fusse des Heididorfes. Die Schriftstellerin Johanna Spyri (1827-1901) schuf Heidi und ihr Heididorf 1881. Heidi, wer … Weiter » „Maienfeld, Heididorf und die Walser“

Fürstenau und Ortenstein

Fürstenau (rätoromanisch Farschno) liegt im Domleschg im Kanton Graubünden. Die mittelalterliche Stadt mit knapp über 330 Einwohnern (innerhalb der Stadtmauern sind es weniger als zehn Haushalte) wird auch als die kleinste Stadt der Schweiz oder sogar der Welt bezeichnet. Auf jeden Fall präsentiert sie sich mit diesem Titel. Jahrhundertelang befand sich die Stadt im Besitz … Weiter » „Fürstenau und Ortenstein“

Altstätten

Altstätten (Kanton St. Gallen) ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte. Davon zeugen die vielen schönen Häuser und die Kirche. 853 wurde Altstätten erstmals urkundlich erwähnt als „villa nominata altsteti“ (Hof genannt alte Stätte). Zur Zeit verfügte das Kloster St. Gallen über Besitz in Altstätten. Um das Herrschaftsgebiet gegenüber den rechts des Rheins angesiedelten Grafen … Weiter » „Altstätten“

Susch, der Flüelapass, Muzeum Susch und Jörg Jenatsch

Das Dorf Susch (Kanton Graubünden) liegt am Fusse des Flüelapasses, am Eingang des Vereinatunnels und am Inn. Die Türme La Tuor und La Praschun und der Kirchturm der gotischen Kirche St. Jon prägen das Dorfbild. Der Name wurde erstmals im Jahre 1161 urkundlich erwähnt als Susis. Die Festung Rohan wurde während der Bündner Wirren (1619-1639) … Weiter » „Susch, der Flüelapass, Muzeum Susch und Jörg Jenatsch“

Seewen, Musikautomaten, German von Auxerre und die längste Tunnel

Die Geschichte des Dorfes Seewen beginnt vor etwa 8000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit. Um diese Zeit ging hier ein grosser Bergsturz nieder, der das Tal des Seebachs verschüttete. Hinter diesem Wall stauerte sich der Bach zu einem See. Die Helvetier bewohnten das Gebiet während der Römerzeit (15. v. Chr.- um 400 n. Chr.). … Weiter » „Seewen, Musikautomaten, German von Auxerre und die längste Tunnel“

Von Niuchilchun bis Neukirch

Die erste urkundliche Erwähnung Niuchilchun geht auf das Jahr 850 zurück. Niu heisst neu, chilchun heisst Kirche, , also neue Kirche, Neukirch (Kanton Schaffhausen). Die Vergabung der Siedlung an das Kloster Rheinau geschah am 21. September, während der Regierungszeit König Ludwigs. Ludwig der Deutsche, ein Enkel Karl des Grossen, regierte 843 (Vertrag von Verdun) bis … Weiter » „Von Niuchilchun bis Neukirch“