Eine kurze Geschichte von Gelterkinden

Gelterich, das heutige Dorf Gelterkinden (Kanton Basel-Landschaft), wurde 1103 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Der alemannische Name bedeutet Hof des Geltrich oder Sippe der Geltrichingen; ‘ingen’ ist ein Name der alemannischen Zeit. Die Tiersteiner auf Farnsburg verwalteten das Dorf. Das Kloster St. Alban, das Stift St. Leonhard, das Domkapitel und verschiedene weltliche Herren aus Basel besassen … Weiter » „Eine kurze Geschichte von Gelterkinden“

Reigoldswil, Region Wasserfallen, Wasserräder, Luftseilbahn und Rifenstein

Die ersten bekannten Besitzer des Dorfes waren die Herren von Frohburg. Der Name Rigoltswire (Weiler des Rigolt) wurde 1152 erstmals erwähnt. 1366 gelang das Dorf an den Bischof von Basel. Von 1400 bis 1798 gehörte Reigoldswil zur Herrschaft der Stadt Basel. Die Burg Rifenstein war von 1200 bis Mitte des 14. Jahrhunderts bewohnt, danach verfiel … Weiter » „Reigoldswil, Region Wasserfallen, Wasserräder, Luftseilbahn und Rifenstein“

Balsthal, seine Schlösser Alt- und Neu-Falkenstein und seine Wirte

Die ersten Bewohner*innen von Balsthal (Kanton Solothurn), die Kelten, wohnten vor ungefähr 4000 Jahren auf der Holzfluh. Die schnellste Strassenverbindung von Aventicum (Avenches) nach Augusta Raurica (Kaiseraugst) in der Römerzeit führte  durch Balsthal. Nach der Christianisierung der Alemannen im 5. und 6. Jahrhundert stand Balsthal lange Zeit unter der Herrschaft der Fürstbischöfe von Basel, welche … Weiter » „Balsthal, seine Schlösser Alt- und Neu-Falkenstein und seine Wirte“

Mir rede au Elsassisch, Leymen und Hagenthal-le-Bas

In der Schweiz gibt es eine Karikatur, die den sogenannten Röstigraben symbolisiert. Auf der deutschen Seite der Saane steht ein Schild mit der Aufschrift: „Hier wird gearbeitet“; auf der französischen Seite der Sarine steht das Schild: „Ici on parle français“. Auf beiden Seiten des Flusses gibt es jedoch identische Häuser, identisch gekleidete Menschen, die Rösti … Weiter » „Mir rede au Elsassisch, Leymen und Hagenthal-le-Bas“

Schloss und Dorf Burg im Leimental

Die Burg wurde 1250 errichtet und nach 1600 zum Schloss Burg umgebaut. 1168 belehnte Kaiser Friedrich I. oder Kaiser Barbarossa (1119-1191) des Heiligen Römischen Reiches das Haus Habsburg mit der Herrschaft Biederthal und dem Dinghof Biederthal. 1269 wurde der grössere Teil der Herrschaft dem Fürstbischof von Basel verkauft, ein Drittel des Gebietes der heutigen Gemeinde … Weiter » „Schloss und Dorf Burg im Leimental“

Niederwald, Carlton und das Ritz

Das Dorf Niederwald im Obergoms (Kanton Wallis) ist vielleicht nicht sehr bekannt. Doch dieses Dorf mit rund 75 Einwohnern ist der Geburtsort des Gründers der berühmtesten Hotels der Welt, des Ritz und des Carlton. Cäsar Ritz (1850-1918), der König der Hoteliers und der Hotelier der Könige (Prinz Edward von Wales), arbeitete ab 1865 als Kellner … Weiter » „Niederwald, Carlton und das Ritz“

Delsberg, das Bistum Basel, Kanton Bern und Kanton Jura

Das Gebiet von Delsberg (Delémont) war Jahrhunderte vor der römischen Eroberung (13-15. v. Chr.) von den Kelten besiedelt. Nach dem Abzug der Römer im 5. Jahrhundert  war das Tal von Delsberg im 7. Jahrhundert im Besitz der elsässischen Herzöge, ab dem 12. Jahrhundert gehörte es zur Herrschaft von Pfirt (französisch Ferrette). Das Bistum Basel erwarb 1271 die … Weiter » „Delsberg, das Bistum Basel, Kanton Bern und Kanton Jura“

Arth, Kelten, Römer, Alemannen, Habsburger, Schwyzer, Nikodemiten, Villmergerkrieg und Rigi-Träger

Kelten bewohnten die Gegend von Arth (Kanton Schwyz) schon Jahrhunderte v. Chr. Der Name Arth ist auch keltischen Ursprungs. Das Wort „Arth“ bedeutete „Acher“. Nach dem Untergang des römischen Reichs haben sich die Alemannen niedergelassen. Urkundlich wird Arth erstmals im Jahre 1036 erwähnt. Nach dem Aussterben der Lenzburger im Jahre 1172 kamen die Güter an … Weiter » „Arth, Kelten, Römer, Alemannen, Habsburger, Schwyzer, Nikodemiten, Villmergerkrieg und Rigi-Träger“

Locarno und Ascona, Städte des Friedens

1919, am Ende des Ersten Weltkriegs (1914-1918), wurden den besiegten Staaten in Versailles strenge Friedensbedingungen auferlegt. Das Rheinland wurde entmilitarisiert, die Weimarer Republik erlitt territoriale Verluste und ausserdem auferlegte man ihr hohe Reparationszahlungen. Locarno, Via della Pace Dies führte zu Spannungen, und Frankreich und Belgien besetzten 1923 das Rheinland. Die diplomatischen Verhandlungen vom 5.–16. Oktober … Weiter » „Locarno und Ascona, Städte des Friedens“

Cevio, Filippini, Grotti und Weinpresse

Cevio (Maggiatal/ Valmaggia, Kanton Tessin/Tessin) und Enrico Filippini (Cevio, 1932-1988) sind vielleicht keine bekannten Namen. Doch der italienisch sprechende Filippini machte berühmte Schriftsteller wie Walter Benjamin, Günther Grass, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt in der italienischen Kultur im In- und Ausland bekannt. Nach seiner Kindheit studierte er in Locarno, Mailand, Berlin, München und Paris. Anschliessend … Weiter » „Cevio, Filippini, Grotti und Weinpresse“