Allschwil und der Allschwiler Wald
22 April 2025
Eine der Besonderheiten der Schweiz ist die Allgegenwart der Natur, ob in einer Stadt oder in einem kleinen Dorf – ein Beispiel dafür ist Allschwil (Kanton Basel-Landschaft), das an die Stadt Basel (Kanton Basel-Stadt) grenzt.
Allschwil hat eine lange Geschichte, die auf die Stein-, Bronze- und Römerzeit zurückgeht, als das Gebiet vom keltischen Stamm der Rauracen bewohnt wurde.

1033 wird der Ort erstmals in einem Dokument unter dem Namen Almswilre erwähnt. In fränkischer Zeit gehörte es zum Herzogtum Elsass. Das Fürstbistum Basel wurde im elften Jahrhundert zum neuen Besitzer.

Während der Reformation unterzeichnete die Stadt 1525 mit der Stadt Basel eine Schirmvogtei, blieb jedoch dem Fürstbistum Basel unterstellt.
Obwohl die Eidgenossenschaft, abgesehen von Graubünden (während der Graubündner Wirren 1618-1639), im Dreissigjährigen Krieg kein wichtiges Schlachtfeld war, wurde Allschwil 1634 von schwedischen Truppen geplündert.


Nach der französischen Invasion gehörte Allschwil 1792 zur Raurakischen Republik (1792), 1793 zum Departement Mont-Terrible und 1800 zum Departement Haut-Rhin.




Die alte Dorfkirche St. Peter und Paul
Am Wiener Kongress wurde Allschwil 1815, wie das gesamte Birseck, dem Kanton Basel zugewiesen. Das restliche Gebiet des Fürstbistums Basel fiel an den Kanton Bern. Seit 1833 ist das Dorf Teil des Kantons Basel-Landschaft.
(Quelle und weitere Informationen: Einwohnergemeinde Allschwil)
Eindrücke aus Allschwil






Der Allschwiler Wald





Der Wasserturm





