Basel, Museum Tinguely. Photo/Foto: TES

Nachdem das Museum Tinguely 2021 sein 25-jähriges Bestehen gefeiert hat mit Ahoy! 25 Years of Moving Art, wird dieses Jahr der hundertste Geburtstag seines Namensgebers Jean Tinguely (1925-1991) ausführlich begangen. Die Fasnacht 2025 hat damit bereits angefangen.

Am 22. Mai 2025 hätte der Schweizer Künstler Jean Tinguely (1925-1991) seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein innovatives, spielerisches und immer noch aktuelles Werk wird international mit verschiedenen Ausstellungen und vielen Publikationen, Veranstaltungen und Aktivitäten zu diesem Anlass geehrt.

Am 22. Mai beginnen die Feierlichkeiten im Museum Tinguely und im Solitude-Park. Ausstellungen finden in mehreren europäischen Städten statt, darunter Paris, Duisburg, Mailand, Genf und Aix. Erwähnenswert ist auch die neue Publikation von A. Pardey und R. Wetzel, L’univers tinguely-15 Dimensionen im Oeuvre von Jean Tinguely, Basel 2025.

Eine ganz besondere Hommage ist die Kunst-Geisterbahn im Solitude-Park. Diese Geisterbahn ist 100 Jahre alt und stand lange Zeit im Wiener Prater. Die englische Künstlerin Rebecca Moss und der Schweizer Künstler Augustin Rebetez haben das Innere dieser antiken Geisterbahn im Geist Tinguelys neu gestaltet und ausgerichtet.

Sie beziehen sich dabei auf das Kunstwerk Le Crocrodome de Zig et Puce als Referenz, das Tinguely, Bernhard Lüginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle 1977 zur Eröffnung des Centre Pompidou in Paris schufen.

Bernhard Luginbühl und Jean Tinguely, Le Crocrodrome de Zig & Puce, überarbeiteter Ausstellungsflyer
mit schwarzem Filzstift, Gouache und Collage © 2025 Pro Litteris, Zürich, Museum Tinguely, Basel, Schenkung Prof. Dr.
Roland Bieber in Erinnerung an Karola Mertz-Bieber.

Die Geisterbahn fährt bis zum 30. August 2025, dem Todestag Tinguelys.

In der Sammlung des Tinguely Museums sind Arbeiten aller Phasen und Werkgruppen Tinguelys vertreten. Zusammen mit temporären Leihgaben ermöglichen sie einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Künstlers.

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen