Die Gottfried Keller-Stiftung wurde 1890 von Lydia Welti-Escher (1858-1891) ins Leben gerufen, der Tochter und Erbin des Politikers, Wirtschaftsführers und Eisenbahnunternehmers Alfred Escher (1819-1882).
Sie vermachte der Eidgenossenschaft einen grossen Teil ihres Vermögens mit dem Auftrag, aus den Erträgen bedeutende Werke der bildenden Kunst zugunsten der Schweizer Museen anzukaufen.
Der Name der Stiftung erinnert an den Dichter und Maler Gottfried Keller (1819-1890), der ein Freund der Familie Escher war.
Über den Erwerb der Kunstwerke entscheidet die Eidgenössische Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Die Ankäufe sind Eigentum der Eidgenossenschaft und werden als Dauerleihgaben in Schweizer Museen deponiert.
Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mehr als 6 400 Werke vom 12. bis zum 20. Jahrhundert erworben.
Stadt: BernWebsite: https://www.gottfried-keller-stiftung.ch/
