Cressier, église Saint-Martin. Photo/foto: Madeleine Spaas

Die Pfarrkirche St. Martin Cressier

Die alte Pfarrkirche St. Martin der Gemeinde Cressier (Kanton Neuenburg) befindet sich neben dem Schloss Jeanjaquet, oder eher umgekehrt.

Der Ursprung der Kirche geht auf das sechste und siebte Jahrhundert zurück. In den Seitenwänden der Kirche sind ausserdem Spolien (Materialien) aus einem alten römischen Tempel verwendet worden.

Es ist wahrscheinlich, dass ein römischer Tempel der Vorgänger der Kirche ist.  Die Römer verliessen diese Region zu Beginn des fünften Jahrhunderts.

Die erste Bischofsstadt in dieser Gegend war Aventicum (Avenches), Lausanne wurde im Laufe des sechsten Jahrhunderts die neue Bischofsstadt.

Im Jahr 1180 schenkte der Bischof von Lausanne die Kirche, ihre Weinberge, Wälder, Fischgründe und Wiesen der Abtei von Fontaine-André (à Neuchâtel-La Coudre).

Kurze Zeit später wurden der romanische Turm und das Kirchenschiff errichtet. Diese sind noch heute zu sehen, ebenso wie der Chor, im Jahr 1424 errichtet.

Nach dem Bau der neuen Kirche St. Martin in Cressier kaufte und renovierte Herr Jean Jaquet 1872 die Kirche.