Büren an der Aare
10 September 2020
Büren an der Aare ist eine (mittelalterliche) Stadt im Kanton Bern. Die Geschichte dieser Stadt ist auch ein Spiegel der Geschichte der Schweiz.
Die Kelten, Römer, Alemannen, Burgunder und Franken haben hier ihre (archäologischen) Spuren hinterlassen.
Seit dem dreizehnten Jahrhundert war die Stadt in den Händen der Freiherren von Strassberg, der Grafschaft Neuenburg, der Grafen von Neu-Kyburg, Solothurn, Österreich und schliesslich Bern.
Die Stadt Reiben auf der anderen Seite der Aare hingegen gehörte dem Fürstbistum Basel an. Der Einmarsch der Franzosen im Jahr 1798 führte zur Gründung der Helvetischen Republik (1798-1803).
Auch Büren wurde ein Bezirk in dieser Republik. Reiben, als Teil dieses aufgehoben Fürstbistums, gehörte von 1800 bis 1814 zum französischen Departement Haut-Rhin. Der Wiener Kongress von 1815 fügte Reiben dem Kanton Bern hinzu.
Französische Truppen kehrten jedoch im Februar 1871 nach Büren und Reiben zurück, jedoch auf der Flucht vor der preussischen Armee.
Das Bourbaki-Panorama in Luzern zeigt den Grenzübergang der französischen Armee unter der Führung von General Bourbaki bei Verrières im Kanton Neuenburg.
Etwa 2 000 französische Soldaten gingen mit ihren Pferden nach Büren und Reiben. 1821 wurde dort eine Holzbrücke über die Aare gebaut.
1911 fusionierten beide Orte zu einer Gemeinde. Auch der Brand der Holzbrücke im Jahr 1989 konnte dieses Band nicht brechen. 1991 wurde die Brücke in ihrem alten Glanz wieder hergestellt.
(Quelle und weitere Informationen: www.bueren.ch).
