Der Palast von Rumine, le musée cantonal d’archéologie et d’histoire et le Naturéum

Der Palast (Palais de Rumine) beherbergt le musée cantonal d’archéologie et d’histoire, le Naturéum (Musée cantonal des sciences naturelles, ehemalige Museen für Zoologie, Géologie und Botanik), ein montetäres Museum sowie die Bibliothek der Universität Lausanne und des Kantons.

Der aus Russland stammende Aristokrat Gabriel de Rumine (1841-1871), dessen Mutter Lausannerin war, vermachte 1871 der Stadt Lausanne 1’500’000 Franken zur Errichtung eines öffentlichen Gebäudes. Die Stadt beschloss, am Fuss des Altstadthügels eine neue Universität zu erbauen und führte 1889 einen Architekturwettbewerb durch, den Gaspard André aus Lyon gewann.

Der Stil der Florentiner Renaissance, in dem das Palais erbaut wurde, ist eine Anspielung auf die Wiege des Humanismus und leitet sich aus dem Anspruch auf enzyklopädisches Wissen ab: Der allgemeine Dienst der Akademie, die Aula, die wissenschaftlichen Gesellschaften, die technische Fakultät, die Bibliothek und nicht weniger als fünf Museen sind hier untergebracht. Monumentalsäulen, Pergolas, Loggien und Campaniles prägen das 1906 eingeweihte Gebäude.

Der zentrale Baukörper verbindet zwei Seitenflügel und enthält ein durchgestaltetes Verteilsystem, das vor allem eine Haupttreppe, die durch einen Tromp-l’œil-Effekt ins Monumentale gesteigert wird, sowie ein Atrium mit Wasserbecken sowie ein Netzwerk übereinander angeordneter Galerien und Rampen umfasst.

Palais de Rumine und Place de la Riponne heute und morgen

Museum: Der Palast von Rumine, le musée cantonal d’archéologie et d’histoire et le Naturéum
Stadt: Lausanne
Land: Schweiz
Adresse: Place de la Riponne 6
Website: https://palaisderumine.ch/le-palais/accueil/