Lavin, romanische Kultur, Gewerbe und eine wunderschöne Gärtnerei

Geschichte

Geschichte

Im 12. Jahrhundert wird Lavin (Unterengadin, Kanton Graubünden) urkundlich mit „Lawinis“ bezeichnet, was so viel wie Rutschungen bedeutete.

Das Hochplateau „Macun“ mit über 20 Bergseen auf 2600 m ü. M. ist seit dem Jahr 2000 Teil des ältesten Nationalparks Europas. Das Dorf ist am Fusse des Piz Linard gelegen, dem höchsten Berg des Unterengadins.

Die Kirche mit den Freskomalereien aus dem 15. Jahrhundert zählt zu den wertvollsten Denkmälern Graubündens. Das Kulturzentrum „La Vouta“, die Veranstaltungen im Hotel Piz Linard und im Bistro Staziun (im Wartesaal des Bahnhofs) und die Kunstinstallationen in der „Giardinaria“ (Gärtnerei) sind weit über die Talgrenzen bekannt.

Die Gärtnerei

1980 haben Madlaina Lys und Flurin Bischoff die Gärtnerei in Lavin übernommen und sich auf Bioblumen konzentriert. Diese haben in Geschäften und Hotels im Engadin einen guten Namen.

Gemeinsam verwirklichen die Künstlerin und der Künstler auch Kunstwerke und weitere Projekte, auch im Garten. Sie formt, schichtet und brennt aus Erde filigrane Schalen und Gefässe, arbeitet auch mit Porzellan und kreiert daraus Lichtobjekte, die auch ins Ausland gelangen.

Er ist Maler, Bildhauer und ein Teil seiner Arbeit ist das Bauen von Brunnen aus Beton. Sie stehen in Ramosch, Strada und in Lavin. Auch im Garten stehen seine Skulpturen zwischen den Blumen.

Gewerbe

Bei etwas mehr als 200 Einwohnerinnen und Einwohnern kann Lavin sich auch auf ein aktives Gewerbe stützen. Dazu gehören Hotels, ein Bistro, die Bäckerei/Konditorei Giacometti, die Nusstorten in die halbe Welt liefert, ein Architekturbüro und diese Gärtnerei.

(Quelle und weitere Informationen: J. Wirth, Lavin, Tourismus Engadin Scuol Samnaun, Val Müstair, 2020)

Korrektorin: Giuanna Egger-Maissen