Flüeli und die St.-Borromäus-Kapelle. Foto/Photo: TES

Flüeli, Niklaus von Flüe, das Stanser Verkommnis und die Kapellen

Das Dorf Flüeli (Kanton Obwalden) liegt auf einer Hochebene. Niklaus von Flüe (1417–1487) lebte in  diesem Dorf. Die Zeitgenossen sahen in ihm einen Heiligen. Im Jahr 1947 erfolgte tatsächlich die Heiligsprechung. Auf dem Stammgut der Familie von Flüe steht sein Geburtshaus.

Er baute ein neues Wohnhaus, in dem er zwanzig Jahre mit seiner Frau Dorothee Wyss und den zehn Kindern lebte, bis er 1467 als Pilger aufbrach und sich als Einsiedler Bruder Klaus im Ranft (am Rand) niederliess, bis zu seinem Tod.

Freunde bauten ihm eine Kapelle, die Obere Ranftkapelle, und eine einfache Zelle. Das Geburtshaus, das Wohnhaus, die Kapelle und die Zelle sind öffentlich zugänglich.

Grand Hotel Paxmontana. Foto: Jolanda Bucher

Nach dem Tod von Bruder Klaus wuchs der Pilgerstrom und 1501 wurde eine grössere Kapelle, die untere Ranftkapelle, errichtet. Diese Kapelle ist eines der schönsten Beispiele spätgotischer Baukunst. Die Mösli-Kapelle steht auf der anderen Seite des Ranfts und wurde 1484 errichtet.

Das Wahrzeichen des Dorfs ist jedoch die 1618 geweihte St.-Borromäus-Kapelle. Sie steht auf dem Felsen.

(Quelle und weitere Informationen: www.obwalden-tourismus.ch).