Der himmlische-Hof im Berner Münster

Das Chorgewölbe im Berner Münster stammt aus dem Jahr 1517. Die Namen des Werkmeisters Peter Pfister und des bernischen Reformators Niklaus Manuel sind im Stein verewigt. 85 überlebensgrosse Heiligenfiguren zieren die Schlusssteine des wunderbaren Rautengewölbes, mit welchem der Dreiachtelschluss, die zwei schmalen anschliessenden Joche und die beiden weiten westlichen Abschnitte zu einer räumlichen und architektonischen … Weiter » „Der himmlische-Hof im Berner Münster“

Die Burg Hohenklingen

Kaum ein anderes Städtchen in der Schweiz zeigt auf einen Blick die drei Kräfte, welche tausend Jahre lang das Mittelalter formten: Kirche (seit 1007 das Kloster St. Georgen), Adel (die Burg Hohenklingen) und die Bürgerschaft in der Stadt Stein am Rhein  (Kanton Schaffhausen). Die adligen Herren auf Hohenklingen schützten als Vögte das Kloster und die … Weiter » „Die Burg Hohenklingen“

Laufenburg und Habsburg

Seit der Urzeit gräbt der Rhein sein Bett durch Laufenburg (Kanton Aargau). Im Laufe der Zeit bildete sich eine Schlucht.  An ihrer engsten Stelle war die Stromschnelle zwölf  Meter  breit und mehr als einen Kilometer lang. Deshalb nannte man sie im Gegensatz zum Rheinfall (grosser Laufen) den kleinen Laufen. Beim Bau des Kraftwerks Laufenburg 1909 … Weiter » „Laufenburg und Habsburg“

Paritätische Kirche Ermatingen

Das Kloster Reichenau baute um 750 die erste Kirche in Ermatingen (damals Erfmoutinga). Um 1300 entstanden das Turmfundament und die Katharinenkapelle. 1490 wurde der Turm vollendet, gleichzeitig entstanden Chor, Schiff und Sakristei. Die Balken des Dachstuhls sind auf 1489 datiert. 1649 und 1750 fanden grosse Renovationen statt. Das Chorgewölbe wurde von Franz Ludwig Hermann (1723-1791) … Weiter » „Paritätische Kirche Ermatingen“

Rathaus Neunkirch

Die Ortschaften im Kanton Schaffhausen genossen nur eine beschränkte Gemeindeautonomie. Rechtsprechung, Steuerwesen und politische Entscheidungen oblagen dem Landvogt. Trotzdem wurden im 16. Jahrhundert auf dem Land verschiedene repräsentative Gemeindehäuser gebaut, wie das in Neunkirch. Das Gemeindehaus ist ein spätgotisches Fensterhaus. Die Gaststube im 1. Stock war und ist gleichzeitig Taverne und Versammlungsort. Zwei Konsolfiguren, Zimmermann … Weiter » „Rathaus Neunkirch“

Die Burg Unterhof in Diessenhofen

Heinrich Truchsess von Diessenhofen ist als erster Besitzer des Unterhofs in Diessenhofen (Kanton Schaffhausen) erwähnt worden. Der Turm wurde bereits 1186 errichtet. Im 15. Jahrhundert waren die Kyburger gezwungen, die Vogtei und die Stammburg zu verpfänden. 1460 löste die Bürgerschaft das Pfand ein und wurde Besitzerin des Unterhofs. 1474 kaufte Ritter Johannes von Randegg die … Weiter » „Die Burg Unterhof in Diessenhofen“

Vorderes Amtshaus Diessenhofen

Seit 1370 hatten der Dekan und das Domkapitel Konstanz in Diessenhofen Bürgerrecht. 1516 beschloss das Domkapitel eine neue Behausung bei der Scheune am Rhein zu bauen. 1518 bewilligte die Stadt den Neubau auf der Ringmauer am Rhein und stimmte insbesondere dem Vorhaben zu, ein grosses Tor durch die Wehrmauer zu brechen, damit die Frachten direkt … Weiter » „Vorderes Amtshaus Diessenhofen“

Schloss Arenenberg, Hortense und Napoleon

Auf der Liegenschaft des Arenenbergs befanden sich im Mittelalter mehrere Häuser. Die schlossanlage des 16. und beginnenden Jahrhundert ist heute an vielen stellen nachvolziehbar. Anton Prosper von Streng (1694-1781) kam im 18. Jahrhundert in den Besitz des Arenenbergs. Sein Enkel Johann Baptist von Streng verkaufte den Arenenberg im Februar 1817 Hortense de Beauharnais (1783-1837), frühere Königin von Holland … Weiter » „Schloss Arenenberg, Hortense und Napoleon“

Gottlieben

Eine der kleinsten Gemeinden der Schweiz verdankt ihre Entstehung dem Bischof Eberhard von Konstanz. Gottlieben (Kanton Thurgau) liegt am Seerhein, der kurzen Wasserstrasse zwischen Bodensee und Untersee. Er liess 1251 eine Wasserburg bauen um so Konflikten mit den Bürgerschaft von Konstanz auszuweichen und den Handelsverkehr nach Gottlieben um zu leiten. Das Schloss war also Bischofs-Residenz. Der Ort … Weiter » „Gottlieben“

Die Seeburg von Kreuzlingen

Die Seeburg wurde im Jahr 1598 erbaut. Während der Belagerung 1633 wurde es durch schwedische Truppen abgebrannt und 1664 verkauft. Das Kloster Kreuzlingen baute es wieder auf, bevor es nach der Klosteraufhebung im Jahr 1848 an den Kanton Thurgau ging. 1870 wurde das Schloss im Seepark zum heutigen Aussehen umgebaut. Seit 1958 ist das Schloss im Besitz … Weiter » „Die Seeburg von Kreuzlingen“