Bevor Stanley Kubrick (1928-1999) ein weltberühmter Filmregisseur wurde, begann er seine Karriere als Fotograf. Die Ausstellung zeigt seine Werke aus dieser Zeit.

Der junge Kubrick streifte mit der Kamera in der Hand durch die Straßen New Yorks und dokumentierte das Amerika der Nachkriegszeit.

Es war die Straßenfotografie, die ihn interessierte, wobei er die reale Welt und vor allem die Menschen beobachtete. Die Fotografie war das Medium schlechthin, um die zeitgenössische Welt und ihre jüngsten Ereignisse darzustellen.

Die Zeitschrift Look bat ihn, eine breite Palette von Themen abzudecken. Er interessierte sich für alle Aspekte des New Yorker Lebens. Er lernte, das Leben durch ein Kameraobjektiv zu sehen, er beobachtete menschliche Interaktionen, entwickelte Geschichten durch Bilder und lernte, im Team zu arbeiten. Diese Erfahrung half ihm, seine Vision zu entwickeln, und erwies sich als besonders nützlich, als er sich entschied, eine Karriere als Filmemacher einzuschlagen.