Obwohl man sagt, dass der Wiener Kongress (1814-1815) die Grenzen der Schweiz bestätigte, stritten Österreich und die Schweiz hartnäckig um die Kontrolle von zwanzig Quadratkilometern in einem Gebiet um das Dorf Tschlin in Graubünden. Das Engagement und der Kompromiss des österreichischen Kaisers führten schliesslich 1868 zu einer Lösung und zur letzten grossen Änderung des Schweizer Territoriums. Die Ausstellung erzählt diese faszinierende, aber vergessene Geschichte. Mit der Schaffung der Grenze entstand auch der Schmuggel. Schweizer, Österreicher und Italiener setzten diesen Handel bis weit ins 20. Jahrhundert fort. Die Ausstellung zeigt typische Schmuggelware und Schmuggelausrüstung.