Plakat der Ausstellung ' Textile Manifeste-von Bauhaus bis soft Sculpture'. Bild: Corinne Odermatt, 'There's a crack in Everything, 2001. Foto: Carlos Isabel García © Corinne Odermatt. Design: Iza Hren

Das Museum für Gestaltung Zürich blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1875 spielt es eine bedeutende Rolle in der Förderung und Sichtbarmachung von Grafik, Design, Handwerk und angewandter Kunst.

Auch die aktuelle Ausstellung zeugt davon. In der grossen Halle des Museums entfaltet sich heute Textiles als künstlerisches Ausdrucksmittel. Ob gewebt, gestickt, appliziert oder getuftet: facetten-reich vernetzen sich rund 60 Positionen in der Ausstellung Textil Manifeste-von Bauhaus bis soft Sculpture.

Sie zeigt anonyme Stücke Seite an Seite mit bekannten Künstler und Künstlerinnen.  Dabei entstehen überraschende Nachbarschaften, die vergleichbare Sichtweisen aus unterschiedlichen Epochen zusammenbringen, von Bauhaus bis heute.

Verbunden durch das weiche Material und die Wahl der Techniken, verweben sich die Exponate im Ausstellungsraum zu einem eindrücklichen Gesamterlebnis. Die Objekte wie Teppiche, Tapisserien und Decken begegnen auch Skulpturen. Vielstimmige Audiokommentare erschliessen einzelne Themen wie die aktuelle Blüte der Textilkunst oder die Entwicklung der Fiber Art weg von der Wand in den späten 1960ern.