Reisen in fremde Länder, wilde Tiere, Natur-Dramen, Märchen und Höllenszenarien, Die Ausstellung (ab dem 5. Oktober) lässt das Publikum in eine Sinfonie von Bildern eintauchen. Vom 17. bis ins 20. Jahrhundert hinein waren diese Projektionsapparate weit verbreitet. Zunächst diente die Flamme einer Lampe, später eine Glühbirne als Lichtquelle, mit der die Zauberlaterne als Vorläufer des Filmprojektors Farben, Bilder und Geschichten über die Wände flackern liess. Vorführungen fanden auf Jahrmärkten, in Wirtshäusern, im Theater, in Kirchen oder zu Hause statt. Exponate aus dem Kulturarchiv Oberengadin, dem Rätischen Museum und aus weiteren Sammlungen illustrieren die Entwicklung der Projektionstechnik und anderer optischer Spiele.